Schottland kann zum Problem für Johnson werden
Der britische Premierminister hat durch seine Brexit-Politik die Unabhängigkeitsbewegung in Schottland gestärkt. Jetzt ist kluge Politik gefragt, damit das Königreich vereint bleibt.
Der britische Premierminister hat durch seine Brexit-Politik die Unabhängigkeitsbewegung in Schottland gestärkt. Jetzt ist kluge Politik gefragt, damit das Königreich vereint bleibt.
Die für die Unabhängigkeit Schottlands eintretende Partei der schottischen Regierungschefin Nicola Sturgeon hat die mit Spannung verfolgte Regionalwahl gewonnen, die absolute Mehrheit jedoch knapp verpasst. Sturgeon bekräftigte am Sonntag ihren Willen, ein neues Referendum über die Unabhängigkeit von Großbritannien abzuhalten.
Die britische Regierung will das Land zum Vorreiter bei Tierrechten machen. In einem Gesetz soll betont werden, dass Tiere sich ihrer Gefühle und Emotionen bewusst sind und Freude und Vergnügen sowie Leiden und Schmerz empfinden können.
Der FC Bayern wird zum neunten Mal in Serie deutscher Fußballmeister. Das zeigt: Der Bundesliga fehlt eindeutig der Wettbewerb. Schuld daran ist auch das viele Geld. Dieses Monopol muss gebrochen werden!
Reisende aus der EU, Großbritannien und Israel dürfen vom 15. Mai an ohne Quarantäne nach Italien einreisen, wenn sie gegen Corona geimpft oder genesen sind. Rom hofft auf den Tourismus als „Baustein für den Neustart“.
Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon fährt einen deutlichen Sieg bei der Parlamentswahl ein. Für ein neues Unabhängigkeitsreferendum braucht sie aber die Unterstützung der Grünen.
Der Brexit hat die alten Spannungen in dem kleinen Land wiederbelebt. Hohe Subventionen stützen das nordirische Einkommensniveau, aber die jungen Akademiker verlassen ihre Heimat.
Die Region um Hartlepool im Nordosten Englands galt lange als Labour-Hochburg. Nun bekam die Konservative Jill Mortimer fast doppelt so viele Stimmen wie ihr Konkurrent von Labour. Die Wahl galt als Stimmungstest für Premierminister Johnson.
In Kürze soll die „Mayflower 400“ in England in See stechen - ohne auch nur ein Besatzungsmitglied an Bord, denn das Schiff fährt autonom.
In den Verhandlungen über das Brexit-Folgeabkommen erwies sich das Thema Fischerei als besonders harzig. Jetzt entlädt sich der Konflikt.
Frankreich hatte wegen angeblich schleppender Vergabe von Fischereilizenzen vor der Insel mit Vergeltung gedroht. Jetzt hat der britische Premierminister Patrouillenboote zur Überwachung entsannt, Paris folgte kurz darauf.
In Großbritannien wird heiß darüber gestritten, ob es im Land einen systemischen Rassismus gibt. Aktivisten stellen berechtigte Fragen – schießen jedoch manchmal über das Ziel hinaus.
Schon der schottische Dichter Robert Burns sah seine Landsleute ruiniert durch ein fehlgeschlagenes Kolonialabenteuer der Engländer. Wie ist die Stimmung heute, am Tag der schottischen Wahl, zwischen Politikern, Historikern und dem Volk?
Die Befürworter eines eigenständigen Schottlands geben sich siegesgewiss. Doch trotz politischer Argumente für die Unabhängigkeit wäre sie wirtschaftlich riskant.
Die Wahl in Schottland könnte das Vereinigte Königreich zerreißen und über das Schicksal von Boris Johnson entscheiden. Ausgerechnet die Brexiteers lobpreisen die Vorzüge einer Union – und Brexit-Gegner einen Austritt.
Die Schotten entscheiden indirekt auch über ihre Zukunft als Teil des Vereinigten Königreichs. Denn die Abstimmung über wird von der Frage dominiert, ob Schottland ein neues Unabhängigkeitsreferendum und eine Rückkehr in die EU anstreben sollte.
Die Parlamentswahl in Schottland ist aus mehreren Gründen schicksalhaft. Die Frage, wie die Klimaziele zu erreichen sind, beschäftigt Berlin. Und Franziska van Almsick sorgt sich um die Kinder. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die britische Insel Jersey im Ärmelkanal hat den Zugang für französische Fischer eingeschränkt. Paris wertet das als Verstoß gegen die Brexit-Vereinbarungen und droht damit, die Stromversorgung durch ein Unterwasserkabel einzustellen.
Viel spricht dafür, dass Geimpfte das Virus kaum noch verbreiten können. Macht es dabei einen Unterschied, welcher Impfstoff verabreicht wurde?
Unabhängigkeit oder nicht? Diese Frage dominiert den Wahlkampf. Unternehmer und Ökonomen warnen vor den Kosten – und einer Handelsgrenze quer durch die britische Insel.
Bundesgesundheitsminister Spahn kündigt an, dass die Verordnung für mehr Rechte von Geimpften und Genesenen nächste Woche in Kraft treten könnte. Einreisen sollen auch mit Nachweis einer vollständigen Impfung möglich sein.
Vor zweihundert Jahren starb Napoleon. Aber noch zwei Jahrzehnte danach wurde die letzte große Schlacht um ihn geschlagen – seine Asche sollte nach Paris überführt werden. Ein Gastbeitrag.
Ab diesem Montag gelten für vollständig Geimpfte und Genesene in manchen Bundesländern Lockerungen, Apple muss das eigene Geschäftsmodell vor Gericht verteidigen, und Indien wird immer machtloser gegen die zweite Corona-Welle. Der F.A.Z.-Newsletter.
Parlamentswahlen in Schottland und Wales, Kommunalwahlen in England: Die Tories könnten diese Woche die Quittung für die jüngsten Eskapaden ihres Premiers Boris Johnson erhalten.
Nein, Indien kann nicht abgeriegelt werden. Wir brauchen Hilfe. Denn diese Corona-Katastrophe ist auch eine Katastrophe von Modis Politik. Ein Gastbeitrag.
Arlene Fosters Rücktrittsankündigung als DUP-Vorsitzende und Ministerpräsidentin kommt für die größte unionistische Partei Nordirlands in einer schwierigen Zeit. Denn sie verliert Anhänger in zwei Richtungen.
Die Regierungschefin von Nordirland, Arlene Foster, hat ihren Rücktritt angekündigt. Sie will auch den Vorsitz ihrer Partei DUP abgeben. Ihre Rolle bei den Brexit-Gesprächen war in der DUP zuletzt scharf kritisiert worden.
Mit Manchester City sammelt Ilkay Gündogan in England Titel. In der Champions League hat es bisher aber noch nicht geklappt. Nun will Gündogan ein altes Trauma überwinden.
Das Europaparlament hat dem Brexit-Handelsvertrag mit Großbritannien endgültig zugestimmt. Das teilte Parlamentspräsident David Sassoli in Brüssel mit. Von der Leyen warnte das Land vor Verstößen.
Im EU-Parlament fallen bei der Debatte über das Handelsabkommen harte Worte über den britischen Premierminister. Von der Leyen kündigt an, die Kommission werde alles tun, um den neuen Vertrag durchzusetzen.
Nach zwei Jahren in Singapur ist James Dyson nach Großbritannien zurückgekehrt. Dort ist nun ein Streit über seine enge Beziehung zu Boris Johnson entbrannt.
WTO-Chefin Okonjo-Iweala stellt sich gegen Impfnationalismus und drängt auf Exportfreigaben. In ärmeren Ländern kommt nur ein Bruchteil des Corona-Impfstoffs an.
Feuerwehrleute waren am Wochenende damit beschäftigt, einen großen Buschbrand in Nordirland zu bekämpfen.
Während Gründer in London und Paris 2020 mehr Geldspritzen als im Vorjahr verbuchten, waren die Start-up-Investitionen hierzulande rückläufig. Große Deals fehlten.