Wenn das Denken durch Stimmungen ersetzt wird
Geschätzt in der Welt, übersehen in Deutschland: Gregor von Rezzoris „Denkwürdigkeiten eines Antisemiten“ erzählen von der Selbstverständlichkeit des Hasses.
Geschätzt in der Welt, übersehen in Deutschland: Gregor von Rezzoris „Denkwürdigkeiten eines Antisemiten“ erzählen von der Selbstverständlichkeit des Hasses.
Wegen eines „schweren Burnouts“ hat sich Ex-Kanzler Gerhard Schröder in eine Klinik begeben. Damit entfällt auch sein zweiter Termin vor dem Untersuchungsausschuss zu Nordstream 2.
Sein behandelnder Arzt bescheinigt Schröder eine „tiefgreifende Erschöpfung“ und „stark ausgeprägten Energiemangel“. Mitte Januar hatte er eine Aussage im Nord-Stream-Untersuchungsausschuss abgesagt, nun sucht er sich Hilfe.
Horst Köhler war von 2004 bis 2010 Bundespräsident. Auf unübliche Weise äußerte er sich zur Tagespolitik. Die Bemerkung, die zu seinem Rücktritt führte, wirkt aus heutiger Sicht prophetisch.
Forderungen nach Asyl-Verschärfungen nach der Messerattacke von Aschaffenburg, gerettete Kunst aus Odessa und eine Scheinwahl in Belarus. Der F.A.Z. Newsletter.
Lange war Ex-Kanzler Schröder für russische Energie-Konzerne tätig, unter anderem für Nord Stream 2. Einen Tag vor seiner Anhörung im Untersuchungsausschuss sagt er ab.
Als Wahlkämpfer kommt Olaf Scholz besser an denn als Kanzler. Trotz der schlechten Umfragen stehen die Leute für ein Foto mit ihm Schlange.
Die Sozialdemokraten beleben ein Symbol von Friedrich Merz. Dafür beschließt dessen CDU eine Agenda für 2030.
In einer Umfrage liegt die Kanzlerpartei nur noch auf Platz vier. Der oberste Wahlkämpfer von Scholz, Matthias Miersch, muss nun die Wende einleiten. Er zeigt sich trotzdem gut gelaunt.
Die CDU plant, der deutschen Wirtschaft eine Wachstumsspritze zu verpassen. Was bringen die Vorschläge?
CDU-Chef Friedrich Merz wollte im Fall eines Wahlsiegs ein Superministerium wie das von Wolfgang Clement schaffen. Doch um den Plan ist es auffällig ruhig geworden.
Eine kleine Sensation: 47 Jahre nach seinem Tod werden die Erinnerungen von Ludwig Erhard veröffentlicht. Erhard erzählt, warum er als Kanzler scheiterte. Das ist aktueller als gedacht.
Oskar Lafontaine war schon 13-mal Spitzenkandidat diverser Parteien und kämpft nun für das BSW. Ein Gespräch über linke Politik, Gendern und die Unabhängigkeit der Ukraine.
Weihnachtsgeschenke auf den letzten Drücker auszusuchen, stresst jedes Jahr aufs Neue. Inspiration findet man auf dem diplomatischen Parkett: Hier gilt es, von Merkel, Putin, Schröder oder Steinmeier zu lernen.
Der Putin-Vertraute Dmitrij Medwedjew droht Journalisten der „Times“ mit dem Tod. Die britische Regierung reagiert mit Bestimmtheit. Außenminister David Lammy zeigt sich mit seiner Lektüre – der „Times“.
Am Montag stellt Kanzler Olaf Scholz die Vertrauensfrage. Seine Regierung gilt als Komplettausfall. Doch sie hat mehr erreicht, als viele denken.
Die Antwort auf die Vertrauensfrage an diesem Montag wird der Beginn einer monatelangen Ungewissheit. Wie arbeiten die Institutionen dann weiter?
Nur mit Union und FDP ließe sich eine bürgerliche Reformpolitik verwirklichen, die auf den entscheidenden Feldern substanziell umsteuert. Dies bietet die große Chance, mögliche AfD-Wähler zurückzugewinnen.
Olaf Scholz ist nicht der erste Kanzler, der im Bundestag die Vertrauensfrage stellt. Fünf Mal kam sie zum Einsatz – und nicht immer sollte sie verloren gehen. Ein Rückblick.
Chaos im Heizungskeller +++ Merkels Autobiographie +++ Genozid-Vorwurf gegen Israel+++ Organspende
Das Diktum der Merkel-Memoiren lautet: Politik muss sich nach den Umständen und Mehrheiten richten. Selbstkritik übt die Autorin allenfalls, wenn es um schlecht vorbereitete Interviews oder das Rauchen geht.
Boris Pistorius hat lange mit seinem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur gewartet. Das war auch eine Rache an Bundeskanzler Olaf Scholz. Wie kam es dazu?
Frank Stauss hat schon viele Wahlkämpfe für die SPD organisiert, oft erfolgreich. Im Interview erklärt er, was für Olaf Scholz spricht. Und warum dieser Wahlkampf so besonders ist.
In wenigen Tagen erscheinen Angela Merkels Memoiren. Die frühere Bundeskanzlerin verteidigt darin auch ihre Russlandpolitik – und beschreibt denkwürdige Begegnungen mit Donald Trump und Gerhard Schröder.
Bundeskanzler Olaf Scholz kann nicht mehr allein entscheiden, ob er wieder Kandidat für die SPD wird. Was treibt die Genossen in seinem Umfeld an, die nun mit über seine Zukunft entscheiden?
In wenigen Tagen erscheinen Angela Merkels Memoiren. Die frühere Bundeskanzlerin verteidigt darin auch ihre Russlandpolitik – und beschreibt denkwürdige Begegnungen mit Donald Trump und Gerhard Schröder.
Kanzler Olaf Scholz hofft auf eine Aufholjagd, wie sie einst Schröder (fast) gelang. Aber die Situation sei heute deutlich anders, sagt Demoskop Stefan Merz.
Demoskopen sehen die Union vor der Neuwahl weit vorn. Aber was heißt das heutzutage schon? Ein Gespräch mit dem Meinungsforscher Stefan Merz über eine mögliche SPD-Aufholjagd und historisch schlechte Werte des Kanzlers.
Merkel habe sich keine Illusionen über Putin gemacht, schreibt Bastian Matteo Scianna – und erklärt, warum dennoch erst 2022 die „Zeitenwende“ kam.
Scholz will Anfang kommenden Jahres die Vertrauensfrage stellen – Merz pocht auf einen schnelleren Termin. Welche Wege kennt das Grundgesetz zu Neuwahlen?
Das Unternehmen aus Niedersachsen kämpft mit heftigen Problemen. Jetzt erwägt der Großaktionär Günter Papenburg eine Übernahme und sorgt damit für Aufsehen in der Region. Er hat enge Verbindungen in den Konzern.
Großprojekte, Fußballsponsoring und enge Kontakte zu Spitzenpolitikern: Christoph Gröner sonnte sich im beruflichen Erfolg. Nun muss er sich mit dem Thema Insolvenz beschäftigen.
Altkanzler Schröder und Ungarns Ministerpräsident Orbán inszenieren sich auf einem Podium als Stimmen der Vernunft. Dabei geht es nur um die Frage, was Russland will.
Bei einem Glas Wein mit Putin: Altkanzler Gerhard Schröder und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán diskutieren über ihre Ideen für ein Ende des Krieges gegen die Ukraine. Im Kreml kann man sich darüber freuen.
Selbst die politische Konkurrenz hält Rolf Mützenich für nett. Da fällt kaum auf, wie mächtig der Pazifist geworden ist. Setzt sich der SPD-Fraktionschef auch in der Russlandpolitik durch?
Die desolate Lage des Autokonzerns ist eng verknüpft mit dem enormen Einfluss des Staates, kritisieren namhafte Forscher. Ifo-Chef Clemens Fuest fordert einen radikalen Schnitt.