Es geht auch brachial
Scholz lässt die Frage der Impfpflicht vom Parlament klären. Andere Kanzler hatten weniger Skrupel, die Gewissens- zur Machtfrage zu machen.
Scholz lässt die Frage der Impfpflicht vom Parlament klären. Andere Kanzler hatten weniger Skrupel, die Gewissens- zur Machtfrage zu machen.
Er macht aus dem Berliner Flughafen Tempelhof eine riesige Kunsthalle und leitet sie auch gleich. Alle Mächtigen lieben seine Ausstellungen: Wer ist eigentlich Walter Smerling?
Ein Topos des politisch-medialen Komplexes sagt, die SPD habe ein Russland-Problem. Hat sie eines? Ist der Einfluss des Ex-Kanzlers Schröder so wirkmächtig? Die Befundlage widerrät der Schablone.
Einst diente er Gerhard Schröder. Nun will Bernd Neuendorf neuer DFB-Präsident werden. Er tritt gegen Profifunktionär Peter Peters an und gilt als Favorit. Wer ist dieser Mann? Und wofür steht er?
Champagner, rote Rosen und ein bisschen Entspannungspolitik. Ein Wochenende unter deutschen Honorarkonsuln.
Torsten Burmester, einst an der Seite von Kanzler Schröder, muss den Deutschen Olympischen Sportbund neu ausrichten. Er wird als „Glückstreffer“ gelobt. Seine Aufgabe hat auch eine persönliche Dimension.
Einst war er persönlicher Referent von Bundeskanzler Gerhard Schröder, nun wird Torsten Burmester DOSB-Vorstandsvorsitzender. Das Präsidium spricht sich nach F.A.Z.-Informationen einstimmig für ihn aus.
Der russische Oppositionsführer Alexej Nawalnyi wird vom EU-Parlament mit dem Menschenrechtspreis geehrt. In ihrer Dankesrede übt seine Tochter Kritik an Russland – und an Europas Umgang mit Autokratien.
Die SPD feiert sich für das „größte Comeback in der Parteiengeschichte“. Die Finanzzahlen des Schatzmeisters sprechen aber eine ganz andere, düstere Sprache.
Der neue Bundeskanzler hat das Regieren lange geübt und wird auf seinen ersten Auslandsreisen als alter Bekannter begrüßt. Mit seiner Partei, der SPD, verbindet ihn hingegen eine schwierige Beziehung.
Was ist nur aus der SPD geworden? Plötzlich ist sie eine Kanzlerpartei – sie wirkt befriedet und mit sich selbst zufrieden. Kann das gut gehen?
Während der neue Bundeskanzler Stück für Stück die Amtsgeschäfte übernimmt, erklärt sein sozialdemokratischer Vorgänger, warum Scholz die Wahl gewonnen hat.
Einige Stimmen aus den eigenen Reihen fehlen Olaf Scholz bei der Kanzlerwahl. Dennoch ist die Stimmung gut. Am Ende lobt der Neue die Vorgängerin.
Nach den Merkel-Jahren verfolgt den künftigen Kanzler schon jetzt die Sehnsucht nach Führungsstärke. Von Olaf Scholz wird mehr erwartet als nur sein genialer Wahlspruch.
Der Bundestag wählt einen neuen Kanzler. Die EU will einen Gehältervergleich ermöglichen. Und die West Side Story kommt ins Kino.
Aus Niederlagen lernen, ebenso aus Erfolgen – damit hat Olaf Scholz eine politische Karriere gemacht, die ihn bis ins Kanzleramt führt. Selbst seine Partei, die sich lange gegen ihn gewehrt hat, versammelte sich am Ende hinter ihm.
Putins Freunde in Deutschland knüpfen ihre Teppiche. Lars Klingbeil ist mit drei Menschen verbunden, die mit dem russischen Präsidenten befreundet sind. Welche Rolle spielt der zukünftige SPD-Chef dabei?
Erst in einer ihrer letzten Reden als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel offenbart, wie wichtig ihre Erfahrungen aus 30 Jahren DDR waren. Die eigene Partei hat das oft nicht verstanden. Rückblick auf eine komplizierte Beziehung.
Niemand im Kabinett hat auf der bundespolitischen Ebene so viel Regierungserfahrung wie Olaf Scholz. Doch jeder Aufstieg ist anstrengend.
Das Werk des Künstler Markus Lüpertz für die Marktkirche ist in Hannover umstritten. Jetzt haben sich die Kirchengemeinde und der Erbe des Architekten auf einen Kompromiss geeinigt.
Kein Ruhestand in Sicht: Nach ihrer Kanzlerschaft soll Angela Merkel ein Büro mit neun Mitarbeitern bekommen, um „im Bundesinteresse“ weiter zu agieren. Altkanzler Gerhard Schröder bekam seinerzeit nur sieben.
Dass die SPD fürs Erste aus ihrer existenziellen Krise herausgefunden hat, ist nicht einer Schärfung ihres Programms geschuldet, sondern ausschließlich dem strategischen und taktischen Fehlverhalten der Union. Ein Gastbeitrag.
Die SPD soll künftig von dem Duo Saskia Esken und Lars Klingbeil geführt werden. Für Olaf Scholz bringt das auch mehr Spielraum bei der Besetzung seines Kabinetts.
In der SPD soll jetzt neben eine Idealistin des Friedens ein Pragmatiker des Russlandgeschäfts treten. Grüne und FDP dürfen dieser Partei nicht die Außenpolitik überlassen.
Olaf Scholz will sich voll auf die Arbeit als Kanzler konzentrieren und verzichtet darauf, sich für den Parteivorsitz zu bewerben. Ist das klug?
Die Atom-Diskussion +++ Thomas Kaufmanns Essay (1) +++ Thomas Kaufmanns Essay (2) +++ Nidden
Man könnte meinen, Olaf Scholz wäre von Feinden umzingelt: Hier seine Parteichefs, die ihn bekämpft und besiegt hatten. Dort die FDP als Schreckgespenst der Sozialdemokratie. Von wegen.
Die Sondierungen offenbaren einen Autoritätsverlust der nicht mehr wirklich großen Volksparteien. Das könnte für einen Kanzler Scholz noch ungemütlich werden.
Der CSU-Vorsitzende nutzt weiter jede Gelegenheit, seinem Kanzlerkandidaten in den Rücken zu fallen – und Laschet bietet sie ihm. Treibt der Unfrieden in der Union die Grünen endgültig zur SPD?
Die SPD-Spitze versucht, die FDP gefügig zu machen – doch der Kanzlerkandidat macht deutlich: Sein Stil ist das nicht. Olaf Scholz spricht lieber von Freunden.
Trotz herber Verluste will Armin Laschet weiter Kanzler werden – auch als Zweitplatzierter. Das ginge nur mit Grünen und FDP. Eine „Zukunftskoalition“ nennt er das. Söder spricht von einem „Bündnis der Vernunft“.
Im Sommer 2005 galt Angela Merkel als sichere Siegerin der bevorstehenden Bundestagswahl. Doch Bundeskanzler Gerhard Schröder führte den Wahlkampf seines Lebens. Erinnerungen an eine Zeit, die vieles verändern sollte.
Über die Ära Merkel schreiben – wie soll das gehen? Unsere Autoren haben sich umgeschaut und umgehört. Und fanden große Schnitzel und Begeisterung für pommersche Zwergspitzen.
19 Wahlen, 19 Geschichten. Heute: In der Bundestagswahl 2009 gelingt der Union knapp die Wunschkoalition mit der FDP. Doch schon bald ist von Harmonie nicht mehr viel zu spüren. Teil 17 unserer Wahlserie.
Im Jahr 2001 sprach der russische Präsident im Bundestag. Bis heute gilt die Rede als Ausweis verpasster Chancen, als Beleg dafür, dass alles anders hätte kommen können. Stimmt das?