Europa
Es gibt doch etwas, das Helmut Kohl und Angela Merkel verbindet.
Es gibt doch etwas, das Helmut Kohl und Angela Merkel verbindet.
Es war wohl der Moment, der ihm am meisten bedeutet: Zum 30. Jahrestag des Beginns seiner Regierungszeit wird Helmut Kohl in der Unionsfraktion gefeiert. Am Vormittag hatte Kanzlerin Merkel schon Edmund Stoibers Lebensleistungen gewürdigt.
30 Jahre nach der Bildung der ersten Regierung Kohl lädt die Unionsfraktion den Kanzler der Einheit an diesem Dienstag nach Berlin ein. Es gibt viel zu feiern - und viel zu vergessen.
Der Kanzler der Einheit und des Euro hat „Gutes gewollt und auch viel Gutes bewirkt“, war aber viel zu vertrauensvoll gegenüber Paris. Das ist das Resümee der neuen Kohl-Biographie.
Wolfgang Schäubles Bedeutung in der deutschen Politik ist kaum zu überschätzen, doch die höchsten Staatsämter blieben ihm verwehrt. Das lag auch an den Umständen. Doch mag ihm in den entscheidenden Momenten der letzte Wille zur Macht gefehlt haben.
Wolfgang Schäuble war Minister bei Kohl und ist es bei Merkel. Er überlebte ein Attentat. Bundeskanzler und Bundespräsident wurde er nicht. Das schmälert seine Bedeutung keineswegs, wie nun zwei Filme zu seinem siebzigsten Geburtstag bezeugen.
Christian Wulff erlebt gerade, wovor wir alle uns fürchten; dass auf einmal all die Sicherheiten wegbrechen, auf denen unser Leben ruht. Womöglich zeigt ausgerechnet er uns nun, wie wir so etwas überstehen. Ein Aufruf.
Finanzminister Wolfgang Schäuble rüffelt den Bundesbank-Chef, weil der sich öffentlich gegen den Kauf von Staatsanleihen ausspricht. Im Interview spricht Schäuble zudem über seine Pläne kurz vor dem 70. Geburtstag und sein Verhältnis zu Helmut Kohl.
Um die Erinnerung an Gründungskanzler Adenauer kümmert sich nun ein abgewählter Ministerpräsident. Der 61 Jahre alte Jürgen Rüttgers war unter Helmut Kohl von ...
Von Thomas SpeckmannDie Enttäuschung sitzt tief - nicht nur in den Vereinigten Staaten. Mit welch großen Vorschusslorbeeren war Barack Obama in seinem ...
Die Deutschen wollten die EU und den Euro. Jetzt müssen sie sich fragen, was und wie viel sie dafür zahlen wollen. Aber wie auch immer das Bundesverfassungsgericht entscheidet: Es gibt kein Zurück.
Touristenstadt und Sehnsuchtsort. Ein Postkartensymbol für „good old Germany“, Lebensraum für Studenten: All das ist Heidelberg, und noch viel mehr. Der kulinarische Ausflug.
Ursula von der Leyen und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sind kein Team. Aber sie haben eins gemeinsam: den eisernen Willen. Beide kämpfen für ihre Ideen.
Bei Günther Jauch gibt sich Angela Merkels derzeit steilste Kritikerin fast moderat. Ursula von der Leyen und Lothar de Maiziere widersprechen Gertrud Höhlers Thesen über die „Patin“ heftig, doch unaufgeregt. Genau so gibt sich die eiserne Kanzlerin zuvor im „Sommerinterview“ der ARD.
Was haben sie alle gelästert über das Aquarium. Ein Symbol der Ära Kohl sei es, der Kanzler selbst der Prototyp des Zierfischhalters - spießig, behäbig, ...
Zum Leitartikel „In der Euro-Haftung“ (F.A.Z. vom 30. Juni): Es ist erfreulich, dass Holger Steltzner den Mut hat, die Dinge beim Namen zu benennen.
Gegen die sinkenden Geburtenzahlen steuert die Familienpolitik mit immer mehr Geld an. Bislang vergeblich. Ein Einblick in den Instrumentenkasten der Machtlosigkeit.
In seinem Krisenbuch, das er an diesem Dienstag vorstellt, legt sich Thilo Sarrazin mit großen Teilen der politischen Szene an, die alles für die Stabilisierung des Euro tun will. Im Interview stellt er sich den Fragen der F.A.Z.
Kohl hatte seinerzeit Geißler im Verdacht gehabt, ihn stürzen zu wollen. Im Verhältnis zwischen Merkel und Röttgen gab es durchaus Parallelen. Doch anders als zu Kohls Zeiten gehen der CDU die Politiker aus, die Säle füllen können.
Wegen der Haftbedingungen für die ukrainische Oppositionsführerin Julija Timoschenko debattiert die deutsche Politik über einen Boykott der Fußball-EM. Kanzlerin Merkel führt auf den Spuren ihrer Vorgänger Kohl und Schröder die „Fußballisierung“ der Politik fort.
Am Sonntag wird der neue Frankfurter Oberbürgermeister gewählt. Ich bin aus dem Rennen, denn ich hatte dafür die falsche Strategie gewählt: Inhalte überwinden. So startete ich als Politiker und endete als Mensch.
Der CDU-Politiker Werner Remmers und seine katholischen Wurzeln: ein Buch auch über den Zusammenhang von Bismarcks Gegenspieler Ludwig Windthorst mit dem Aufstieg von Christian Wulff.
Bundespräsidenten haben immer wieder versucht, ihren politischen Einfluss zu vergrößern – gelungen ist es noch keinem.
Der frühere Premierminister Paul Keating stillt die Sehnsucht seiner Landsleute nach einem Anführer, der über den Dingen steht. Dabei wirkt es so, als würde er gerne in die Verantwortung zurückkehren.
Die passende Position im „Weimarer Dreieck“ und der Europäischen Union muss Polen erst noch finden. Für die polnische Regierung gilt es dabei, das deutsch-französische Techtelmechtel zu hintertreiben.
Wie viel Demokratie darf es noch sein in diesen Zeiten? Der Boykott François Hollandes durch gleich vier europäische Regierungschefs lässt erkennen, wie schlecht es um Europa steht.
Homosexualität ist kein Schicksal, sondern eine Lust: Carolin Emcke erzählt in „Wie wir begehren“ davon, wie sie das entdeckte - und welche Rolle die Musik dabei spielte.
Jetzt kann man es wieder lesen: Helmut Kohls Rhetorik bleibt der europäischen Idee verpflichtet. Ist der Altkanzler in dieser großen Sache noch immer ein Berufsoptimist?
Deutschland betreibt im Umgang mit China Interessenpolitik. Dahinter muss in der Praxis manches zurückstehen, was in der Theorie ganz wichtig ist.
„Wie viel ,Wulffen’ ist in Ordnung“, fragte Günther Jauch am Sonntagabend - doch statt Antworten zu liefern, versandete die Sendung in einer ziellosen Diskussion. Dabei hätte ein Blick auf die Flick-Affäre erstaunliche Parallelen zutage gefördert.
Die Anerkennung Sloweniens und Kroatiens als unabhängige Staaten zum 15. Januar 1992 kam ein halbes Jahr zu spät. Dennoch gehörte sie zu den wenigen klugen Entscheidungen der europäischen Balkanpolitik Ende des vergangenen Jahrhunderts. Auf den Spuren eines Marschs in die Katastrophe und seiner Mythen.
Im Interview mit der F.A.Z. spricht der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher über den Weg zur Anerkennung Kroatiens und Sloweniens vor genau 20 Jahren.
Sie galten jeweils als „größtes politisches Talent“ ihrer Partei: Wie innerhalb eines Jahres gleich zwei politische Hoffnungsträger scheiterten.
Volker Bouffier feiert seinen 60. Geburtstag mit 500 Gästen. Unter ihnen ist auch Altkanzler Helmut Kohl.
Der frühere tschechische Präsident, Schriftsteller und Dissident Václav Havel ist im Alter von 75 Jahren in der Nähe von Prag gestorben. Das gab sein Büro am Sonntag bekannt.
Auch nach dem Gipfel ist der Euro noch lange nicht gerettet. Er hat die Krise mit verursacht und spaltet Europa: Ohne den Euro hätten wir weniger Probleme. Von Philip Plickert