Populismus in der Falle
Trotz aller Warnungen schaffte es die österreichische Regierung nicht, die pandemische Situation frühzeitig zu entschärfen. Diese Unverantwortlichkeit bringt den Kulturbetrieb abermals in Bedrängnis.
Trotz aller Warnungen schaffte es die österreichische Regierung nicht, die pandemische Situation frühzeitig zu entschärfen. Diese Unverantwortlichkeit bringt den Kulturbetrieb abermals in Bedrängnis.
Die rechte FPÖ sieht Österreich auf dem Weg in eine „Diktatur“ und hat zur Demo in Wien aufgerufen. Die Polizei berichtet von 40.000 Teilnehmern.
Vier Tage lang gab es in unserem Nachbarland einen „Lockdown für Ungeimpfte“. Wie der kontrolliert wurde, haben wir uns angeschaut.
Das Gedenken an die Opfer des Terroranschlags in der Wiener Innenstadt vor einem Jahr wird von scharfer Kritik an der Regierung begleitet. Die SPÖ warf ihr „Empathielosigkeit“ und „Verantwortungsflucht“ vor.
Bald dürften in Österreich nur noch Geimpfte und Genesene in die Nachtgastronomie. Bei einer höheren Belegung von Intensivbetten drohen schärfere Maßnahmen. FPÖ-Chef Kickl zieht einen umstrittenen Vergleich.
Österreichs neuer Kanzler Alexander Schallenberg macht im Nationalrat klar, dass seine Ernennung nicht den Bruch mit seinem Vorgänger bedeutet. ÖVP-Landeshauptleute gehen hingegen stärker auf Distanz zu Sebastian Kurz.
Sebastian Kurz tritt im Zuge der Inseratenaffäre als österreichischer Bundeskanzler ab. Er will ÖVP-Chef bleiben und als Fraktionschef ins Parlament wechseln.
FPÖ-Chef Herbert Kickl hat in Österreich Klage eingereicht, weil jemand behauptet hatte, er sei heimlich gegen Corona geimpft worden. Das will Kickl nicht hinnehmen. Denn seine Partei bemüht sich um Impfgegner.
Die ÖVP baut dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz auf einem Parteitag im niederösterreichischen St. Pölten eine Wagenburg.
Der frühere österreichische Innenminister tritt an die Stelle von Norbert Hofer. Damit dürfte der Oppositionsstil der Rechten aggressiver werden.
Wochenlang haben Norbert Hofer und Herbert Kickl um die Macht über die FPÖ gestritten. Jetzt hat Hofer den Kampf verloren. Die Partei könnte nun noch weiter nach Rechtsaußen abdriften.
Der österreichische Verfassungsschutz versinkt im Affärensumpf. Ein ehemaliger Spionagechef wird verhaftet, weil der dem Wirecard-Manager Marsalek zur Flucht verholfen hat. Schwer beschädigt war die Behörde schon zuvor.
Nach dem Terroranschlag von Wien schieben sich die Sicherheitsbehörden und die Justiz gegenseitig die Schuld zu. Eine Kommission soll nun klären, warum der Täter nicht früher aus dem Verkehr gezogen wurde.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz steht nach Äußerungen, die er in vertraulichem Rahmen Journalisten gegenüber getätigt hat, in der Kritik.
Heinz-Christian Strache will in Österreich mit einer neuen „Bürgerbewegung“ in die Politik zurückkehren und seiner früheren Partei FPÖ das Leben schwer machen. Doch noch lässt er seine Anhänger zappeln – und vermeidet Festlegungen.
Das Verfassungsgericht in Wien erklärt mehrere Gesetze der vormaligen türkis-blauen Regierung für ungültig. ÖVP und Grüne können sich freuen – über weniger Streitpunkte in den Koalitionsverhandlungen.
Mit dem Ausschluss ihres früheren Vormanns Heinz-Christian Strache will die FPÖ auch alle Skandale und Affären hinter sich lassen. Ob das gelingt?
Nach der FPÖ gerät in Österreich nun auch die ÖVP in Bedrängnis. In der sogenannten Casino-Affäre ermittelt die Staatsanwaltschaft inzwischen wegen Korruption und Untreue gegen den ehemaligen Innenminister.
Ibiza-Video, Spesenaffäre, Wahldebakel: Die FPÖ suspendiert die Mitgliedschaft des ehemaligen Vize-Kanzlers – und behält sich sogar einen Parteiausschluss vor. Zuvor hatte Strache selbst bereits Konsequenzen gezogen.
Der langjährige Chef der österreichischen rechten Partei lässt seine Mitgliedschaft ruhen. Er kommt damit einem wahrscheinlichen Rauswurf zuvor – die Ibiza-Affäre war dabei nicht mal das Hauptproblem.
Sebastian Kurz drängt zurück an die Macht. Doch einen Koalitionspartner wird er sich nach der Nationalratswahl suchen müssen – egal wie groß der Erfolg der ÖVP ausfällt. Ein Bündnis wäre nicht nur mit der rechten FPÖ möglich.
Am Sonntag wählen die Österreicher einen neuen Nationalrat. Die vorgezogene Wahl verkürzte den Wahlkampf, der dafür aber umso ereignisreicher ausfiel. Ein Überblick.
Viele Österreicher gehen mit dem ÖVP-Chef durch dick und dünn. Warum nur? Ein Besuch bei einer Wahlkampfveranstaltung im niederösterreichischen Baden gibt Antworten.
Die Wahl von Norbert Hofer zum Vorsitzenden der rechten FPÖ war ein Zeichen der Geschlossenheit: er bekam mehr als 98 Prozent der Stimmen. Damit ist nun auch ein Schlussstrich unter die Ära Strache gezogen.
Wahlkampf zwischen Buchdeckeln: Zwei neue Bücher über Sebastian Kurz sollen das Leben des erst 33-Jährigen zusammenfassen. Eins ist ihm positiv gestimmt, während das andere aus der Verachtung keinen Hehl macht.
Eine Korruptionsanklage gegen Heinz-Christian Strache ist vom Tisch. Die Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt nicht gegen ihn wegen Vorteilsannahme.
Die Zukunft der skandalträchtigen FPÖ ist nach dem „Ibiza“-Skandal um Heinz-Christian Strache weiter ungewiss. Die Razzien bei FPÖ-Leuten bezeichnete er als ein politisch motivierten „Unrechtsakt“.
Angreifer schleudern Brandsätze auf die FPÖ-Geschäftsstelle in Sankt Pölten. Die Partei sieht „politischen Hass“ als Motiv. Der Angriff fällt in Österreichs beginnenden Wahlkampf.
Der Ex-Bundeskanzler distanziert sich von seinem ehemaligen Innenminister Herbert Kickl. Eine Koalition mit der FPÖ schließt er allerdings nicht grundsätzlich aus.
Österreichs Innenminister Herbert Kickl spricht in einer Pressekonferenz zu den Rücktrittsforderungen von Kanzler Sebastian Kurz. Verfolgen Sie seine Erklärung live.
Trotz einer hohen Spende hat der mutmaßliche Attentäter von Christchurch wohl keine persönlichen Kontakte zu Österreichs rechter Szene gepflegt. Man nehme die Spuren dennoch ernst, sagte der österreichische Innenminster Herbert Kickl.
Behörden sollen gegen verdächtige Asylbewerber eine Sicherungshaft verhängen können, die erst nachträglich gerichtlich überprüft wird, fordert Herbert Kickl. Dazu müsste allerdings die Verfassung geändert werden.
Ein Flüchtling hat im österreichischen Dornbirn einen Mann erstochen. Das zeige die „Unzulänglichkeiten im bestehenden internationalen Asylsystem“, sagt Innenminister Kickl – und kündigt eine genaue Analyse an.