Was folgt aus dem Rückzug aus Khan Yunis?
Nach dem Teilabzug der israelischen Armee aus Khan Yunis werden Spekulationen über den weiteren Kriegsverlauf laut. Ist die Großoffensive in Gaza vorläufig beendet? Oder folgt nun der Angriff auf Rafah?
Nach dem Teilabzug der israelischen Armee aus Khan Yunis werden Spekulationen über den weiteren Kriegsverlauf laut. Ist die Großoffensive in Gaza vorläufig beendet? Oder folgt nun der Angriff auf Rafah?
Die Monarchen am Golf und auch Ägypten zeigen wenig Neigung, Verantwortung in Gaza zu übernehmen. Gleichzeitig verlieren Amerika und der Westen an Bedeutung.
Im Nahostkrieg ändert sich nichts. Der Grund dafür trägt zwei Namen, den des Chefs der Hamas und den des israelischen Ministerpräsidenten.
Nach dem Teilabzug aus Khan Yunis könnte Israel bald eine Offensive in Rafah beginnen. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass sie aufgeschoben wird. Netanjahu könnte auf Zeit spielen, um seine Macht zu sichern.
Wie viele Unschuldige darf man töten, um sein Ziel zu erreichen? Den Terroristen der Hamas ist das egal, aber der „moralischsten Armee der Welt“ muss man die Frage stellen.
Israel zieht einen großen Teil seiner Truppen aus dem Gazastreifen ab. Der AfD-Vorstand berät über den Umgang mit Petr Bystron und mutmaßlichen Spenden eines prorussischen Netzwerks. Und in Amerika werden Millionen Zeugen einer Sonnenfinsternis. Der F.A.Z.-Newsletter.
Einen Tag nach Al-Quds wird auf einer Demonstration in Frankfurt Solidarität mit Palästina gefordert, aber Khomeini gehuldigt. Die Jüdische Gemeinde warnt vor wachsendem Antisemitismus.
Keine Truppen mehr bei Khan Yunis / Zehntausende demonstrieren gegen Netanjahu
Netanjahu hat nach einem halben Jahr Krieg wenig vorzuzeigen. Israels Freunden macht er es schwer. Die aber dürfen nicht das Ganze aus dem Auge verlieren. Dazu gehört die iranische Bedrohung.
Vor einem halben Jahr hat die Hamas Israel angegriffen. Es gibt immer mehr Opfer, Leid und Hass. Wie soll man darüber als Korrespondentin berichten?
Er verurteile das Massaker der Hamas am 7. Oktober, sagte Simon Harris auf einem Parteitag. Aber Israel setze nun auf Vergeltung statt auf Vernunft.
Wegen seiner Kriegsführung gerät Israel international ins Abseits. Im Inland kommt es zu Massenprotesten gegen die Regierung Benjamin Netanjahus. Die USA wollen eine Feuerpause erzwingen. Der Überblick.
Ein halbes Jahr nach dem Hamas-Massaker findet Israel mühsam zu einer oberflächlichen Normalität zurück und arbeitet sich mit Symbolik durch das Trauma. In Tel Aviv wird auf dem Platz vor dem Kunstmuseum an die Geiseln erinnert.
Ein halbes Jahr nach dem Hamas-Überfall vom 7. Oktober kämpfen die Familien aus den Kibbuzim Israels mit den Erinnerungen. Und sie fragen sich, wie es weitergehen soll: Zurückkehren oder woanders neu anfangen?
Israel und die USA rechnen mit einem Vergeltungsschlag in den kommenden Tagen. Führende US-Demokraten fordern zeitgleich einen Stopp von Waffenlieferungen an Israel. Der Überblick.
McDonald's in Israel bekommt neuen Eigentümer. Die Fast-Food-Kette leidet unter einen Boykottaufruf.
Der amerikanische Präsident fordert von Israel konkrete und messbare Schritte, damit mehr Hilfe nach Gaza gelangt. Netanjahu lenkt ein.
Viele Häuser in Kfar Aza stehen noch genauso verwüstet da wie vor sechs Monaten, nachdem der Ort von der Hamas überfallen worden war. Ausgebrannt, zerschossen, aufgesprengt.
Eigentlich hätte Nancy Fraser in diesem Jahr die „Albertus-Magnus-Professur“ in Köln bekleiden sollen. Doch nun hat die Universität die Philosophin ausgeladen, weil sie ein umstrittenes Manifest zum Krieg in Gaza unterzeichnet hat.
Der amerikanische Präsident verliert Israels langfristige Interessen nicht aus dem Blick. Das erleichtert es dem israelischen Regierungschef, sich um sich selbst zu kümmern. Aus der Zwickmühle kommt Biden nicht leicht heraus.
Der Kampf gegen Judenhass an den Universitäten muss besonders auf jene Formen achten, die vornehm über den Umweg der „Israel-Kritik“ kommuniziert werden. Ein Gastbeitrag.
US-Präsident Biden droht Israels Ministerpräsidenten Netanjahu: Amerikas künftige Unterstützung hänge davon ab, wie Israel die Menschen in Gaza versorge. Sofort verkündet Netanjahus Regierung die Eröffnung neuer Wege für Hilfslieferungen.
Schon die Auszeichnung der Genderforscherin 2012 war höchst umstritten. Angesichts ihrer jüngsten Äußerungen zum Gazakrieg wird die Stadt Frankfurt aufgefordert, ihr den Adorno-Preis zu entziehen. Doch das ist in den Statuten nicht vorgesehen.
Der israelische Inlandsgeheimdienst will einen Anschlag auf Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir vereitelt haben. Angesichts neuer Drohungen aus Teheran werden die Sicherheitsvorkehrungen im Land verschärft.
In einem Schutzbunker, in den mehrere Handgranaten geworfen werden, überlebt der frühere israelische Fußballprofi Ben Binyamin den Angriff der Hamas. Doch er wird schwer verwundet. Jetzt gibt er sein Comeback.
Was macht ein Oberbürgermeister eigentlich den ganzen Tag? Das Städel besuchen, zu Mittag essen mit dem französischen Botschafter, und mit Herrn Erdogan zum nächsten Termin: Ein Arbeitstag von Mike Josef.
Der jüngste israelische Angriff auf einen Hilfskonvoi in Gaza verdeutlicht das verheerende Ausmaß, das der Krieg angenommen hat. Israel hat ein Recht auf Selbstverteidigung – aber nicht um jeden Preis.
Schon früher habe die Philosophin Judith Butler den Terror der Hamas verharmlost, sagt der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker. Nun sei es höchste Zeit, ihr den Frankfurter Adorno-Preis zu entziehen.
Das Vokabular des Alltags hat sich verändert: Eine Künstlerin aus Tel Aviv berichtet, wie der Krieg mit der Hamas ihr Leben erschüttert hat. Und wie sie sich von einer liberalen in eine überfürsorgliche Mutter verwandelte.
Vier Hilfsarbeiter aus Australien, Polen, Irland und Großbritannien sind bei einem israelischen Angriff gestorben. Derweil will Japan seine Zahlungen für die UNRWA wiederaufnehmen. Netanjahu plant ein Sendeverbot für Al-Dschasira. Der Überblick.
Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge steht schon lange in der Kritik. Seit dem 7. Oktober fordert Israel seine Auflösung. Aber viele Argumente gegen UNRWA tragen nicht weit.
Ministerpräsident Netanjahu kündigt an, das Gesetz sofort anwenden zu wollen. Im Weißen Haus sorgt man sich nach der Billigung um die Pressefreiheit in Israel.
Die Philosophin Judith Butler empört mit ihrer Sicht auf das Hamas-Massaker. Jüdische Studenten wollen deshalb erreichen, dass ihr in Frankfurt der Adorno-Preis aberkannt wird.
23 Mitglieder umfasst die neue palästinensische Regierung unter Ministerpräsident Muhammad Mustafa. Das wichtigste Ziel sei ein Ende des Krieges im Gazastreifen, sagt er.
Die Armee habe das Gelände nach einer „präzisen operativen Aktivität“ wieder verlassen, teilte das Militär mit. Der Zivilschutz berichtet von 300 zurückgelassenen Leichen.