Streit um Festnahme russischer Soldaten
In Uniform, ohne Abzeichen, in der Ukraine: So wollen Grenzschützer zwei Russen gefasst haben. Moskau spricht von einer Entführung. Die Außenminister aber verbreiten Zuversicht nach einem Treffen in Berlin.
In Uniform, ohne Abzeichen, in der Ukraine: So wollen Grenzschützer zwei Russen gefasst haben. Moskau spricht von einer Entführung. Die Außenminister aber verbreiten Zuversicht nach einem Treffen in Berlin.
Zwei junge Frauen aus Mönchengladbach sollen sich dem IS angeschlossen haben. In der Türkei wird nun offenbar nach ihnen als möglichen Selbstmordattentäterinnen gefahndet.
Präsident Obama hat die drohende Blockade im Kongress in Washington gegen das Atomabkommen mit Iran abgewendet. Gegner und Befürworter finden in dem Vertrag gute Argumente. Eine Analyse.
Die Lobbyisten in Israel und Amerika, die das Iran-Abkommen verhindern wollen, sind gescheitert. Doch sie strecken noch nicht ihre Waffen.
Wie wird das neue Hauptquartier von Apple aussehen? Ein aktuelles Drohnen-Video von der Baustelle macht deutlich, in welchen Maßstäben das Unternehmen denkt: Apple baut im Silicon Valley ein riesiges, rundes Raumschiff.
Dass sie als Außenministerin für alle Nachrichten nur eine private Mailadresse nutzte, belastet ihre Präsidentschaftskandidatur seit Monaten. Erstmals findet Hillary Clinton nun klare Worte.
Nach jahrelangen Verhandlungen hat sich die EU mit den Vereinigten Staaten auf ein Datenschutz-Abkommen geeinigt. Nicht nur für den Austausch zwischen Anti-Terror-Ermittlern gelten künftig neue Standards.
Für Wladimir Putin ist besonders eines wichtig: Stärke zeigen. Im Zweifel mit Schauprozessen gegen Systemfeinde. Eine Strategie für die innere Entwicklung des Landes und der Positionierung nach außen gibt es aber nicht.
Die Autorin legt sich sehr einseitig auf einen „deutschen Anteil am osmanischen Völkermord“ fest, der über den einer billigenden Zeugenschaft, ja über eine Komplizenschaft hinausgegangen sei. Für Ingeborg Fleischhauer sind vor allem die deutschen Militärs und auch viele Diplomaten Mittäter, ja Anstifter.
Seit der Annexion der Halbinsel durch Russland werden die Krimtataren mehr denn je diskriminiert. Ihre Sprache verschwindet aus den Schulen und ihre Gedenktage aus dem Kalender.
Letzte Zuflucht Russland: NSA-Enthüller Edward Snowden ist mit den Zuständen in seinem Asylland gar nicht zufrieden. Er kritisiert Internet- und Gedankenkontrolle.
Die Vereinigten Staaten befürchten eine weitere Eskalation des Konflikts in Syrien, sollte Moskau Truppen schicken. Russland hat Kriegsmaterial dorthin gebracht und nun die Möglichkeit 3000 Soldaten und Kampfflugzeuge dort zu stationieren.
Bei der Präsentation der Regionalstudie zur Aufarbeitung des DDR-Sports in Thüringen leugnen die Beteiligten weiter jede Verfehlung. Die Studie selbst weist indes Lücken auf.
Ab sofort müssen alle russischen Nutzerdaten in Russland gespeichert werden. Das soll die Daten der Bürger schützen, sagt die Regierung. Menschenrechtler vermuten ganz andere Motive dahinter.
Guatemalas Parlament hat die Immunität des konservativen Präsidenten Otto Pérez Molina aufgehoben - trotz tumultartiger Proteste seiner Anhänger. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seit Jahren Kopf eines Korruptionskartells zu sein.
Die türkische Regierung hat einen Medienkonzern durchsuchen lassen. Eine Zeitung des Hauses hatte über angebliche Waffenlieferungen aus Ankara an den IS berichtet. Zeitgleich wurden drei ausländische Journalisten verhaftet.
Spurensuche mit altem Filmmaterial: Filmemacher Eric Asch will herausfinden, ob sein Vater ein Spion war – und begibt sich auf eine aberwitzig-ernste Reise.
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Frank-Walter Steinmeier und Susan Rice fordern Pakistan auf, seine ambivalente Haltung gegenüber den Taliban aufzugeben und Kabul bei der Versöhnung mit den Dschihadisten zu unterstützen. Ein schwieriges Unterfangen.
Die Kanzlerin lobt die Kooperation mit den amerikanischen Geheimdiensten bei der Terrorabwehr. Im Hinblick auf ein No-Spy-Abkommen mit den Vereinigten Staaten sei die Öffentlichkeit nach bestem Wissen und Gewissen informiert.
Mit Vorverurteilung, Gewaltaufrufen und Selbstjustiz in den Überwachungsstaat: Alle Seiten liefern mit sinkenden Hemmschwellen bei der Asyldebatte beste Argumente für mehr Netzkontrolle.
Der Plan stand bereits fest: Vor zwei Jahren sollte der Whistleblower Edward Snowden auf geheimen Weg aus Moskau abreisen - in der Maschine eines Präsidenten.
Ein Gerichtsentscheid macht es möglich: Der Geheimdienst NSA darf auch weiterhin Telefondaten amerikanischer Bürger sammeln. Zum Vorgehen der NSA äußerten sich die Richter allerdings nicht.
Wladimir Putin möchte eine Allianz gegen den „Islamischen Staat“ schmieden - unter Einschluss des syrischen Diktators, der ein treuer Käufer russischer Waffen ist. Aber es gibt Widerstand.
Trotz des NSA-Skandals beziehen die Anwärter auf das amerikanische Präsidentenamt keine klare Haltung gegenüber der Verschlüsselung von Daten. Das hat auch Konsequenzen für die europäische Wirtschaft.
Sandra Maischberger diskutierte mit ihren Gästen über die Krisen im Nahen Osten. Während Journalist Jürgen Todenhöfer die Fakten seinem Weltbild unterordnete, sorgten zwei Gäste mit Wurzeln in der Region für interessante Einblicke.
Die russische Justiz zeigt mit ihrem Urteil gegen den ukrainischen Regisseur Senzow, dass sie mit aller Härte gegen Gegner des Anschlusses der Krim vorgehen will. Sie setzt voll auf Einschüchterung.
In Berlin tanzen die Durchstecher auf den Tischen. Wer Geheimnisverrat anzeigt und ermitteln will, wird von der Netz-Bürgerwehr aufs Korn genommen.
Staatspräsident Hollande weist auf die anhaltende Terrorgefahr in Frankreich hin. Unterdessen wurde nun bekannt, dass der von Reisenden überwältigte Thalys-Angreifer kurz vor dem Besteigen des Zuges ein Dschihadisten-Video angeschaut haben soll.
Die Hacker, die das Seitensprungportal „Ashley Madison“ geknackt haben, spielen moralische Richter. Dabei gehören sie selbst angeklagt. Ihr kriminelles Handeln hat fatale Folgen.
Vergangenheitsverklärung war ihm suspekt, wie seine Figuren war er immer offen für einen Neuanfang: Zum Tod des großen Germanisten, Literaturkritikers und Erzählers Walter Hinck.
François Hollande hat die „Thalys Helden“, drei Amerikaner und einen Briten, zu Rittern der französischen Ehrenlegion ernannt. Mit ihrem Einsatz gegen den schwerbewaffneten Angreifer hätten sie einen Anschlag und ein „Blutbad“ verhindert.
Fünf Reisende überwältigten im Thalys-Schnellzug einen schwer bewaffneten Marokkaner und verhinderten so ein Blutbad. Nach Informationen der F.A.Z. stand dessen Name auf verdeckten Listen der Geheimdienste. Sie sehen ihn als radikalen Islamisten.
Einst war er die Schlüsselfigur der Affäre um den damaligen Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins. Nun ist Reiner Pfeiffer, der frühere Medienberater Uwe Barschels, im Alter von 76 Jahren gestorben. Es bleiben Fragen.
Nach dem Angriff eines islamistischen Syrien-Heimkehrers wurden die Kontrollen in Zügen und Bahnhöfen verschärft. Die Attacke im Thalys entspricht dem Szenario, vor dem Ermittler immer gewarnt haben.
Wie aus Pariser Polizeikreisen verlautet, steht die Identität des bewaffneten Mannes, den Reisende in einem französischen Schnellzug überwältigten, fest. Nach F.A.S.-Informationen aus deutschen Sicherheitskreisen hatte der mutmaßliche Täter offenbar Kontakte zum „Islamischen Staat“.