Rückkehr in zerstörte Häuser
Nach einem Monat Kämpfen im Gazastreifen kehren die geflüchteten Bewohner langsam wieder zurück. Was sie finden, sind oft nur noch Schuttberge und Ruinen.
Nach einem Monat Kämpfen im Gazastreifen kehren die geflüchteten Bewohner langsam wieder zurück. Was sie finden, sind oft nur noch Schuttberge und Ruinen.
Die Waffenruhe im Gazastreifen hält und macht Hoffnung, dass die Gewaltspirale sich nicht weiter dreht. Unmittelbarer Auslöser des Konflikts war der Mord an drei Jugendlichen. Einen mutmaßlichen Täter hat Israel gefasst.
Die Waffen in Gaza sollen ruhen. Die israelische Armee hat ihre militärischen Ziele weitgehend erreicht. Der Preis dafür war hoch. Doch nun eröffnen sich auch Chancen.
Der Zentralrat der Muslime wehrt sich gegen den Vorwurf von Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden, nicht genug gegen Antisemitismus zu tun. Im Interview spricht der Vorsitzende Aiman Mazyek über den „strukturell antirassistischen“ Islam und den Umgang mit Extremisten in den eigenen Reihen.
Israel hat seine Armee komplett aus dem Gazastreifen abgezogen. Und auch wenn die Palästinenser noch am Morgen Raketen nach Israel gefeuert haben, so gilt doch eine dreitägige Waffenruhe.
Bei einem Luftangriff hat Israel einen Kommandeur der Islamistenorganisation Islamischer Dschihad getötet. Palästinenser kritisieren, dass sich Israel nicht an eine für Montag angekündigte Waffenruhe halte. Auch ein achtjähriges Mädchen sei getötet worden.
Die Sonne scheint, die Kinder schreien: Wie man die Wahrheit über den Krieg in Gaza erzählt, obwohl die Wahrheit sich hinter Propaganda und Desinformation verbirgt. Ein Erfahrungsbericht.
Mindestens zehn Menschen sind beim Beschuss einer UN-Schule in Rafah ums Leben gekommen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kritisierte den Vorfall als grobe Verletzung des Völkerrechts. Die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Krieges hat sich vorerst zerschlagen.
Der israelische Soldat Hadar Goldin ist doch nicht entführt worden, sondern tot. Die Armee zieht Truppen aus dem Inneren des Gazastreifens ab, aber die Kämpfe gehen weiter. In Rafah soll eine UN-Schule getroffen worden sein.
Der längste und verlustreichste Gaza-Krieg macht deutlich: Selbst die stärkste Armee des Nahen Ostens kann den Konflikt mit militärischen Mitteln nicht beenden und die Terroristen nicht endgültig besiegen. Ein Kommentar.
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben fast alle Hamas-Tunnel gesprengt und die Ziele der Operation „Schutzlinie“ bald erreicht. Die Einwohner von Beit Lahija im nördlichen Gazastreifen dürfen in ihre Häuser zurückkehren.
Nach der mutmaßlichen Entführung eines Soldaten hat Israel Ziele in Gaza angegriffen. Aber wo ist der 23 Jahre alte Hadar Goldin? Lebt er noch? Die Hamas weiß angeblich „nichts über einen verschwundenen Soldaten“.
Jede Bundesregierung hält sich mit öffentlichen Reaktionen auf den israelisch-palästinensischen Konflikt zurück. Trotzdem fällt auf, wie ruhig sich Berlin bisher zur Eskalation in Nahost verhält.
Sollte die Hamas tatsächlich einen israelischen Soldaten entführt haben, wäre das ein großer Erfolg für die Islamisten. Die Armee versucht mit allen Mitteln, den Vermissten zu finden. 3000 Elite-Kämpfer der Hamas warten derweil auf die Entscheidungsschlacht.
Die Hamas hat einen israelischen Soldaten in ihre Gewalt gebracht. Die Armee reagiert darauf mit einer großangelegten Suchaktion - und dem Bruch der auf drei Tage angelegten Waffenruhe.
Trotz einer Waffenruhe wird im Gazastreifen wieder geschossen. Medien sehen die Feuerpause sogar schon als gescheitert an. Außerdem gibt es Befürchtungen, ein israelischer Soldat könnte entführt worden sein.
Zwischen Israelis und der Hamas ist erstmals eine längere Waffenruhe in Kraft getreten. Nun soll in Kairo verhandelt werden. Der amerikanische Außenminister Kerry dämpft jedoch die Hoffnungen auf eine rasche Friedenslösung.
Zweifel an der Richtigkeit des Krieges in Gaza haben trotz der vielen Verluste nur sehr wenige Israelis. Aktivisten der Friedensbewegung werden als Verräter beschimpft.
Israel und die radikalislamische Hamas haben sich auf eine dreitägige Waffenruhe verständigt. Sie soll am Freitagmorgen in Kraft treten und für 72 Stunden gelten.
Die israelische Regierung weitet die Bodenoffensive im Gazastreifen aus und mobilisiert weitere 16.000 Reservisten. Die Truppen sind nach eigenen Angaben kurz davor, das Tunnelsystem der Hamas zu zerstören.
Nach dem Beschuss einer UN-Schule in Gaza haben Amerika und die Vereinten Nationen heftige Kritik an Israel geübt. „Es gibt nichts Beschämenderes, als schlafende Kinder anzugreifen“, sagte Generalsekretär Ban Ki-moon.
Der Gaza-Krieg zwischen Selbstverteidigung und Terror: Zivilisten sollen geschont werden. Aber auch gezielte Tötungen halten viele für unzulässig. Israel befindet sich in einem Dilemma.
Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Gazastreifen ist offenbar auch eine Schule in Dschabalija getroffen worden, die vom UN-Hilfswerk als Zufluchtsstätte für palästinensische Flüchtlinge genutzt wird. Die Rede ist von bis zu 20 Toten.
In Gaza spitzt sich der militärische Konflikt zu. Die bekannteste Metal-Band Israels kämpft dagegen schon lange für religiöse Verständigung. Auf ihren Konzerten versammelt sie Juden, Christen und Muslime gleichermaßen.
Vor sechs Jahren hat Israel als Reaktion auf Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen alle Grenzübergänge dorthin geschlossen. Mit erheblichen Folgen. Wie Krieg, Isolation und Armut die Radikalisierung im Gazastreifen fördern.
Die Hamas hat unter der Grenze des Gazastreifens Tunnel gegraben, um nach Israel zu gelangen. Die israelische Armee bemüht sich nun, diese zu finden und zu zerstören.
Die israelische Armee hat ihre Offensive in Gaza massiv ausgeweitet. Etwa 150 Ziele wurden mit Artillerie, von Kriegsschiffen und aus der Luft angegriffen. Das einzige Kraftwerk des Gazastreifens steht in Flammen.
Darmstadts Rathauschef Partsch ist zuzustimmen, wenn er hervorhebt, dass sich die neue Form des Antisemitismus nicht aus Altnazis speise. Es ist, als bekäme der originär deutsche Judenhass einen neuen Energieschub.
Die Waffenruhe im Gazastreifen hat wieder nicht gehalten. Am Montag sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Die israelische Armee forderte Einwohner von Gaza sogar zur Flucht auf.
Den Abschuss einer Hamas-Rakete aus dem Gazastreifen beantwortete noch einmal die israelische Artillerie, doch nun schweigen die Waffen vorerst. Obamas Machtwort und der Aufruf des UN-Sicherheitsrats zeigen offenbar Wirkung.
Die Dringlichkeitssitzung dauerte nur wenige Minuten, anschließend forderte der UN-Sicherheitsrat eine Waffenruhe im Nahost-Konflikt. Nur wenig später beantwortete Israel einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen mit Artilleriefeuer.
Hilflos sieht die Staatengemeinschaft zu, wie in Gaza die vierte Woche eines Kriegs beginnt, dem schon mehr als tausend Menschen zum Opfer gefallen sind. Sowohl Israel als auch die Hamas glauben noch immer, sie könnten durch die Kämpfe etwas gewinnen.
Antisemitismus ist einfach irre nützlich. Er entspringt einer fundamentalen Verzagtheit an der Moderne und reduziert die Komplexität der Probleme auf eine Ursache.Neid und Hass gehen dabei Hand in Hand.
Israels Ministerpräsident Netanjahu will vorerst keine neue Waffenruhe ausrufen. Zuvor hatte sich die palästinensische Hamas bereit erklärt, die Angriffe für 24 Stunden einzustellen. UN-Generalsekretär Ban fordert derweil eine längere „Pause der Gewalt“.
Die Waffenruhe von Samstagabend ist gescheitert - und mit ihr der Verhandlungsversuch des amerikanischen Außenministers und der Vereinten Nationen. Im Grunde wollen die israelische Regierung und die Hamas nicht verhandeln. Sie wollen kämpfen.
Die Hamas hatte erst gar nicht zugestimmt, nun beendet auch Israel die einseitig versprochene Waffenruhe. Die Armee werde ihre Angriffe aus der Luft, vom Meer und vom Boden aus fortsetzen, sagte ein Militärsprecher. Schuld sei die Hamas.