Am Ende des Tages
Bei Maischberger ging es – leider - nicht um den Bundespräsidenten und dessen Kredit. Wäre doch interessant gewesen. Es ging um den 2012 zu erwartenden „Kollaps“. Doch haben wir den nicht längst hinter uns?
Bei Maischberger ging es – leider - nicht um den Bundespräsidenten und dessen Kredit. Wäre doch interessant gewesen. Es ging um den 2012 zu erwartenden „Kollaps“. Doch haben wir den nicht längst hinter uns?
Er war Frankfurter Kulturdezernent, Präsident der Stiftung Lesen und des Goethe-Instituts: Hilmar Hoffmann hat viel zu erzählen.
Der 3. Oktober ist für Paul Krüger eine Art Geburtstag. Das Ende der DDR war für ihn der Beginn eines zweiten Lebens - als Berufspolitiker. In wenigen Jahren stieg er in Bonn zum Minister auf. Jetzt ist er Oberbürgermeister von Neubrandenburg. Es ist einsam um ihn geworden.
Von 1981 bis 1984 war Jacques Delors unter Präsident Mitterrand Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister. Im F.A.Z.-Interview spricht der einstige EU-Kommissionspräsident über Europa, das zögerliche Verhalten der Kanzlerin und Visionen.
FRAGE: Was lief falsch bei der Aufnahme Griechenlands in die Währungsunion, Monsieur Delors?ANTWORT: Es war doch von Anfang an klar, dass eine gemeinsame Währungspolitik als zweiten Pfeiler eine gemeinsame europäische Wirtschaftspolitik braucht.
Papst Benedikt XVI. hat die letzte Station seiner Deutschlandreise erreicht: In Freiburg traf er auf eigenen Wunsch mit dem früheren Kanzler Helmut Kohl zusammen und würdigte dessen Leistung für die Deutsche Einheit und für Europa.
Papst Benedikt XVI. hat sich in Erfurt mit einer Gruppe von Opfern sexuellen Missbrauchs durch katholische Priester getroffen. Der Papst habe „bewegt und erschüttert“ sein tiefes Mitgefühl und Bedauern bekundet. Heute reist er nach Freiburg.
Zum Euro drängten viele. Während Großbritannien, Dänemark und Schweden lange Zeit offenließen, ob sie der 1992 beschlossenen Währungsunion beitreten wollten (und es dann doch nicht taten), setzten traditionelle Weichwährungsländer ...
Diesen Sieg mitsamt dem Triumph nahm die CDU-Vorsitzende ihrer Partei schon nach kurzer Zeit wieder weg, weil am anderen Ende der Welt ein Atomkraftwerk havariert war. Ein altgedienter CDU-Mann sagt: Das habe bei den Mitgliedern ...
Seit mehr als sechzig Jahren bin ich in der CDU. Ziehe ich die Kindheit ab, kann ich sagen: "Zeit meines Lebens." Doch zu keiner Zeit wurde ich von Austrittsversuchungen geplagt, obwohl ich in der CDU nie auf Rosen gebettet war, ...
"Der Mann aus der Pfalz" heißt Thomas Schadts Film über Helmut Kohls Weg ins Kanzleramt. Am 8. September um 20 Uhr zeigt Schadt seinen Film im Murnau Filmtheater Wiesbaden und spricht anschließend über das Genre Docufiction.
Jürgen Trittin war der Buhmann der deutschen Politik. Heute ist er die Nummer eins der Grünen. Er ist milder und staatstragender geworden. Und er feilt beharrlich an seinem Image. Auch für den Fall, dass er mit Angela Merkel zusammenarbeiten wird - in einer schwarz-grünen Koalition.
Eine geschlagene Viertelstunde kommt der Redner zu spät. Irgendwo auf der Strecke von Berlin nach Osnabrück haben Unbekannte die Oberleitung heruntergerissen, der Zug musste einen Umweg nehmen. "Das passiert immer öfter.
Helmut Kohl war also gegen eine Währungsunion mit Griechenland. Aber wohl doch für eine mit Italien, Spanien, Portugal und Irland. Er hätte den Stabilitätspakt (dessen Kriterien sowieso schon fragwürdig sind) nicht verletzt, hat ...
In ihrer neu möblierten Sendung versuchte am Mittwoch Anne Will herauszufinden, woher die Wut kommt. Der Publizist Christian Nürnberger suchte die Ursachen bei der Politik, irgendwo zwischen Helmut Kohls schwarzen Kassen und dem ...
Für den früheren CDU-Parteivorsitzenden und Bundeskanzler Kohl ist der Euro bekanntermaßen eine Frage von Krieg und Frieden. Daher stünde es der Koalition gut an, die notwendigen Parlamentsentscheidungen freizugeben.
Christian von Boetticher plaudert in aller Öffentlichkeit. Seit Tagen. Er packt in Interviews Details seines Privatlebens aus. Die Linie ist klar: Der Mann aus der schleswig-holsteinischen CDU, den eine Beziehung mit einer Minderjährigen ...
Es ist nur ein Blick. Eine Miene. Da kann man alles Mögliche reinlegen und rauslesen: Sie fragen nach Kirchhof, seinem Steuerkonzept? Ist das Ihr Ernst? Ich wollte immer klug sein, ich war ein schlechter Fußballer.
F.A.S. Berlin/Frankfurt/Warschau. Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) erhält für seine Kritik an der deutschen Außenpolitik Zustimmung aus seiner eigenen Partei, aus der FDP, aber auch von Oppositionspolitikern.
Keine Ahnung, was Giovanni di Lorenzo jetzt die ganze Zeit macht, seit ihm kein Ex-Kanzler mehr das Büro vollqualmt. Kann sein, er hat Zeit und freut sich, wenn er am medialen Aufbau eines neuen Helmuts mitwirken kann.
Nostalgie ist ja eine gefährliche, aber legalisierte Alltagsdroge, in den Künsten, aber auch in der Politik, weil, wer immer das Gute von Gestern beschwört, irgendwann dann eben doch ganz schnell bei der spießigen Formel landet, ...
Der ehemalige Kanzler Helmut Kohl rechnet mit der jüngeren deutschen Außenpolitik ab: Die wichtigsten Passagen seiner Standpauke im Wortlaut.
Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer, gratuliert der Nato zu ihrem erfolgreichen Einsatz in Libyen. Es sei müßig, darüber zu spekulieren, ob auch andere Wege zu dem Ziel geführt hätten. Hoyer mahnt, die Sorgen Helmut Kohls ernst zu nehmen.
Seine jüngsten Äußerungen zur deutschen Außenpolitik seien keine Abrechnung mit Angela Merkel, sagt der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl. Der einstige Verteidigungsminister Volker Rühe legt dennoch nach: „Die Bundesregierung gefährdet das Bündnis“.
Die SPD unterstützt die Kritik Helmut Kohls an der Außenpolitik der Bundesregierung. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Erler sieht das Erbe der Bundeskanzler Adenauer und Brandt in Gefahr. SPD-Fraktionschef Steinmeier sagte: „Europa erwartet mehr von Deutschland, auch Führung.“
löw. BERLIN, 25. August. Die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Merkel hat sich von den Äußerungen ihres Vor-Vorgängers Helmut Kohl sowie von der Kritik des Bundespräsidenten Wulff an der Europäischen Zentralbank vorsichtig distanziert.
BERLIN, 25. August. Die außenpolitische Fachzeitschrift "Internationale Politik" gehört nicht zu jenen Medien, die zu Verknappung und Zustimmung neigen. Das dokumentiert schon der Schluss des dort gedruckten Gesprächs mit Helmut ...
Der Bundesregierung fehle seit längerem der politische Kompass, hat Helmut Kohl bemängelt. Die Bundeskanzlerin erwidert: Die Zeiten hätten sich geändert. Schwarz-Gelb arbeite entschlossen an den heutigen Herausforderungen.
Wulff mischt sich ein: Der massive Aufkauf von Anleihen durch die EZB sei rechtlich bedenklich, sagte er vor Wirtschaftsnobelpreisträgern in Lindau.
ppl./löw./enn. LINDAU/BERLIN, 24. August. Bundespräsident Christian Wulff hat scharfe Kritik an den Maßnahmen zur Euro-Rettung geübt. Den Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) bezeichnete Wulff als rechtlich bedenklich.
Deutschland sei keine berechenbare Größe mehr - weder nach innen noch nach außen: das sagt der ehemalige Bundeskanzler in einem Interview. Auch in den transatlantischen Beziehungen „müssen wir aufpassen, dass wir nicht alles verspielen“.
Damals war die EU noch ein Friedensprojekt, das schaffte Legitimation gegenüber „Idiotenkram“: Wie es 1998 zu der weitreichenden Entscheidung kam, den Euro einzuführen.
Helmut Kohl ist es passiert, Gerhard Schröder ist es passiert, Angela Merkel hat es erlebt. Zuletzt war Gesine Lötzsch dran. Alle geraten sie wegen irgendetwas "immer stärker unter Druck". So hören und lesen wir zumindest immer öfter.
Wohin treibt Europa? Und welches Europa wollen wir? Auf den ersten Blick verbieten sich derzeit derlei Fragen, können wir doch bestenfalls Wochen nach vorne blicken. Niemand weiß, welches Euroland als nächstes heruntergestuft wird, ...
Im parteiinternen Richtungsstreit der CDU schlägt sich Annegret Kramp-Karrenbauer, die designierte Nachfolgerin von Peter Müller im saarländischen Ministerpräsidentenamt, auf die Seite der Kanzlerin. Teufels Kritik greife „diffuse Gefühle“ auf.
Er bleibt einfach sitzen. Um zwölf Uhr mittags hat er den Platz auf der Mitte des Podiums eingenommen. Sein graumeliertes, in Wellen nach hinten fallendes Haar sieht ein wenig aus wie die Perücke eines barocken Monarchen, zumal es ein fülliges Gesicht mit Doppelkinn einrahmt.