Ein Gespenst namens Europa geht um
Muss eine Partei des Internationalismus für oder gegen die EU sein? In der Linkspartei wird darüber gerade heftig gestritten.
Muss eine Partei des Internationalismus für oder gegen die EU sein? In der Linkspartei wird darüber gerade heftig gestritten.
Dass die Resonanz auf Sahra Wagenknechts Bewegung „Aufstehen“ eher bescheiden ausfällt, wundert den langjährigen Linken-Fraktionschef Gregor Gysi nicht. Für Wagenknecht hat er einen Rat.
Lars Eidinger wird dank Gregor Gysi Bravo-Poster-Boy. Warum will das ein gelernter Theaterschauspieler überhaupt? Ein Interview über Eitelkeit, Jugendkultur und seinen Erfolg auf Instagram.
Abgeordnete der Linken und der AfD fehlen überproportional, wenn es um die Abgabe der Stimmkarten geht, berichtet die ARD. Spitzenreiter ist Gregor Gysi, der nur vier mal namentlich abgestimmt hat. Die AfD zweifelt die Zahlen an.
Der Chef der Linkspartei wirft der Union in der Debatte über eine mögliche Zusammenarbeit vor, „noch in den Schützengräben des Kalten Krieges“ zu liegen. Gregor Gysi fühlt sich an die SPD erinnert.
Dürfen wir eine Fußball-WM in Russland gut finden? Was können wir von Nationalspielern erwarten? Bei Anne Will vermischen sich Sport und Politik. Einzig ein ehemaliger Fußballer kann die Künste der Politiker ausstechen.
Die FDP kritisiert Kanzlerin Merkel für ihr Nein zu einer deutschen Beteiligung an einem möglichen Militärschlag in Syrien. Amerika brauche womöglich Deutschlands Unterstützung.
Linken-Politiker Gregor Gysi warnt die Bundesregierung, „zum Gehilfen der spanischen Regierung“ zu werden. Der Liberale Alexander Graf Lambsdorff hingegen rät von einer Konfrontation mit Spanien ab.
Auf so einen hatte sie gewartet, die SED, einst „die“ Partei der DDR. Gregor Gysi erzählt, an was er sich erinnern will.
Zwei Sätze, die ein Problem der Union gut skizzieren. Bei Anne Will ging es um die Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Regierung. Mit Parallelen zum Fußball. Wir waren live dabei!
Maischberger hatte mit Frauke Petry eine gescheiterte Parteivorsitzende zu Gast. Die hat nun Probleme mit ihrem Rollenverständnis: Einerseits argumentierte sie schon als früheres Mitglied, andererseits noch als AfD-Chefin.
Weil es für eine Koalition mit der SPD wohl nicht reichen wird, attackiert die Linke auf den letzten Metern des Bundestagswahlkampfes vor allem die Sozialdemokraten – und will so den Kampf um Platz drei gewinnen.
Im Kampf um den Bundestag schlägt die Linke biedere Töne an und setzt auf Bewährtes. Das Rezept scheint aufzugehen. Wäre da nicht ein Risikogebiet in der ehemaligen Hochburg der Partei.
Marine Le Pen oder Emmanuel Macron? Mit Blick auf die Präsidentenwahl in Frankreich lässt sich unter Deutschlands Links- und Rechtspopulisten eine klare Ambivalenz feststellen – allerdings unter umgekehrten Vorzeichen.
Trump hat sich weder als Dämon noch als der erhoffte Heilsbringer entpuppt. Es stellt sich nur die Frage, ob er die Probleme lösen kann, die ihn an die Macht gebracht haben.
Die Saarland-Wahl könnte ein „wichtiges Signal“ für Koalitionen im Bund sein, sagt der Linken-Politiker Gysi. Kanzlerin Merkel nennt Rot-Rot ein „Signal des Rückschritts“.
Schon in der DDR durch Kino und Fernsehen berühmt geworden, setzte er seine Karriere auch im Westen fort: Kaum ein deutscher Schauspieler ist so wandlungsfähig wie Henry Hübchen, der heute siebzig wird.
Witz und Ironie, für diese Tugenden hat Gregor Gysi den Orden wider den tierischen Ernst erhalten. Sein politisch anders gelagerter Vorgänger tat sich bei der Lobrede nicht leicht.
Europa wird die Herausforderungen, die von außen kommen, erst bewältigen, wenn die Euro-Krise überwunden ist. Frankreich und Italien haben eine klare Agenda, Deutschland leider nicht. Ein Gastbeitrag.
Der EU-Sondergipfel an diesem Freitag in Bratislava soll die Gemeinschaft wieder stärken – und Auftakt zu einem sechsmonatigen Reformprozess sein.
„Reifliche Überlegungen“ hätten ihn vom Weitermachen überzeugt, sagt Gregor Gysi. Für den Bundestagswahlkampf gibt er seiner Partei Tipps, wie Merkel und die AfD geschlagen werden sollen.
Sahra Wagenknecht zündelt gern und oft. In ihrer Partei regt sich nun heftiger Protest gegen die Linken-Politikerin. Dabei waren die Genossen schon vor langer Zeit gewarnt.
Seltsame Sommerumfragen sorgen für verblüffende Erkenntnisse. Zum Beispiel, dass viele Deutsche gern mit Helene Fischer und Günther Jauch in den Urlaub fahren wollen.
Sahra Wagenknecht rechtfertigt ihre umstrittenen Äußerungen nach den Gewalttaten der vergangenen Woche. Der ehemalige Linken-Chef Gysi hat daraufhin einen kritischen Rat für seine Nachfolgerin.
Bei den „Märzwahlen“ 2016, wie das Unglück inzwischen genannt wird, ging für die Linkspartei schief, was nur schiefgehen kann. Zwei Bücher, die als Vorbereitungskurse auf das geplante Erfolgsprogramm genutzt werden sollten, landen so auf dem Brett für zeithistorische Literatur.
Auf verantwortungsvolle Weise hat der Bundestag entschieden, den Massenmord an den Armeniern Völkermord zu nennen. Dass die Kanzlerin und viele ihrer Minister mit Abwesenheit glänzten, ist kein Ausweis von Mut. Da hat der Abgeordnete Gysi recht.
Mit der Resolution stuft der Bundestag die Massaker an Armeniern trotz fortlaufender Kritik aus der Türkei als Völkermord ein. Die Abgeordneten betonen, die Türkei nicht an den Pranger stellen zu wollen. Die Bundeskanzlerin bleibt der Debatte fern.
Den Tortenwurf auf Sahra Wagenknecht verurteilt ihr Ko-Fraktionschef als asozial, hinterhältig und dumm. Der Parteitag steht jedoch im Zeichen der Auseinandersetzung mit der AfD.
Es sah nach einem müden Parteitag der Linkspartei am Wochenende aus, jetzt hat wieder mal Gregor Gysi die Rolle des Aufrüttlers übernommen: Die Partei muss sich von der AfD abgrenzen – und hadert mit ihrer Flüchtlingsfreundlichkeit.
In einzelnen Bundesländern hat die AfD die Linkspartei schon eingeholt: Der ehemalige Linken-Chef meldet sich vor dem Parteitag zu Wort – und findet deutliche Worte.
Um den türkischen Präsidenten Erdogan geht es im „Neo Magazin Royale“ diesmal nur am Rande. Dafür beschert Jan Böhmermann RTL einen heißen Abend: Er hat zwei falsche Kandidaten bei der Show „Schwiegertochter gesucht“ eingeschleust.
Als „kleinen, lustigen, deutschen Politiker“ hatte Jan Böhmermann den Gast der ersten Ausgabe des „Neo Magazin Royale“ seit einem Monat angekündigt. Doch der findet längst nicht alles lustig.
Sigmar Gabriel führt die SPD zurück zu ihrem alten Trauma. Das Reden über die Fehler der Agenda 2010 lenkt ab von Fehlern jüngeren Datums und soll die Reihen schließen.
„Viele wollen sich gar nicht integrieren“, sagt Jens Spahn über Muslime. Der CDU-Politiker habe auf der Straße selbst negative Erfahrungen mit Macho-Gehabe gemacht.
„Wie gefährlich sind Deutschlands Populisten?“ lautete das Thema der Sendung. Eine gute Gelegenheit, Thilo Sarrazin und Beatrix von Storch den Wind aus den Segeln zu nehmen. Es gelang nicht.
Die Moderatorin lässt eine Stunde lang über die Enthüllung zu den „Panama Papers“ diskutieren. Es ist ein schmaler Grat, denn die Öffentlich-Rechtlichen haben die Tatbestände selbst ermittelt.