Kürzung für Kranke
Deutschland leistet sich eines der großzügigsten Systeme für Krankgeschriebene. Das ist nicht mehr zeitgemäß.
Deutschland leistet sich eines der großzügigsten Systeme für Krankgeschriebene. Das ist nicht mehr zeitgemäß.
Der Sozialstaat wird teurer, weil Ansprüche zunehmen und Kostenbremsen gelockert wurden. In ähnlicher Lage erzwang vor zwei Jahrzehnten ein SPD-Kanzler eine Kehrtwende – Olaf Scholz ist nicht so weit.
Vor 25 Jahren stand der Baukonzern Philipp Holzmann vor der Pleite. Der Bundeskanzler schaltete sich ein, doch Bankenvertreter bezweifelten, dass das Unternehmen sanierungswürdig sei. Für die F.A.Z. berichteten damals Winand von Petersdorff und Hans Riebsamen.
Vor 30 Jahren bildeten Gerhard Schröder, Rudolf Scharping und Oskar Lafontaine die SPD-Troika. Auf der Höhe der Zeit sind sie geblieben, doch sind ihre Engagements für Russland, China oder in einer neuen Partei streitbar.
In der SPD haben Niedersachsen zentrale Positionen inne. Der viel größere nordrhein-westfälische SPD-Landesverband spielt eine erstaunlich geringe Rolle.
Die Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns greift am Tag der Deutschen Einheit die Geschichte ihres eigenen Vater auf. Beim Einheitsfest sitzt auch der frühere Kanzler Schröder im Publikum.
Kanzler Scholz schrammt dank des starken Ministerpräsidenten Woidke wohl an einer unangenehmen Debatte vorbei. In Berlin beginnt nun der Herbst der Entscheidungen.
Olaf Scholz und Friedrich Merz haben manches gemeinsam. Sie können eigentlich gut miteinander reden – und reden doch kaum gut übereinander. Über ein schwieriges Verhältnis, das bis ins Persönliche ragt.
Nicht nur bei den Schuldenpapieren des Bundes gibt es lange und kurze Laufzeiten. Das Finanzministerium kommt in 75 Jahren auf 22 Hausherren – eine Frau an der Spitze gab es noch nicht. Ein Blick auf prägende Politiker und Minister.
Niels Annen ist ein profilierter Außenpolitiker. Jetzt hat er die Chance auf den ganz großen Sprung: Er soll UN-Flüchtlingskommissar werden. Ein Spitzenamt mit Hindernissen.
Früher war das Regieren einfacher, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz nach dem Haushaltsstreit. Von wegen. So heftig wie in der Ampel wurde schon oft ums Geld gestritten.
Die SPD braucht einen Kümmerer für sich selbst. Wird das Kevin Kühnert oder Lars Klingbeil? In der Partei wird gerade auch ein Machtkampf um die künftige Verantwortung ausgetragen.
Knut Nevermann war sieben Jahre lang die Nummer zwei hinter den Kulturstaatsministern Michael Naumann, Julian Nida-Rümelin und Christina Weiss. Jetzt ist er achtzigjährig in Berlin gestorben.
In der Debatte um Totalverweigerer und Sanktionen bleibt der zuständige Arbeitsminister still. Trotzdem sollte man Hubertus Heil nicht unterschätzen.
Saskia Eskens Vorwurf geht ins Leere. Wäre der von Christian Lindner vom Zaun gebrochene Haushaltsstreit tatsächlich unerträglich, so wäre es an der Zeit, die Koalition aufzukündigen.
BSW, AfD und Freie Sachsen schüren Misstrauen gegen „das System“. Der Ministerpräsident stemmt sich dagegen. Manche ätzen, er bleibe trotzdem ein Mann ohne Eigenschaften – und rede den Leuten nach dem Mund.
Joe Biden hat bei einer Pressekonferenz Namen durcheinander gebracht. Die Linguistin Helen Leuninger hat zu Versprechern geforscht. Sie erklärt, was dabei im Gehirn passiert.
Nicht nur die Fahrgäste, auch die Bahn selbst gibt ihrem Schienennetz schlechte Noten. Nun beginnt mit Vollsperrungen die teure Generalsanierung wichtiger Strecken. Was ist da schiefgegangen?
Die ARD-Doku „Schicksalsjahre einer Kanzlerin“ wirft einen neuen Blick auf Angela Merkel. Sie sagt viel über die einst mächtige Politikerin, vor allem aber über uns selbst und das Denken der Deutschen.
Mit dem Feuerkopf Michael Naumann fing alles an. Jetzt feiert Claudia Roth mit ihren Vorgängern das fünfundzwanzigste Jubiläum der Bundeskulturpolitik. Zeit für eine Bilanz.
In Mecklenburg-Vorpommern prüft ein Untersuchungsausschuss die Vorgänge um die umstrittene Klimaschutzstiftung. Das Gremium hat eine Zeugen-Liste vorgelegt, auf der auch prominente Namen stehen.
Vor 25 Jahren, am 1. Juli 1999, tagte der Bundestag ein letztes Mal in Bonn. Dann nahmen Regierung und Parlament ihren Sitz in Berlin – so, wie es schon 1949 beschlossen worden war. Das Provisorium hatte ausgedient. Ein Gastbeitrag.
Hart wie nie ringt die Regierung ums Geld. Die Sanierung der Autobahnen wird wohl leiden. Und im Parlament gibt es neue Blockaden.
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat eine Klage Gerhard Schröders abgewiesen. Der frühere Kanzler war persönlich zur mündlichen Verhandlung erschienen.
Die Europawahl beginnt. 80. D-Day in der Normandie mit Politikern, Veteranen und einer Liebesgeschichte. Und: Ein nordischer Western kommt ins Kino. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der CDU-Vorsitzende will den Deutschen Enthaltsamkeit zumuten – fast so wie seine Vorgängerin vor 20 Jahren. Ganz so viel Härte traut er sich allerdings nicht zu.
Zur Feier des Altkanzlers erscheinen Parteifreunde und alte Weggefährten. Von der SPD-Spitze hatte es trotz frostiger Beziehungen immerhin Geburtstagskarten gegeben.
Noch hält die Koalition zusammen. Aber in allen drei Parteien wächst die Unruhe erheblich. Und „Respekt“-Bundeskanzler Olaf Scholz sucht schon einmal nach einer neuen Rolle.
Die Bundeswehr ist am Hindukusch gescheitert. Die Verhaltensmuster, die dazu führten, zeigt das politische Berlin auch im Ukrainekrieg.
Das verschlägt uns die Sprache: Schweiger und Schweighöfer sollen einander anschweigen. Außerdem in den Herzblatt-Geschichten: Gerhard Schröder über seine Ernährung und warum Lanny Lanner nicht eifersüchtig wird, obwohl Stefanie einen anderen küsst.
Der Umgang mit China war für viele Bundeskanzler ein Balanceakt. Olaf Scholz geht es gegenüber den chinesischen Spitzenfunktionären auch um Krieg und Frieden.
Die Charité im Jahr 2049, Notre-Dame fünf Jahre nach dem Feuer oder der neu belebte Nordirlandkonflikt: Im April geht es in den Mediatheken von ARD, ZDF und ARTE um ganz unterschiedliche Themen. Eine Auswahl.
Die Erinnerungen Wolfgang Schäubles sind das Vermächtnis eines herausragenden Politikers. Man lernt so viel über Politik wie aus kaum einem anderen Buch.
Noch nie ist ein Politiker seines Rangs in der öffentlichen Wahrnehmung so abgestürzt. Schon die Frage, ob man Gerhard Schröder gratulieren soll, ist ein Politikum. Aber er bleibt sich treu zum Achtzigsten.
Weite Teile der Sozialdemokraten hadern mit ihrem früheren Spitzenpolitiker. Für Kritik sorgen Schröders Lobbytätigkeit für russische Energiekonzerne und seine persönliche Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin.