Die neuen Massenausforschungswaffen
Der Spähskandal zeigt, dass unsere Computer Waffen sind. Nun sollten wir uns wappnen. Den epochalen Kampf um die Freiheit kann nur die Politik entscheiden. Eine Antwort auf Martin Schulz.
Der Spähskandal zeigt, dass unsere Computer Waffen sind. Nun sollten wir uns wappnen. Den epochalen Kampf um die Freiheit kann nur die Politik entscheiden. Eine Antwort auf Martin Schulz.
Ein Fußballspiel zwischen Armee und Geheimdienst unter Ceaucescu und Gespräche über eine „säkulare“ Öffentlichkeit in Iran: Im Berlinale-Forum schaffen Dokumentationen mit minimalen Mitteln weitreichende Implikationen.
Oskar Lafontaine hat im saarländischen Landtag einen Eklat ausgelöst. Die CDU verlangt eine Entschuldigung für die Beleidigung der Ministerpräsidentin. Es geht um geheime Autogeschäfte des Verfassungsschutzes.
Rand Paul, amerikanischer Senator und möglicher Präsidentschaftskandidat der Republikaner, hat Klage gegen Präsident Obama eingereicht. Er wolle damit die Abhöraktionen der NSA in Amerika stoppen.
Die amerikanischen Geheimdienste sind nach Ansicht ihres Direktors Clapper auch heute nicht in der Lage, das massenhafte Herunterladen ihrer Daten an jeder Stelle zu entdecken.
Die neue Rangliste der Pressefreiheit steht im Zeichen der Snowden-Enthüllungen: Amerika rutscht ab, Deutschland rückt auf. In Griechenland sieht es finster aus.
Beim Staatsbesuch in Amerika hat der französische Präsident Hollande versöhnliche Töne in Sachen NSA anklingen lassen. Obama kündigte einen Gegenbesuch in Frankreich an.
Falls deutsche Soldaten nach Somalia geschickt werden, erwartet sie in ihrem Lager in der Hauptstadt Mogadischu eine trügerische Ruhe.
Die Politik bleibt uns die Antwort auf die digitale Revolution schuldig. Nun hat Martin Schulz das Schweigen gebrochen. Wo bleibt unser digitales Grundrecht?
Alle reden über die Unmoral von Alice Schwarzer & Co. Warum redet keiner über die Verkommenheit des raffenden Staates?
Gegründet von einem Geheimdienstgeneral - erfunden, um Konkurrenzfirmen aus dem Rennen zu werden: das ist die Pariser Schule für Wirtschaftskrieg. Wir haben den Schulleiter Christian Harbulot getroffen. Was er seinen Studenten beibringt? „Kampfgeist!“
Glenn Greenwald und Laura Poitras, denen Edward Snowden seine Dokumente überlassen hatte, sind mit ihrer eigenen Seite online. „The Intercept“ wird von Ebay-Gründer Pierre Omidyar betrieben.
In Teheran einigen sich die Internationale Atomenergiebehörde und Iran auf neue Inspektionen. Parallel dazu entsendet das Land zwei Kriegsschiffe in den Atlantik. Zu Übungszwecken, beteuert ein Admiral.
Der amerikanische „Whistleblower“ bereitet sich auf eine mögliche Zeugenaussage vor einem Ausschuss des Bundestags oder einer EU-Institution vor. Doch bis dahin gibt es noch viele Hürden.
In Sotschi werden nicht nur Sicherheits-, sondern auch Technikspiele ausgetragen. Der Datenverkehr dürfte vollständig vom russischen Geheimdienst überwacht werden. Zugleich gilt aber, dass solche Sportereignisse ohne Informationstechnologie nicht mehr möglich wären. Das macht ein Blick auf die Zahlen deutlich - und dann gibt es ja noch Social Media.
Generalbundesanwalt Range wird schon bald ein Ermittlungsverfahren gegen den amerikanischen Geheimdienst einleiten. Die Bundesregierung hat einem Zeitungsbericht zufolge keine Einwände.
Weltweit wächst die Zahl der Geheimdienstskandale. Die staatlichen Reaktionen lassen zu wünschen übrig: In Kanada wird geleugnet während der britische GCHQ die Infrastruktur attackiert.
Russlands Präsident Putin fordert dazu auf, Fragen des Sports nicht mit denen der Politik und der Menschenrechte zu vermischen. Dass das in der Praxis aber nicht immer funktioniert, zeigt der Fall Sergej Fadejew.
Hohe Zäune, Wachen, Sicherheitsschleusen: Die Spiele in Sotschi werden massiv gesichert. Einige Maßnahmen richten sich nicht nur gegen Terroristen.
Mit heftiger Kritik hat Bundeskanzlerin Merkel auf die Äußerung der amerikanischen Spitzendiplomatin Victoria Nuland reagiert. Diese hatte in einem vertraulichen Gespräch „Fuck the EU“ gesagt.
Die Olympischen Winterspiele beginnen an diesem Freitag - die Angst vor Terrorattacken bleibt. Die Vereinigten Staaten erhöhen die Sicherheitsvorkehrungen.
Ein texanischer Ölkonzern bedroht die britische Demokratie, und der Premierminister muss sie retten: Arte zeigt die vierteilige Serie „Secret State“, die eine Romanvorlage aus den Achtzigern in die Gegenwart übersetzt hat.
Die Drohung des SPD-Politikers Hartmann, mit Gegenspionage auf die amerikanische Ausspähung zu reagieren, wird süffisant kommentiert. Das sei eine „karnevalistische Äußerung“ und „Realsatire“.
Spätestens Machiavelli hat darauf aufmerksam gemacht, dass Handeln im Rahmen der Staatsräson die Grenzen sozialer und individueller Moralität verletzen können muss.
Internetkonzerne und Geheimdienste wollen den determinierten Menschen. Wenn wir weiter frei sein wollen, müssen wir uns wehren und unsere Politik ändern.
Die Kooperation der Geheimdienste mit amerikanischen Strafverfolgungsbehörden geht weiter als bislang angenommen. Für die gute Sache werden sogar die Gerichte getäuscht.
Die Vereinigten Staaten hätten „keinen Respekt vor einem loyalen Bündnispartner und der Souveränität unseres Landes“, sagt Altkanzler Gerhard Schröder. Er reagiert auf Berichte, dass auch sein Handy abgehört worden sein soll.
Bislang ist eine effektive Kontrolle der Geheimdienste durch das Parlament kaum möglich. Wie wir das ändern können: Vorschläge eines Insiders.
Nach Ansicht des amerikanischen Geheimdienstdirektors James Clapper hat die Vereinbarung zur Vernichtung syrischer Chemiewaffen die Position von Machthaber Assad gestärkt. Eine Begründung für seine Einschätzung lieferte Clapper nicht.
Lauschangriffe der NSA auf deutsche Kanzler haben wohl Tradition: Vor Merkel wurde schon Schröder abgehört, ergeben Medienrecherchen. Prompt kommen aus Berlin neue Rufe nach Aufklärung.
Ihre Wahl hatte scharfe Kritik hervorgerufen. Jetzt hat die CDU-Politikerin Andrea Voßhoff ihr Amt als Datenschutzbeauftragte angetreten. Sie will die Behörde bürgernäher ausrichten.
Facebook wird zehn Jahre alt. Was fasziniert die Menschen so daran, dass 1,2 Milliarden Leute die Seite benutzen? Wir haben ein frühes Facebook-Mitglied gefragt.
Dem Aufruf der Schriftsteller gegen Überwachung, den mittlerweile mehr als 1000 Autoren unterzeichnet haben, sollen politische Konsequenzen folgen. Auf Antrag der Grünen wird sich der Bundestag Mitte Februar in einer ausführlichen Debatte mit ihm beschäftigen.
Mit Edward Snowden zusammenarbeiten: Der „Guardian“-Redakteur Luke Harding weiß, wie das geht. Er half im vergangenen Sommer, die Informationen des Whistleblowers auszuwerten. Nun hat er ein Buch über den Helden geschrieben.
Nachdem die Spähaktivitäten der amerikanischen Geheimdienste bekannt geworden sind, legen Internetkonzerne offen, wie oft sie Daten liefern mussten. Besonders aufschlussreich ist das nicht.
Geheimdienste greifen Computernetzwerke anderer Staaten an. Das ist Krieg. Wir können ihn nicht stoppen. Aber wir brauchen wenigstens Regeln zum Schutz ziviler Netzwerke.