Deutsch-Israelin Shani Louk tot
Hamas lässt Geiseln in Video auf Netanjahu schimpfen / Intensive Kämpfe in Gaza
Hamas lässt Geiseln in Video auf Netanjahu schimpfen / Intensive Kämpfe in Gaza
Über die nächste Phase des Nahost-Kriegs sprechen wir mit dem Sicherheitsexperten Carlo Masala, der nur eine Schwächung der Hamas für möglich hält. Außerdem erklärt Türkei-Korrespondentin Friederike Böge den Israel-feindlichen Auftritt des Staatspräsidenten Erdogan.
Fridays for Future ist zuletzt durch antiisraelische Propaganda aufgefallen. Diese hat offenbar ein Aktivist verfasst, der bereits aus einer Ortsgruppe flog. Warum spricht er dann überhaupt noch für die Bewegung?
In der FDP sind viele verärgert darüber, dass Deutschland sich bei der UN-Resolution zu Gaza enthielt. Ein Außenpolitiker sagt, er schäme sich. Parteichef Lindner erklärt, dass die Hamas das Votum feiere.
Wende beim FSV Mainz 05: Der zunächst suspendierte Fußballprofi Anwar El Ghazi steht wieder im Kader des Bundesligaklubs. Grund sind laut Verein neue Äußerungen und Zusicherungen des Niederländers.
Das israelische Militär kommt nach eigenen Angaben mit ihrer Operation im Gazastreifen wie geplant voran und hat Dutzende Hamas-Kämpfer getötet. Einsätze gibt es auch im Westjordanland.
Die israelischen Angriffe und die Versorgungsblockade führen im Gazastreifen zu Not und Verzweiflung. Es mangelt an Strom, Wasser und Hoffnung. Zwei Bewohner berichten.
Die vermisste Deutsch-Israelin Shani Louk ist tot. Das habe ihr das israelische Militär mitgeteilt, sagt ihre Mutter Ricarda. Vieles ist noch unklar.
Führende Vertreter palästinensischer Israelis haben sich klar vom Hamas-Terror distanziert. Dennoch häufen sich nun Anfeindungen. Wird Solidarität mit Zivilisten in Gaza kriminalisiert?
Harry Harun Behr ist Muslim mit jüdischer Mutter. Er spricht über Gefühle angesichts des Hamas-Terrors, über Studenten, die das Existenzrecht Israels leugnen, und darüber, wie Schulen den Nahostkrieg behandeln sollten.
Laut Angaben israelischer Behörden wurde der Leichnam der 22-jährigen Deutsch-Israelin gefunden und identifiziert. Nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel wurde Shani Louk als Geisel genommen.
Eine Welle des Antisemitismus rollt durch Deutschland und so auch über Frankfurt. Die Stadt sollte mehr unternehmen, um ihre Solidarität mit der bedrängten jüdischen Bevölkerung zu zeigen.
Nach drei Wochen massiver Luftangriffe weitet Israels Militär seinen Kampf gegen die islamistische Hamas im Gazastreifen aus. Die Zahl der Toten steigt, die humanitäre Lage ist katastrophal. In Russland kommt es zu antijüdischen Übergriffen. Der Überblick.
Wir blicken auf die Lage im Gazastreifen, die Suche nach einem Plan für die Befreiung der Geiseln und den Besuch des Bundeskanzlers in Nigeria. Der F.A.Z. Newsletter.
Bisher waren die Drahtzieher antisemitischer Proteste kaum auf dem Radar der deutschen Sicherheitsbehörden. Wie gefährlich auch kleine Formationen sind, zeigt die syrische Gruppe Samidoun.
Die Behinderung von Hilfslieferungen gemäß den Genfer Konventionen könne ein Verbrechen darstellen, das in die Zuständigkeit des Internationalen Strafgerichts falle, warnte Karim Khan beide Konfliktparteien. Ermittlungen seien im Gange.
Abermals wird eine israelische Flagge beschädigt, diesmal in Frankfurt. Antisemitische Taten häufen sich, die jüdische Bevölkerung ist verunsichert. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Erst nannte er die Hamas Freiheitskämpfer. Jetzt nennt er Netanjahu einen Terroristen: Erdoğan bricht mit Israel.
Israelische Soldatinnen, welche die Grenze zu Gaza überwachten, sehen ihre Alarmzeichen ignoriert. Auch Regierungschef Netanjahu griff den Geheimdienst scharf an, krebst dann aber zurück.
Vorfeldorganisation der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ agiert auch in Deutschland.
„Hamas-Fähigkeiten zerstören und Geiseln befreien“ / Israel im Streit mit Ankara
Nach der Enthaltung Deutschlands in einer UN-Resolution zu Gaza, die die Hamas nicht als Täter benennt, zeigt sich Israels Botschafter enttäuscht. Die „Blindheit“ gegenüber der Terrororganisation müsse aufhören.
Erst bezeichnete Erdoğan die Hamas als Freiheitskämpfer. Nun droht er Israel vor Hunderttausenden Anhängern mit einer Militärintervention. Dabei hatten sich die beiden Staaten zuletzt einander angenähert.
Während Israel seine Bodenoffensive in Gaza beginnt, tun sich an der Heimatfront Risse auf. Vor allem einer kämpft dort mit harten Bandagen.
Israel weitet die Einsätze von Bodentruppen im Gazastreifen aus. Zugleich bekundet Regierungschef Netanjahu, er wolle alle Geiseln zurückbringen. Deren Familien sind besorgt und fordern „klare Antworten“ von der Regierung.
Eine Resolution, die weder die Hamas noch deren Geiseln erwähnt, beeindruckt Israel nicht. Mit seiner Enthaltung hat Berlin aber auch sonst nichts erreicht. Zumindest nichts Gutes.
Der Angriff auf Israel zeigt, dass die Vereinigten Staaten die Rolle der Ordnungsmacht nicht loswerden. China und Russland sind abgemeldet, Europa leider auch.
Ein mit den Verhandlungen vertrauter Diplomat sagt der F.A.Z., dass sich der Fortschritt der Gespräche über die Freilassung von Geiseln „drastisch“ verlangsamt habe. Beide Seiten steckten bei technischen Fragen fest.
Israel weitet den Einsatz von Bodentruppen schrittweise aus – und verhandelt gleichzeitig weiter über die Geiseln in der Hand der Hamas. Die Familien der Entführten sind besorgt.
Der israelische Ministerpräsident sagte auf einer Pressekonferenz in Tel Aviv, dass die Bodeneinsätze gegen die Hamas fortgesetzt werden. Der Feind solle über und unter der Erde vernichtet werden.
Über Krieg und Frieden in Nahost entscheidet immer auch Teheran. Einige Kommandeure in Irans Schattenarmee können es gar nicht erwarten, ihr Raketenarsenal endlich einzusetzen.
Der Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas ist in die nächste Phase eingetreten. Die Lage für die Zivilisten wird immer schlimmer. Große Sorge bereitet auch das Schicksal der Geiseln. Der Überblick.
Ziel der ausgeweiteten Bodenoffensive sei es, die Herrschaft der Hamas im Gazastreifen zu zerstören und die Geiseln nach Hause zurückzubringen, erklärt Israels Ministerpräsident. Der Krieg werde schwierig und langwierig, sagt Netanjahu.
Ein exemplarischer Fall: Wie die einflussreiche Architekturzeitschrift „The Funambulist“ und ihr Herausgeber ihre Israelfeindschaft ausagieren.
Auch in Hessen wollen Muslime ihr Recht auf Demonstrationsfreiheit zum Nahostkonflikt geltend machen. Doch die Sicherheitsbehörden tun sich schwer damit. Woran liegt das?