Erdogan gesteht Fehler ein
Beim Anschlag in Ankara starben 97 Menschen. Nun will Präsident Erdogan untersuchen lassen, wie es dazu kommen konnte, dass die Terroristen die Explosion unbemerkt von den türkischen Geheimdiensten vorbereiten konnten.
Beim Anschlag in Ankara starben 97 Menschen. Nun will Präsident Erdogan untersuchen lassen, wie es dazu kommen konnte, dass die Terroristen die Explosion unbemerkt von den türkischen Geheimdiensten vorbereiten konnten.
Vier Blogger sind dieses Jahr in Bangladesch schon ermordet worden. Auf einer Todesliste finden sich Namen etlicher Autoren, die im Exil leben. Solche Listen gibt es in vielen Ländern. Wie setzt man dagegen politische Zeichen?
Im NSU-Ausschuss des hessischen Landtags wird deutlicher, dass das Versagen der Behörden nach dem Mord an dem Kasseler Internetcafé-Betreiber Yozgat im April 2006 bei weitem nicht nur auf organisatorische Mängel zurückzuführen ist.
Rafik Schami wagt sich in seinem neuen Roman an Orte, die er selbst nicht zu bereisen wagte: ins zerrüttete Syrien. Er zeigt Damaskus als Höllenstadt, in der die ehemaligen Widerstandskämpfer korrumpiert wurden.
Russland stärkt dem syrischen Machthaber Baschar al Assad den Rücken. Doch dank neuer amerikanischer Waffen gelingt es der Freien Syrischen Armee, eine Offensive von Regierungs-Truppen zurückzuschlagen – vorerst.
Das Interesse an den Verhandlungen um das Freihandelsabkommen ist groß. Doch die TTIP-Dokumente werden höchst geheim gehalten. Wikileaks will das jetzt ändern – und eine Großdemonstration am Samstag.
Haben die amerikanischen Geheimdienste ein weiteres Mal geschlafen und Putins Absichten verkannt? Diese Frage stellt sich der amerikanische Kongress nach dem russischen Eingreifen in Syrien.
Jurist und Datenschutzaktivist Max Schrems ist gelungen, was seit Edward Snowdens Enthüllungen überfällig, aber unwahrscheinlich war: die Zeitenwende in Sachen Datensicherheit.
Amerika ist kein „sicherer Hafen“. Die Zeiten, in denen persönliche Daten europäischer Nutzer dort gespeichert werden, könnten bald vorbei sein.
Der Österreicher Max Schrems hat Facebook verklagt und gewonnen. Daten des Internetriesen sind in Amerika nicht sicher. Auch für die transatlantischen Beziehungen könnte das Urteil weitreichende Folgen haben.
Schon seit zwei Jahren schlittert Afghanistan dem Abgrund entgegen, doch im Westen nahm man das kaum zur Kenntnis. Wenn überhaupt noch über das Land gesprochen wurde, dann oft verharmlosend und beschönigend. Ein Kommentar.
Der Europäische Gerichtshof hat geurteilt: Daten europäischer Nutzer sind in den Vereinigten Staaten nicht sicher. Das hat weitreichende Konsequenzen für amerikanische Internet-Konzerne.
Das Facebook-Urteil des Europäischen Gerichtshofs ist ein Sieg für die Nutzer des Internets. Es verstärkt aber auch einen bedrohlichen Trend, der die Freiheit und Funktionsweise des Netzes fundamental gefährdet.
Die deutschen Sicherheitsbehörden gehen Hinweisen ausländischer Geheimdienste nach, dass unter den Flüchtlingen verkappte Islamisten sein könnten. An mehreren Orten soll es Anwerbeversuche gegeben haben.
Ein noch Unbekannter hat vor der Polizeizentrale im australischen Sydney um sich geschossen. Dabei kam ein Mensch ums Leben. Sicherheitskräfte erwiderten das Feuer. Die Hintergründe sind noch unklar.
Beim Jahrestreffen der deutschen Politologen gibt es ein Beben. Die Vorstandwahl eskaliert. Einig sind sich die Wissenschaftler in einem: Übertriebene Anti-Terror-Politik bedroht die Legitimation des Staates. Aber wie steht es um die der politischen Wissenschaft?
Die Taliban haben in Kundus afghanische Helfer deutscher Organisationen verfolgt. Die Mitarbeiter fühlen sich von ihren Arbeitgebern im Stich gelassen.
Aus Syrien werden neue Luftangriffe der Russen gemeldet. Über die Ziele der ersten Welle herrscht keine letzte Sicherheit. Attackiert wurden offenbar vor allem Orte, an denen nicht IS-Terroristen Stellungen halten – sondern gemäßigte Assad-Gegner.
Die Vereinigten Staaten werfen Russland vor, in Syrien nicht nur die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ anzugreifen, sondern auch von den Amerikanern unterstützte Rebellen. Die russische Regierung weist die Vorwürfe zurück.
César war Fotograf bei der Militärpolizei in Damaskus - und musste das Massenmorden Assads dokumentieren. Jetzt interessiert sich Frankreichs Staatsanwaltschaft für die Bilder.
Auch Spezialeinheiten der Nato sind nahe des Flughafen von Kundus in Kämpfe mit den Taliban verstrickt. Den afghanischen Regierungstruppen ist es vorerst misslungen, die Stadt zurückzuerobern.
Nur Luftangriffe gegen den Islamischen Staat findet er „zu milde“: In Frankreich hat ein ehemaliger Berufssoldat eine private Kampfgruppe gegen den IS gegründet. Im Dezember wollen sie in den Irak aufbrechen.
Edward Snowden, der bekannteste Whistleblower der Welt, sitzt zurzeit in Russland im Exil. Seit heute twittert er. Und in seinen ersten Tweets macht er sich gleich über seinen ehemaligen Arbeitgeber lustig.
Dank Russlands Initiative für Syrien sieht sich auch Iran international aufgewertet. Doch der Streit über Assad entzweit die Feinde des IS.
Taliban-Einheiten haben Kundus eingenommen. Einst verteidigte die Bundeswehr die afghanische Stadt - nun wurden Regierungstruppen überrannt.
Frederick Forsyth war Pilot der Royal Air Force, Lokaljournalist, Geheimdienstmitarbeiter und Bestsellerautor. In seiner Autobiographie „Outsider“ erzählt er von alldem – und begleicht eine offene Rechnung.
Separatistische Parteien haben bei den katalanischen Wahlen an diesem Sonntag gute Chancen auf eine Mehrheit. Die spanische Regierung will deshalb die Kompetenzen des Verfassungsgerichts erweitern - was nicht nur in Katalonien heftig kritisiert wird.
Hat Israel Amerikaner und Iraner während der Atomverhandlungen in Genf abgehört? Es sieht so aus. In einigen Nobelunterkünften waren die Außenminister vor unliebsamen Mithörern jedenfalls nicht sicher.
Der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs hält europäische Daten in den Vereinigten Staaten nicht für sicher. Welche Folgen hat dies? Ein Gespräch mit der schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten Marit Hansen.
Die Daten europäischer Bürger sind in Amerika nicht genug vor Geheimdiensten geschützt, sagt der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof. Das sei nicht mit EU-Recht vereinbar. Das ist ein Paukenschlag.
Nach dem Etappensieg beim EuGH zeigen sich der Facebook-Kritiker Maximilian Schrems und seine Anwältin überwältigt. Doch bis der Transfer von Daten nach Amerika gekappt wird, kann es noch lange dauern.
Was der Generalanwalt Yves Bot im Verfahren von Max Schrems gegen Facebook vor dem Europäischen Gerichtshof vorschlägt, ist ein Hammer. Der globale Datenhandel würde neu organisiert, die NSA hätte das Nachsehen. Noch ist es nicht soweit. Ein Kommentar.
Sein neuer Roman „Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte“ ist schwach und bietet bloß verquere Mythen- und Zahlenspielerei. Doch Salman Rushdies wichtigste Bücher sind Weltliteratur und verdienen allerhöchste Ehre.
Der Aufstieg Jeremy Corbyns zum Labour-Vorsitzenden zeugt von einer dramatischen Wende in der Labour-Partei. Doch um auf dem Posten zu bleiben, wird er das machen müssen, was er eigentlich verachtet: Kompromisse eingehen.
Ohne die Hilfe der Türkei werden die Europäer die Flüchtlingskrise kaum bewältigen können. Vor dem Besuch von Außenminister Steinmeier in Ankara kommt ein außergewöhnliches Angebot ins Spiel.
War der Blutrausch der Wehrmacht auch ein Drogenrausch? Wird Hitlers Irrsinn verständlicher, wenn man ihn als Junkie betrachtet? Norman Ohlers Buch „Der totale Rausch“ versucht einen neuen Blick auf die NS-Zeit.