Macron glättet die Wogen
Nach wochenlangen Protesten der „Gelbwesten“ hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron weitere Zugeständnisse angekündigt: Unter anderem soll der Mindestlohn im kommenden Jahr um 100 Euro monatlich angehoben werden.
Nach wochenlangen Protesten der „Gelbwesten“ hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron weitere Zugeständnisse angekündigt: Unter anderem soll der Mindestlohn im kommenden Jahr um 100 Euro monatlich angehoben werden.
Hat der Aufruhr in Frankreich einen Gesamtwillen? Die Gelbwesten fordern Macrons Rücktritt und zugleich die Einlösung seiner Wahlversprechen: Ein französisches Paradox.
Die Plünderungen der sogenannten „Gelbwesten“ setzen Frankreichs Geschäftswelt zu. Für viele Ladenbesitzer ist es existenzbedrohend. Wirtschaftsminister Bruno le Maire spricht von einer „Katastrophe“.
Donald Trump hat sich mit einer Twitter-Nachricht in die Debatte um die „Gelbwesten“-Proteste in Frankreich eingeschaltet. Jetzt reagiert der französische Außenminister – mit ungewöhnlich deutlichen Worten.
Mehr als 1700 Festnahmen und 264 Verletzte: Nach den Protesten in Frankreich ziehen die Behörden Bilanz. Der Präsident will sich in der kommenden Woche äußern – dämpft aber die Erwartungen.
Bei Protesten in ganz Frankreich sind am Samstag wieder 125.000 Menschen gegen die Reformpolitik von Präsident Emmanuel Macron auf die Straße gegangen. Ein Großaufgebot der Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten vor.
Zu einer Gewaltorgie ist es bei den Protesten der „Gelbwesten“ nicht gekommen. Doch Polizei und Demonstranten lieferten sich etliche Scharmützel – und viele Franzosen sind sich einig: Frankreich braucht eine Befriedung, jetzt.
Frankreich erlebt derzeit einen bislang unvorstellbaren Ausbruch an Gewalt. Nun solidarisiert sich die Linkspartei mit den „Gelbwesten“ – Macrons Regierung diene „allein den Interessen der Superreichen“.
Frankreich kommt nicht zur Ruhe: Schon am Samstagmittag gibt es mehr Festnahmen in Paris als in der vergangenen Woche zu dieser Zeit. Die „Gelbwesten“ wollen eine Revolution anzetteln.
Gebannt blickt das Land auf die Proteste der Gelbwesten – und Emmanuel Macron schweigt. Frankreich ist gefangen in seinen Widersprüchen und inneren Blockaden. Gibt es einen Ausweg?
Was die Gelbwesten in Frankreich zeigen, lässt sich auf ganz Europa übertragen: Der Politologe Wolfgang Merkel über das entzauberte Phänomen Macron, den Frust der Abgehängten in Europa und die Versäumnisse der Eliten.
In Frankreich schließen sich nun auch Schüler den Gelbwesten-Protesten an. Weniger gewalttätig sind die Demonstrationen nicht – brennende Mülltonnen und zahlreiche Festnahmen bestimmen das Bild.
Als Reaktion auf die Proteste der „Gelbwesten“ erwägt Frankreich die Rückkehr der Vermögenssteuer. Das wäre fatal.
Frankreichs Regierung macht der „Gelbwesten“-Protestbewegung weitere Zugeständnisse. Doch die Regierungsgegner wollen am Wochenende wieder Druck machen – und bekommen Zulauf.
Die Proteste der Gelbwesten in Frankreich zwingen Macron nicht nur bei der geplanten Ökosteuer zum Zurückrudern. Der Druck steigt, auch Landwirte wollen sich den Protesten anschließen. Und Trump mischt sich ebenfalls ein.
Die gewaltsamen Proteste in Frankreich schrecken nicht nur Touristen ab. Auch Anleger und internationale Investoren machen sich zunehmend Sorgen; einige Aktienkurse sinken schon. Nur eine Sparte profitiert von den Unruhen.
Macrons Politik steht im Mittelpunkt der Ausschreitungen. Doch die Wut gegen den Präsidenten hat eine Vorgeschichte – denn die Mehrheit der Franzosen steht Europa schon lange ablehnend gegenüber.
Premierminister Edouard Philippe hatte Vertreter der Protestbewegung zum Gespräch gebeten. Die sagten nun ab. Sie seien von Hardlinern bedroht worden.
Sie wollen die Ablösung Emmanuel Macrons. Die „Gelbwesten“ haben in Frankreich eine Krise ausgelöst. Dem Präsidenten könnte sein ambivalenter Umgang mit den Protestlern zum Verhängnis werden.
Erst schlugen am Samstag Proteste der „Gelbwesten“ in Gewalt um. Nun hat eine Protestaktion ein Todesopfer gefordert. Nachdem es zuerst hieß, die französische Regierung erwäge deshalb den Ausnahmezustand, will Macron nun ganz anders handeln.
Festnahmen, Verletzte, Zusammenstöße mit der Polizei: Die „Gelbwesten“ machen in Frankreich weiter mobil – und schrecken dabei auch vor falschen Nachrichten nicht zurück. Doch auch die französische Regierung bleibt nicht strikt bei der Wahrheit.
Das Auto verursacht Schäden, die von der Gesellschaft getragen werden. Müssten die Autofahrer diese Kosten selbst zahlen, käme nicht nur die Klimapolitik in Bewegung.
Hunderttausende Menschen demonstrieren in Frankreich seit Wochen in gelben Warnwesten gegen Präsident Macron. Kristallisationspunkt sind hohe Steuern auf Benzin und Diesel. In diesem Streit lenkt der Präsident nun ein.
Emmanuel Macrons Führungsstil stößt auf Misstrauen bei den Franzosen und treibt Zehntausende auf die Straße. Auch deshalb darf der französische Präsident auf den Protest der „Gelbwesten“ nicht mit Herablassung reagieren.
In Paris ist die Demonstration der „Gelbwesten“ am Samstag eskaliert, Randalierer lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei. Präsident Macron nennt die Gewalt beschämend – doch er trifft den richtigen Ton nicht mehr.
Der Protest der „Gelbwesten“ in Paris gegen hohe Benzinpreise und Lebenshaltungskosten ist in Randale ausgeartet. Dabei boten die Champs-Élysées das Bild einer Straßenschlacht. Frankreichs Staatschef reagiert empört.
Im Interview erklärt der Geograph Christophe Guilluy, warum der Protest der „Gelbwesten“ politisch so brisant ist – und warum es dabei nicht nur um höhere Benzinpreise geht, sondern um ein unter Druck geratenes Lebensmodell.
Die „Gelben Warnwesten“ planen in Frankreich für Samstag eine neue Großkundgebung. Ein Anhänger der Bewegung wurde kurz zuvor mit Sprengstoff festgenommen. Die Behörden sprechen von einer „realen Gefahr“.
Die Wut der Franzosen auf die Parteien trug Emmanuel Macron im vorigen Jahr in den Elysée-Palast. Dort ist er bald selbst zur Zielscheibe der Wütenden geworden.
Mehr als 280.000 Menschen haben in Frankreich Autobahnen und Verkehrsachsen besetzt, um gegen zu hohe Spritpreise zu protestieren. Vielerorts kam es zu Zwischenfällen.
Sechs Millionen Menschen haben ein Video gesehen, in dem eine Französin sich über die hohen Spritpreise beschwert. Die Behörden rechnen am Wochenende mit landesweiten Protesten. Und Macron gibt sich zerknirscht.
Auf sechs Straßen zwischen Frankreich und Deutschland haben französische Bauern Blockaden errichtet. Lastwagen mit Lebensmitteln aus Deutschland zwangen sie zur Umkehr. Ihre Aktion richtet sich gegen „die Verzerrung des Wettbewerbs“.