Wie die EU-Kommission Gesundheitsdaten verstaatlicht
Der Europäische Raum für Gesundheitsdaten soll die Gesundheitsbranche endlich digitalisieren. Doch das Vorhaben ist brandgefährlich. Ein Gastbeitrag.
Der Europäische Raum für Gesundheitsdaten soll die Gesundheitsbranche endlich digitalisieren. Doch das Vorhaben ist brandgefährlich. Ein Gastbeitrag.
Das finnische Parlament stimmt über den NATO-Beitritt ab. Im Missbrauchskomplex Wermelskirchen fällt das Urteil. Und viele Deutsche sind mit ihrer Gesundheit nicht zufrieden. Der F.A.Z.-Newsletter
Das Gesundheitssystem der Schweiz ist zwar teuer, es bringt aber bessere Ergebnisse hervor als das deutsche. Die Eidgenossen zeigen, dass es darauf ankommt, das viele Geld klug auszugeben.
In Sachen Digitalisierung des Gesundheitssystems hinkt Deutschland hinterher. Dabei könnten vernetzte Daten gerade Menschen mit seltenen Erkrankungen helfen. Ein wichtiger Schritt ist die Etablierung des europäischen Gesundheitsdatenraums. Ein Gespräch mit Sylvia Thun und Christian Dierks.
Mehr bewegen und Maß halten: Der lange Kampf des großen Präventionsmediziners Hellmut Mehnert gegen die Diabetiker-Schwemme. Ein Nachruf.
Eine große Mehrheit der Deutschen ist mit ihrem Land zufrieden. Aber der Anteil derer, die das Land im Abstieg sehen, nimmt zu – und das Vertrauen schwindet, dass die Politik die Probleme bewältigen kann.
Die Zahl der Rettungseinsätze in Frankfurt steigt seit Jahren, doch die Zahl der echten Notfälle bleibt konstant. Viele Patienten sind nicht in der Lage, Notfälle von Bagatellen zu unterscheiden. Das hat gravierende Folgen.
Viele Briten sind stolz auf ihren Nationalen Gesundheitsdienst. Aber seit einiger Zeit ist er hoffnungslos überfordert. Ein Grund dafür ist der Ärztemangel. Der hat sich durch den Brexit noch verschärft.
Das deutsche Gesundheitssystem ist spitze. Und steht trotzdem kurz vorm Kollaps. Wie passt das zusammen?
Viele Ärzte schuften bis zum Anschlag. Es ist daher richtig, über eine veränderte Entlohnung zu diskutieren. Das wird in der Behandlungsnot für Kinder nicht helfen, kann aber künftigen Missständen vorbeugen.
Englische Rettungssanitäter streiken – auch Notfallpatienten sind davon betroffen. Wenn kein Rettungswagen geschickt wurde, sollten sich die Betroffenen selbst einen Transport organisieren.
In der jungen Bundesrepublik konnten Funktionäre des Nationalsozialismus die Gesundheitspolitik prägen. Eine historische Untersuchung der Sechziger- und frühen Siebzigerjahre macht auf erschreckende Weise deutlich, wie wenig Gewicht es hatte, wenn Beamte historisch belastet waren.
In der Diskussion um die Finanzschieflage der gesetzlichen Krankenversicherung fordert IKK-Chef Ralf Hermes, die Zahl der Krankenkassen deutlich zu verringern. Die Politik solle endlich echte Konkurrenz zulassen.
Es liegt nicht nur an Corona, dass die Kliniken schon wieder Alarm schlagen. Jetzt rächt sich, dass die Politik sich jahrzehntelang um Reformen gedrückt hat.
So lang war die Warteliste noch nie. Dem Gesundheitssystem NHS droht ein Horrorwinter. Dazu kommt bald ein Streik. Die Gewerkschaft will 17 Prozent mehr Lohn.
Zu Beginn der Pandemie applaudierten die Spanier jeden Abend den Krankenschwestern und Ärzten. Jetzt gehen diese aus Wut auf die Straße. Was ist passiert?
Die Gesundheitsbranche steht vor massiven Veränderungen. Wir sind darauf nicht gut vorbereitet.
Wie gut es Menschen in Deutschland auch in diesen Tagen haben, zeigt etwa der Blick nach Italien. Vor allem im Süden des Landes sind die Lebensbedingungen weit schlechter. Doch Gelassenheit sucht man hierzulande vergeblich.
Französisches Gesundheitssystem +++ französische Straßennamen +++ Hilary Mantel +++ Ricarda Vulpius +++ Rundfunkbeitrag +++ „Wissen“ über Mohammed +++ Verschlankung des Staates +++ Wirtschaftskenntnisse für Schüler +++ deutsche Unternehmen in Russland
Vor zwanzig Jahren galt Frankreichs System der medizinischen Versorgung weltweit als vorbildlich. Nun steht es vor dem Kollaps. Wie konnte es soweit kommen?
Unser Gesundheitssystem vernachlässigt seit jeher das Impfen. In einem internationalen Vergleich belegt es den letzten Platz. Das ist das Ergebnis einer bisher unveröffentlichten Studie.
Der Medizintourismus nach Deutschland ist wegen der Corona-Pandemie eingebrochen. Die Einnahmen für das Gesundheitssystem sind auf 800 Millionen Euro gesunken.
Der Konsum von Cannabis steigt. Laut des jüngsten UN-Drogenberichts sind in der Europäischen Union Hanf-Drogen die Ursache für rund 30 Prozent der Drogentherapien.
Ärztechef Klaus Reinhardt stellt der Ampel-Koalition in der Corona-Politik ein mieses Zeugnis aus. Kurz vor dem Ärztetage warnt er im Interview mit der F.A.Z. vor Engpässen bei wichtigen Präparaten für Infarktpatienten.
Weil das Gesundheitssystem nicht durch Corona-Patienten überlastet sei, lockert Hessen die Quarantäneregeln. An Schulen wird nicht mehr getestet, dafür erhalten alle Schüler Selbsttests für zuhause.
„Wir befinden uns am Ufer des Wohlstands“, sagt Präsident Erdoğan. Doch Hunderttausende wollen raus aus der Türkei. Die Regierung ist verantwortlich dafür, dass die Fähigsten das Land verlassen.
Weil sich der Planstab in der Corona-Krise bewährt hat, soll er nun auch für die Versorgung möglicher Kriegsverletzter eingesetzt werden.
Schlussakt in der Pandemie? Umfangreiche neue Daten zu Long Covid und zu möglicherweise lang anhaltenden Einbußen im Körper und Gehirn zeigen, wieso viele Infizierte und das Gesundheitssystem so schnell nicht aufatmen können.
Es ist höchste Zeit, über die Ausgestaltung der Impfpflicht zu sprechen. Um die Wirksamkeit sicherzustellen und den Skeptikern nicht in die Karten zu spielen, sind einige Details wichtig.
Wer keine Maske tragen oder sich nicht impfen lassen will, trägt zur Überlastung des Gesundheitssystems bei und mutet anderen schwere Lasten für Leben und Gesundheit zu.
Geht es um Karl Lauterbach, reden alle nur über Corona. Dabei hat der neue Gesundheitsminister vor allem eine Mission: ein effizientes Gesundheitssystem.
Die Bundesregierung in Wien erzielte eine Einigung mit den Bundesländern. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 848,2.
Infektionen, klinische Forschung, Überregulierung: Hier leistet sich Deutschland tödliche Lücken. Kaum irgendwo zeigt sich der Renovierungsbedarf stärker als in der Gesundheitspolitik.
Ist das große Netzwerk für die Versorgung von Patienten noch zeitgemäß oder ein zu kostspieliges, mittelalterliches Relikt? Gesundheitsökonomen sehen Reformbedarf.
Hauptgrund seien eingefrorene westliche Hilfsgelder, sagte ein Sprecher der Organisation. Mit den Taliban gebe es keine Probleme.
Eine strikte Ausgangssperre in der philippinischen Hauptstadt Manila soll eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern. Mögliche Sanktionen gegen Impfverweigerer führten zu einem Ansturm auf die Impfzentren.