Putins liebster Pinsel
Der Kreml wird dem Dissidenten Chrupalla auch in Zukunft nichts antun. Denn der kritisiert ja nicht das Regime in Moskau, sondern das Regime in Berlin.
Der Kreml wird dem Dissidenten Chrupalla auch in Zukunft nichts antun. Denn der kritisiert ja nicht das Regime in Moskau, sondern das Regime in Berlin.
Der belarussische Machthaber Lukaschenko setzt große Hoffnungen auf Donald Trump. Doch er ist so abhängig von Putin, dass ihm kaum Spielraum bleibt.
Warum die AfD zwischen Moskau und MAGA vor allem Gefühle mobilisiert – und wieso Fakten gegen Angst oft verpuffen.
Der Autor Emmanuel Carrère hat ein preisgekröntes Buch über die islamistischen Anschläge in Paris vor zehn Jahren geschrieben. Wir haben ihn getroffen.
Immerhin spalteten sich die Außenminister in Kanada nicht wieder in G 6 plus 1. Große Fortschritte wurden aber an den Niagara-Fällen nicht erzielt. Weder für den Nahen Osten noch für die Ukraine.
Der neue Gesetzentwurf zur Terrorismusbekämpfung erweitert Strafbarkeitsgrenzen erheblich. Kritiker sehen zentrale Prinzipien des Schuldstrafrechts gefährdet.
Seit Wochen greifen die USA mutmaßliche Schmuggelboote an. Großbritannien hat deswegen die Übermittlung von Geheimdiensterkenntnissen teilweise eingestellt.
François Molins hat das Grauen des Terrors aus der Nähe gesehen. Zehn Jahre später blickt der damalige Antiterrorstaatsanwalt zurück.
Spreewald-Western und russische Propaganda - wussten alle Darsteller, dass sie damit ins Kino kommen? Das Filmfestival Cottbus bietet dieses Mal hochbrisante Ansichten.
Litauens Hauptstadt Vilnius ist zum politischen Zentrum der belarussischen Opposition geworden. Doch in der Stadt, die die Flüchtlinge einst mit offenen Armen empfangen hat, wächst das Misstrauen.
Wenn es um die digitale Souveränität geht, dann gilt: Wer alles will, bekommt nichts. Was nun nötig ist.
Donald Trumps MAGA-Lager streitet über Judenhass, nachdem Tucker Carlson den Neonazi Nick Fuentes hofierte. Doch Antisemitismus gehört genau wie Rassismus zur eigenen Bewegung.
Organisierter Angriff auf den Rechtsstaat: Wie Wertkonservative, Rechte und Rechtsextreme sich unter dem Vorwand der Kultur während der Büchermesse „Seitenwechsel“ in Halle an der Saale am Wochenende in den Armen lagen.
Nach elf Jahren ist endlich wieder ein neuer Roman von Thomas Pynchon erschienen: „Die Schattennummer“. Niemand hat unser Leselebensgefühl so geprägt wie er – und er schafft es auch diesmal wieder.
Nach einer Einschüchterungskampagne aus Peking hat die britische Sheffield Hallam University ihre Forschung zur Zwangsarbeit der Uiguren eingestellt – trotz „bahnbrechender“ Ergebnisse in diesem Bereich. Nun prüft die Anti-Terror-Polizei den Fall.
Viele AfD-Politiker reisten zuletzt in die USA. Die Partei vertieft ihre Verbindungen zum Trump-Lager. Das soll sie psychologisch stärken, aber auch ganz praktisch.
Zeugenschaft, die sich verweigert: Dieses Gedicht handelt von der opportunistischen Technik des schauenden Wegsehens.
Donald Trump hatte seinen politischen Gegnern schon Rache geschworen, bevor er ein zweites Mal zum Präsidenten gewählt wurde. Inzwischen gibt er Handlungsanweisungen ans Justizministerium.
Zehntausende Ukrainer sind in russischer Kriegsgefangenschaft. Hier berichten vier von ihnen, die ausgetauscht wurden, was sie erleben mussten.
Im Juni hatte die Bundesanwaltschaft einen Mann festnehmen lassen, der für Iran in Berlin jüdische Menschen und Einrichtungen ausspioniert haben soll. Nun gibt es eine zweite Festnahme.
Mit Sondererlaubnis von der Front auf die Lesebühne: Das ukrainische Meridian-Festival in Odessa und Mykolajiw wird zu einer Feier der kulturellen Resilienz.
Dreißig Jahre nach dem Mord an Izchak Rabin hat sich Israel grundlegend verändert. Die Friedensideen des am 4. November 1995 erschossenen Ministerpräsidenten wurden an den Rand gedrängt.
Washingtons Vertreter verbreiten Optimismus. Doch vor allem die arabischen Staaten halten den Frieden in Gaza und in Libanon für brüchtig.
Gold, Diamanten und Saphire im Wert von zehn Millionen Mark: Vor 50 Jahren stahlen Diebe den Kölner Domschatz. Wie war das möglich? Und wie gelang es dem Geheimagenten Werner Mauss, sie zu überführen?
Der 68 Jahre alte Politiker führt kommissarisch die Geschäfte, bis nach der Wahl eine neue Koalition gebildet ist. Und danach? Geht es nach Australien - und vielleicht zurück in seine alte Branche.
In der Ostukraine könnten Pokrowsk, Myrnohrad und Kupjansk bald fallen. Gelingt den Ukrainern wenigstens ein geordneter Rückzug? Es wird Kritik an der Armeeführung laut.
Ein Münchner Gericht spricht ein Trio schuldig, in Bayern für Russland spioniert zu haben. Der Hauptangeklagte hat im Donbass gekämpft – und sensible Informationen an Moskau weitergeleitet.
Das Oberste Bundesgericht Brasiliens hat in der vergangenen Woche das vollständige Urteil gegen den früheren Präsidenten Jair Bolsonaro veröffentlicht. Die fast 2000 Seiten zeigen, in welcher Gefahr die brasilianische Demokratie schwebte.
Das Oberlandesgericht München hat den Russlanddeutschen Dieter S. wegen Spionagetätigkeiten in Deutschland verurteilt. Zwei Mitangeklagte erhielten Bewährungsstrafen.
Deutschland hat den Bruder des Mannes, den ein russischer Mörder 2019 in Berlin erschoss, nach Georgien abgeschoben. Dabei ist das Land immer mehr auf Russland-Kurs. Feinden Putins droht dort Gefahr.
In seiner Jugend hat der chinesische Präsident Widerstandskraft, Selbstbewusstsein und Pragmatismus gelernt. Heute kontert er damit Donald Trump im Handelskrieg.
Die rechtsextreme Influencerin Naomi Seibt lebt schon seit dem vergangenen Jahr in den USA. Nun gibt sie an, in Deutschland nicht mehr sicher zu sein – und beantragt Asyl in den Vereinigten Staaten.
Mit dem türkische Präsidenten will der Kanzler über Sicherheitspolitik und Abschiebungen sprechen. Ganz ignorieren kann er den inhaftierten Oppositionspolitiker İmamoğlu aber nicht.
Erdoğans willfährige Justiz überzieht seinen Widersacher Imamoğlu mit immer absurderen Vorwürfen. Ein neues Gesetz bedroht die Presse und Menschen, die nicht den „allgemeinen Sitten“ entsprechen.
Der Rüstungskonzern Rheinmetall baut in Bulgarien neue Waffenfabriken – sehr zum Unwillen Russlands. Ein einflussreicher bulgarischer Politiker reiste dafür gar zu einem Spiel von Borussia Dortmund.
Immer mehr Regierungsdokumente werden in den Vereinigten Staaten als geheim eingestuft. Ein Historiker beleuchtet die Folgen dieser Praxis – mithilfe von KI.