Raketenbeschuss auf Israel
Palästinenser feuern Raketen auf Israel, das seinerseits die Angriffe auf den Gazastreifen fortsetzt. Dennoch wird über Fortschritte bei den ägyptischen Vermittlungsversuchen berichtet.
Palästinenser feuern Raketen auf Israel, das seinerseits die Angriffe auf den Gazastreifen fortsetzt. Dennoch wird über Fortschritte bei den ägyptischen Vermittlungsversuchen berichtet.
Trotz Berichten über eine neue ägyptische Friedensinitiative dauern die gegenseitigen Angriffe Israels und der Hamas an. Iran droht Israel mit Waffenlieferungen an radikale Palästinenser.
In den vergangenen 24 Stunden hat die israelische Luftwaffe mehr als 60 Ziele im Gazastreifen bombardiert. Die Hamas schlägt zurück: In mehreren Städten Israels heulen am Montagmorgen die Sirenen.
Der Beschuss Israels aus Syrien und dem Libanon zeigt eine Gefahr, die dem Land in Zukunft drohen könnte: Die Hamas im Gazastreifen könnte sich mit der Hizbullah im Libanon und Islamisten in Syrien verbünden.
Die Bundeskanzlerin verteidigt Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak. Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK soll von der Ausrüstung jedoch nicht profitieren.
Der Raketenbeschuss Israels aus den Nachbarländern nährt die Sorge um eine Ausweitung des Konflikts. Israels Armee flog zuvor massive Luftangriffe und zerbombte dabei ein Wohnhochhaus im Gazastreifen.
Die Hamas hat nach Informationen eines ihrer Funktionäre den Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof in die Wege geleitet. Kriegsverbrechen im Gaza-Streifen, aber auch der Palästinenser in Israel könnten in Zukunft vor Gericht gebracht werden.
Der im Exil lebende Hamas-Führer Maschaal hat die Beteiligung der Hamas am Mord an drei israelischen Talmudschülern zugegeben. In Israel stirbt ein Vierjähriger durch eine palästinensische Granate. Israel kündigt eine „Intensivierung“ der Kampfhandlungen an.
Vor den Augen hunderter Zuschauer werden angebliche „Spione“ Israels hingerichtet. Ihre blutverschmierten Leichen werden im Stadtzentrum abgelegt - zur Abschreckung.
Eine europäische Initiative zur Befriedung Gazas unter Einbeziehung der UN findet sogar in Israel Zustimmung. Das ist ungewöhnlich. Meistens verweisen israelische Politiker auf gescheiterte UN-Missionen.
Der Gaza-Konflikt spitzt sich wieder zu: Die Hamas kündigt neue Angriffe an, Israel bombardiert weiterhin Ziele im Gazastreifen. Dort werden mutmaßliche Kollaborateure hingerichtet.
Gemeinsam mit EU-Partnern regt Deutschland eine Mission der Vereinten Nationen für den Gazastreifen an. Die Beobachter sollen unter anderem den Warenverkehr kontrollieren.
Die Hamas hat drei Männer getötet, die angeblich mit Israel zusammengearbeitet hatten. Vorausgegangen war ein Luftschlag Israels gegen drei Kommandeure der radikalislamischen Palästinenserorganisation im Gazastreifen.
Eine neue Eskalation im Gazastreifen ist kaum noch stoppen: die Hamas feuert wieder Dutzende Raketen ab, die israelische Luftwaffe nimmt auch deren Militärchef ins Visier. In Jerusalem wird über eine weitere Bodenoffensive diskutiert.
Nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen in Kairo schlagen weitere Raketen der Hamas in Israel ein. Bei einem israelischen Luftangriff werden Ehefrau und Tochter von Hamas-Militärchef Deif getötet. Ägypten fordert neue Verhandlungen.
Kurz vor Ablauf der Frist haben Israelis und Palästinenser eine Verlängerung der Waffenruhe um zunächst 24 Stunden vereinbart. Offensichtlich ist eine Einigung auf einen längerfristigen Waffenstillstand zum Greifen nah.
Die israelische Armee hat die Häuser zweier Tatverdächtiger im Westjordanland zerstört, die an der Ermordung dreier jüdischer Schüler im Juni beteiligt gewesen sein sollen.
Der Hamas in Gaza wird vorgeworfen, unliebsame Berichterstattung zu unterbinden. Immer wieder würden Journalisten an der Ausführung ihrer Arbeit gehindert - wenn nötig mit Gewalt.
Israel und die Palästinenser suchen einen gesichtswahrenden Weg, um den Krieg zu beenden. Die neue Feuerpause soll sogar fünf Tage dauern.
In der Nacht erwiderte die israelische Armee Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen mit einem Gegenangriff. Am frühen Morgen nun scheint die zuvor verlängerte Waffenruhe zwischen Hamas und Israel zu halten.
Wenige Minuten vor dem Ablauf der dreitägigen Feuerpause einigen sich Israelis und Palästinenser in Kairo darauf, weitere fünf Tage zu verhandeln. Die Hamas bestreitet zudem, am Abend Raketen auf den Süden Israels abgefeuert zu haben.
Die Bodenoffensive im Gaza-Krieg hat Israel vor allem geführt, um Tunnel der Hamas zu zerstören. Künftig soll schon deren Bau unterbunden werden. Nach jahrelanger Forschung scheint das Militär ein entsprechendes System gefunden zu haben.
Die Voraussetzungen für eine Vereinbarung zwischen den Israelis und der Hamas sind eigentlich nicht schlecht. Es ist aber unklar, ob es den Willen dazu gibt, denn es herrscht großer Mangel an Vernunft.
Die palästinensische Autonomiebehörde und die Vereinten Nationen erwarten, dass es Milliarden Dollar kosten wird, um Gaza wieder aufzubauen. 12.000 Wohnungen und das einzige Kraftwerk haben schweren Schaden genommen.
Die israelischen Unterhändler kehren nach Beginn einer neuen Feuerpause nach Kairo zurück. In Gaza, wo seit Mitternacht wieder Ruhe herrscht, befürchtet man Kriegsschäden in Höhe von sechs Milliarden Dollar.
Ein weiteres Mal haben sich Israel und die Palästinenser auf eine 72-stündige Waffenruhe verständigt. Zuvor waren vom Gaza-Streifen aus abermals Raketen abgefeuert worden, die israelische Luftwaffe flog neue Angriffe.
Während in Gaza noch immer kein Frieden absehbar ist, haben Israel und die Hamas längst einen weiteren Krieg begonnen: den um die Opferzahlen.
Die Türkei reagiert nur auf Krisen und erkennt sie oft zu spät. Greift sie ein, bleibt das meist wirkungslos oder verschlimmert die Lage. Auch außenpolitisch ist das Land isoliert - daran wird sich auch unter einem Präsidenten Erdogan nichts ändern.
Rund dreißig Ziele im Gaza-Streifen hat die israelische Luftwaffe an diesem Samstag schon angegriffen. Die palästinensische Hamas feuerte ihrerseits Raketen auf Israel.
Bei einer Massenkundgebung in Jordanien haben tausende Demonstranten israelfeindliche Parolen skandiert und eine Verstärkung der Hamas-Angriffe gefordert. Die amerikanische Regierung verurteilte die neuen Raketenangriffe auf Israel.
Nach dem Aus der Verhandlungen über eine Waffenruhe in Gaza werden wieder diejenigen auf den Plan treten, die sagen, Israel müsse den Raketenbeschuss auch einmal aushalten. In Wahrheit hat die Hamas fahrlässig gehandelt.
Die Friedensverhandlungen in Kairo scheiterten auch am Streit über einen Seehafen für Gaza. Keine Seite will der anderen einen Sieg gönnen.
Frustriert von den Verhandlungen in Kairo, beenden Hamas und Islamischer Dschihad die Feuerpause und feuern Raketen nach Israel. Die israelische Luftwaffe schießt zurück. Nun hat Jerusalem die Verhandlungen über eine tragfähige Waffenruhe im Gazastreifen abgebrochen.
Die EU beendet ihre diplomatische Inaktivität im Nahen Osten und bietet Hilfe bei den Grenzkontrollen an. Die Israelis würde das freuen. Doch was will die radikalislamische Hamas?
Nach dem Gaza-Konflikt gibt es nichts zu feiern. Trotzdem lässt die Hamas im Gazastreifen ihren Triumph inszenieren. Im Angesicht von hunderten Toten ist das nur widerwärtig zu nennen.
Als politische Führungsnation sei Deutschland in der Pflicht, sich im Nahen Osten stärker einzubringen, sagt Israels Außenminister Avigdor Lieberman. Dazu gehöre auch, Waffenschmuggel der Hamas zu verhindern.