„Wir haben 700 Kliniken mehr als nötig“
Josef Hecken ist der oberste Wächter über das Gesundheitssystem. Er zieht Lehren aus der Corona-Seuche und blickt auf das Krankenhaus der Zukunft.
Josef Hecken ist der oberste Wächter über das Gesundheitssystem. Er zieht Lehren aus der Corona-Seuche und blickt auf das Krankenhaus der Zukunft.
Digitale Prozesse sind im deutschen Gesundheitswesen Mangelware. Das machte nicht zuletzt die Pandemie nur allzu deutlich. Petra Thürmann und Erwin Böttinger sprechen darüber, wie eine erfolgreiche Digitalisierung in anderen Staaten aussieht und wie Daten hierzulande besser genutzt werden können.
Professor Hartmut Bürkle vom Universitätsklinikum Freiburg über erschöpfte Pfleger, eine vierte Corona-Welle und Vorwürfe gegen Intensivmediziner, die unter dem Hashtag #DiviGate erhoben werden.
Wenn es darum geht, Daten zu teilen, sehen wir häufig nur die Risiken. Im Gesundheitswesen kostet diese Zurückhaltung jeden Tag Menschenleben. Ein Gastbeitrag.
Die F.A.Z. startet einen neuen Podcast zum Thema KI. In der zweiten Folge fragen die Experten Peter Buxmann und Holger Schmidt von der TU Darmstadt den Heisenberg-Enkel Martin Hirsch, wie sich die Medizin verändern wird.
In Indien sterben Tausende Menschen an Corona. Der Familienvater Bahadur Singh Verma liegt selbst in einem Krankenbett. „Ich habe den Tod vor Augen gehabt“, sagt er. Nun schwappt die zweite Welle von den Metropolen ins Land hinein.
Weil Corona Ressourcen bindet, werden Millionen Kinder nicht mehr gegen Masern, Gelbfieber oder Polio geimpft. Länder mit schwachen Gesundheitssystemen werden die Folgen spüren.
In Indien steigt die Zahl der Infektionen so stark wie nirgends sonst. Für viele führt der Weg aus dem Krankenhaus direkt in die Leichenhalle. Dabei galt die Pandemie in Indien schon als überwunden.
Indien kämpft gegen eine gewaltige neue Corona-Welle. Zahlreiche Krankenhäuser senden Hilferufe aus, weil die Intensivstationen überlastet sind und der Sauerstoff zur künstlichen Beatmung zu Neige geht.
Spahn: Sehr viele Neuinfektionen bei 6- bis 20-Jährigen +++ Nach Sachsen hebt auch Mecklenburg-Vorpommern Impfpriorisierung für Astra-Zeneca-Vakzin auf +++ Polizei löst Demonstration in Berlin auf +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Indien fehlen Intensivbetten und Medikamente. In den Medien laufen Bilder von Beerdigungen, überlasteten Krematorien und weinenden Angehörigen. Und in Delhi steht ein neuer Lockdown an.
Die deutschen Krankenhäuser kommen an ihre Kapazitätsgrenze. Der Bundesgesundheitsminister sieht die Länder in der Pflicht, zu handeln – es bestehe kein Grund, auf die neuen Regeln auf Bundesebene zu warten, sagt Spahn.
Die seit über einem Jahr andauernde Covid-19-Pandemie hat die Stärken und Schwächen des deutschen Gesundheitssystems wie unter einem Brennglas offengelegt. Viele Beteiligte wollen sich nachhaltig für eine gute Versorgung der Patienten und für eine bessere Gesundheit der Menschen einbringen. Sie sehen Handlungsbedarf, wenn zukünftig Innovationen schneller in die Anwendung kommen sollen. Experten, die selbst gegründet haben, Produkte entwickeln oder die Versorgung von Patienten sicherstellen, berichten über ihre Erfahrungen und zeigen Optionen zur Verbesserung auf.
Die Gesundheit des Menschen rückte in den vergangenen Monaten wie nie zuvor in den Mittelpunkt des Interesses. Das wirft die Frage auf, wie zukunftsfähig und zeitgemäß das Gesundheitssystem in Deutschland ist – und wo es Ansätze gibt, um es zu verbessern.
Die Ökonomisierung des Krankenhauswesens ist nicht nur ein ethisches Problem, sondern auch ein handfest wirtschaftliches. Ein Gesundheitssystem mit genügend Reservekapazitäten ist auch eine Frage des Überlebens. Ein Gastbeitrag.
Die stark steigende Zahl von Covid-19-Patienten in Frankreich bringt die Krankenhäuser der Hauptstadtregion an ihre Belastungsgrenze. Macron wurde von seinen Beratern vor diesem Szenario gewarnt – vergeblich.
Ein erstes Gesetz gab es schon 1874, erst Corona hat wieder gezeigt, wie wichtig eine staatliche Impfpolitik ist. Ohne sie wäre der moderne Sozialstaat nicht möglich.
In seiner Regierungserklärung hat Ministerpräsident Volker Bouffier auf Erfolge in der Pandemiebekämpfung hingewiesen. Die Opposition wirft der schwarz-grüne Koalition jedoch Chaos vor.
Ein weiterer Schritt der Digitalisierung des Gesundheitssystems: Das elektronische Rezept wird Pflicht. Wie das Ganze vom Sommer an funktioniert.
Deutschland ist in der Pandemie hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben. Besser vorbereitet, hätte es sich viel Leid und Tod ersparen können. Für die Zukunft ergeben sich daraus zwei Lehren.
Patienten mit seltenen Erkrankungen erleben meist eine Odyssee, bevor sie die richtige Diagnose und eine geeignete Therapie erhalten. Zentren für seltene Erkrankungen setzen hier an. Sie unterstützen Betroffene dabei, einen Spezialisten zu finden.
Frankreich hält seit Monaten am Präsenzunterricht unter strengen Regeln fest. Die Konsequenzen der zwischenzeitlichen Schulschließungen hatten das Land entsetzt. Eine Wiederholung will man unbedingt vermeiden.
Wie lassen sich die weit streuenden Corona-Maßnahmen begründen? Um diese Frage zu beantworten, muss unsere Gesellschaft vor allem aufhören, sie zu verdrängen. Ein Gastbeitrag.
Ob Gedächtnistraining oder Sturzprophylaxe: Pflegebedürftige sollen künftig Apps nutzen können – auf Kosten der Pflegekassen. Damit soll das Gesundheitssystem auch über die Pandemie hinaus digitaler werden.
Ein Gespräch mit der Sozialphilosophin Rahel Jaeggi über Gerechtigkeit und Solidarität in Zeiten der Pandemie. Und über die Bedingungen, die sie verhindern.
Die Rechtsunsicherheit bei der Triage besteht seit Monaten. Das Problem der Patientenauswahl auf überlasteten Intensivstationen braucht jetzt dringend eine breite öffentliche Debatte. Ein Gastbeitrag.
Die Infektionszahlen sind hoch, der Druck auf das Gesundheitssystem ist immens. In Großbritannien denkt man über noch striktere Schutzmaßnahmen nach. Premierminister Johnson gerät durch einen Fahrradausflug in die Diskussion.
Die elektronische Patientenakte enthält Arztbriefe, Laborergebnisse, Operationsberichte und Medikamentenpläne. Ärzte, Krankenhäuser und Patienten sollen vom digitalen Austausch profitieren. Wie die Akte funktioniert und was man beachten muss.
Um die Zahl der Corona-Neuinfektion realistisch einzuschätzen, müsste man auch wissen, warum sich die Menschen auf das Virus testen lassen. Doch das wird nicht erhoben.
Wenn es darum geht, wie der Pandemie zu begegnen wäre, wird wissenschaftliches Expertentum als höchste Instanz beschworen. Die unterschiedlichen Disziplinen weisen aber unterschiedliche Wege. Ein Gastbeitrag.
Fast ein Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind die Regeln nirgendwo sonst in China so streng wie in Wuhan. Gleichzeitig sind Märkte und Kinos gut besucht. Über eine Stadt, die zum politischen Symbol geworden ist.
Eine schwarze Liste soll Plattformen wie Google und Amazon daran hindern, die Konkurrenz gezielt klein zu halten. Für Verstöße sind hohe Strafen vorgesehen. So will die Kommission sicherstellen, dass „alles, was offline verboten ist, auch online verboten ist“.
Spezialisierte Zentren entwöhnen Patienten von künstlicher Beatmung. Rund 40 solcher Weaning-Einrichtungen gibt es in Deutschland. Das ist ein Segen für schwer Erkrankte – erst recht in diesen Zeiten.
Jens Spahn war der CDU immer ein wenig zu ungeduldig. Dann kam Corona. Und der Minister zeigte, dass er auch anders kann.
Die jüngste OECD-Untersuchung zeigt, dass die Bundesregierung und die Bundesländer vieles richtig gemacht haben. Doch nicht nur Deutschland kommt gut weg.
In der Gesundheitspolitik möchte die EU künftig eine stärkere Rolle spielen. Die zuständige Behörde für den Infektionsschutz wird aufgewertet, zudem sollen Mitgliedstaaten unter anderem die Zahl der Intensivbetten melden.