An Heiligabend im Stau
Noch immer stehen Lastwagenfahrer vor dem Ärmelkanal im Stau. Die Grenzen sind zwar wieder offen, doch Frankreich fordert bei der Einreise einen negativen Corona-Test. Das dauert.
Noch immer stehen Lastwagenfahrer vor dem Ärmelkanal im Stau. Die Grenzen sind zwar wieder offen, doch Frankreich fordert bei der Einreise einen negativen Corona-Test. Das dauert.
Während die Frankfurter Börse an Heiligabend geschlossen hat, findet an anderen europäischen Handelsplätzen teils verkürzter Handel statt. Am Devisenmarkt profitieren Pfund und Euro von den Aussichten auf ein Handelspaket nach dem Brexit.
Verbier in den Schweizer Alpen besuchen besonders viele Touristen aus Großbritannien – normalerweise. Denn seit für Briten strenge Reisebeschränkungen gelten, befürchtet der noble Skiort starke finanzielle Einbußen.
In den zuletzt zähen Verhandlungen über einen Brexit-Deal haben sich die Parteien in den strittigen Themen geeinigt. An Heiligabend ist eine Sondersitzung geplant, um letzte Details zu klären.
„Diese neue Variante bereitet uns große Sorgen, weil sie noch schneller übertragen wird“, sagt Gesundheitsminister Matt Hancock . Sie werde in einem Labor untersucht.
Tausende Lkw-Fahrer harren an der Grenze nach Frankreich aus, zunehmend wütend. Besonders brisant: Zahlreiche Fahrer haben noch immer keinen Zugang zu Sanitäranlagen.
In der Schweiz wütet das Coronavirus, aber in Verbier fährt man fröhlich Ski – besonders Briten. Gaudi und Geschäft zählen mehr als Menschenleben.
Wegen der Corona-Mutation wurde der Hafen von Dover geschlossen. Die Lastwagen stauten sich. Der britische Gesundheitsdienst testete die Fahrer. Nun können sie wieder aufs europäische Festland fahren.
Von dem Rübenfeld? +++ Beethoven satt +++ Brexit-Verhandlungen +++ kontinentaleuropäischer Liberalismus +++ Wellenbrecher +++ Einsamkeitsministerium +++ Interview Professor Sinn
Der britische Gesundheitsdienst fordert, dass sich Großbritannien in der Corona-Krise Zeit erkauft. Klinik-Mitarbeiter müssten sich auf das Virus und seine Mutation konzentrieren. Lastwagenstaus könnten Rettungssanitäter behindern.
Mehr Papier, mehr Drama: Die neuesten Deutungen der verdächtigen Sars-CoV-2-Variante aus London bringen zwar mehr Details zur Übertragbarkeit, aber sie beantworten nicht alle wichtigen Fragen.
Der Fisch bleibt der Knackpunkt der Brexit-Verhandlungen. Die Briten haben offenbar ein Angebot gemacht, das der EU nicht ausreicht. Die Verhandlungen bewegen sich „in Zeitlupe“.
„Unter humanitären Aspekten schlicht nicht tragbar“ – der Logistik-Bundesverband schlägt Alarm und fordert rasche Hilfen für die Lkw-Fahrer in Großbritannien. Häufig fehle der Zugang zu sanitären Einrichtungen.
Frankreich kündigt an, Einreisen ab Mittwoch wieder zu erlauben. Das Unverständnis über Macrons Vorgehen war zuvor groß. Britische Medien warfen ihm Populismus vor. Auch Verbindungen zu den Brexit-Gesprächen wurden gezogen.
Wegen einer Mutation des Coronavirus in Großbritannien grenzten zahlreiche EU-Staaten den Reiseverkehr mit dem Königreich zuletzt ein. Nun spricht sich die EU-Kommission in einer Empfehlung für weniger strikte Beschränkungen aus.
In der Schweiz werden Tausende jüngst angereiste Briten gesucht, nachdem die Behörden rückwirkend Quarantäne angeordnet haben. Unter den Gesuchten sind viele Skiurlauber.
Der Biontech-Chef rechnet damit, dass der Impfstoff auch gegen die neue Coronavirus-Mutation wirkt. Das Vakzin soll innerhalb der kommenden Tage in der EU ausgeliefert werden. Die Bundesregierung schränkt derweil den Reiseverkehr mit Großbritannien und Südafrika ein.
Wegen der in Großbritannien entdeckten Variante des Coronavirus schottet sich Europa zum Wochenbeginn zunehmend vom Vereinigten Königreich ab. Auch in den Niederlanden ist der Verkehr zum Erliegen gekommen.
Angesichts der zusätzlichen Belastung durch die Coronavirus-Mutation plädieren EU-Abgeordnete für eine längere Brexit-Übergangsfrist. Johnson solle die „ausgestreckte Hand“ der EU ergreifen, heißt es aus der SPD. Zur gleichen Zeit machen Spekulation über einen nahen Durchbruch beim Streit über die Fischerei die Runde.
Die Grünen wollen das Pfand-Prinzip auf möglichst viele Produkte ausweiten. Dafür hat die Partei eigens eine Studie in Auftrag gegeben. Bis 2050 soll Deutschland so müllfrei werden. Von der CDU heißt es: Das sei „der richtige Ansatz“.
Covid-19 und der Brexit: Vielen Briten dürfte der Austritt aus der EU derzeit wie eine Ablenkung von der existentiellen Aufgabe vorkommen, die Pandemie heil zu überstehen. Doch das entbindet die Politiker nicht von ihrer Verantwortung.
Die Neuinfektionszahl in Südafrika hat sich binnen zweier Wochen mehr als verdoppelt, in manchen Krankenhäusern sind kaum noch Intensivbetten frei. Der Grund könnte in der nun aufgetauchten Mutation 501.V2 zu finden sein.
Die verbliebenen Partner wollen das Iran-Abkommen retten – sie hoffen auf die neue amerikanische Regierung und appellieren an die Führung in Teheran.
Etliche Staaten haben ihre Grenzen für Einreisende aus Großbritannien wegen der Coronavirus-Mutation geschlossen. Am Ärmelkanal stauen sich Lastwagen und in britischen Geschäften kommt es zu Hamsterkäufen.
Nach dem Auftreten eines mutierten Virusstrangs ist das Vereinigte Königreich isoliert, aber Boris Johnson versucht die Briten zu beruhigen: Die Versorgung sei sichergestellt. Mehr als eine halbe Million Briten sei bereits gegen das Virus geimpft worden.
Erst dauerte es Jahre, bis er eröffnet wurde – jetzt verirrt sich kaum ein Reisender auf den neuen Berliner Flughafen. BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup spricht über Milliarden-Zuschüsse und das Warten auf den Corona-Impfstoff.
Am Frankfurter Flughafen saßen in der Nacht zum Montag Reisende aus Großbritannien fest, während sie auf ihr Covid-Testergebnis warteten. So ärgerlich das sein mag, in diesen Zeiten ist es eine tragbare Zumutung.
Bei der Darts-WM kommt es zu einem besonderen Aufeinandertreffen: Beim Kräftemessen zwischen den deutschen Hoffnungsträgern Gabriel Clemens und Nico Kurz entscheidet sich, wer es mit Weltmeister Peter Wright zu tun bekommt.
Neue Reiseeinschränkungen in Großbritannien und auf dem Kontinent haben am Wochenende zu großem Andrang an Flughäfen und Bahnhöfen geführt.
Die übliche Wochenenddelle beschert eine niedrige vierstellige Zahl neuer Corona-Infektionen. Das ist aber kein Grund zur Entwarnung. Während die Bergstraße eine Ausgangssperre beschließt, gibt es im Rheingau-Taunus-Kreis von Mittwoch an Lockerungen.
Am Ärmelkanal geht nichts mehr. Endlose Staus an den Häfen und am Eurotunnel, vollgestopfte Lager und die Sorge vor leeren Obstregalen: Zehn Tage vor dem Brexit-Tag-X hat Corona die Lage nochmals verschärft.
In Teilen Englands hat sich eine Variante von Sars-CoV-2 ausgebreitet, die nach ersten Erkenntnissen bis zu 70 Prozent ansteckender ist als die bisher verbreitete Form. Dass die Mutation in Großbritannien gefährlicher ist, wird jedoch bezweifelt.
Bundesaußenminister Heiko Maas hat den drastischen Stopp des Personenverkehrs mit Großbritannien rechtfertigt. Demnach gehe es nur um eine vorübergehende Sicherheitsmaßnahme.
Wegen der neuen Variante des Coronavirus ist die Einreise von Passagieren aus Großbritannien an mehreren deutschen Flughäfen gestoppt worden. Hunderte Reisende mussten die Nacht am Gate verbringen. Wie es weitergeht, ist offen. Ein Überblick.
Dass ein Virus auch zum Guten mutieren kann, hat Jochen Maas schon zu Beginn der Corona-Pandemie gesagt. Mit Blick auf die Nachrichten aus Großbritannien ist es für den Vizepräsidenten des House of Pharma and Healthcare in Frankfurt Zeit, vor Hysterie zu warnen.
Am Montag entfernt sich der Dax mit deutlichen Verlusten von seinem Höchststand. Vor allem einer Aktie setzen die neuen Reisebeschränkungen zwischen EU und Großbritannien zu.