Schnelle Schlüsse, schleppende Ermittlungen
Die Ermittlungen, wer hinter dem Anschlag von Bangkok steckt, kommen nicht voran. Die Junta, die offenbar immer noch weitere Attacken befürchtet, gewinnt damit bei der Bevölkerung kein Vertrauen.
Die Ermittlungen, wer hinter dem Anschlag von Bangkok steckt, kommen nicht voran. Die Junta, die offenbar immer noch weitere Attacken befürchtet, gewinnt damit bei der Bevölkerung kein Vertrauen.
Drei Tage nach dem Attentat von Bangkok haben sich zwei der Verdächtigen als Unbeteiligte herausgestellt. Das teilte die Polizei mit. Und sie dementierte ein Gerücht, das in Thailand die Runde macht.
Ein früherer BND-Mitarbeiter steht im Verdacht, Dokumente an die CIA verkauft zu haben. Aufgeflogen ist er, als er auch noch die Russen beliefern wollte. Jetzt wird es ernst für ihn.
Die Polizei in Thailand geht nicht von einem „internationalen Terrorhintergrund“ des Anschlags in Bangkok aus. Dennoch sucht sie noch immer nach einem ausländischen Verdächtigen. Und inzwischen auch nach einer jungen Frau.
Die Dschihadisten des IS haben in Palmyra den syrischen Archäologen Khaled Asaad ermordet. Der 82-Jährige hatte ein halbes Jahrhundert lang die Ruinenstadt erforscht.
In Wünsdorf im Süden von Berlin wurden 1915 Muslime im „Halbmondlager“ gefangen gehalten, die Nationalsozialisten bauten eine Bunkerstadt – jetzt soll hier eines der größten Lager für Asylbewerber in Deutschland entstehen.
AT&T soll eng mit dem Geheimdienst NSA zusammengearbeitet haben. Das ist auch ein Problem für die Vereinten Nationen. Denn AT&T ist ihr Telekommunikationsanbieter.
Präsident Abd al Fattah al Sisi will ein „neues Ägypten“ schaffen. Jetzt tritt ein Gesetz in Kraft, dass nicht nur den Muslimbrüdern, sondern auch Journalisten gefährlich werden könnte.
Die Hände gefesselt, den Mund mit Klebeband verklebt: Mohammad Rasoulofs politischer Thriller schildert den iranischen Feldzug gegen die Dichter des Landes.
Der Telekommunikationsanbieter AT&T ist tiefer in die Spähaktionen der NSA verwickelt als bislang angenommen. Das Unternehmen ermöglichte Zugang zu Milliarden E-Mails. Der Geheimdienst ist mit seinem „Partner“ zufrieden.
Der amerikanische Geheimdienst wirft Abu Bakr al Bagdadi vor, eine Geisel aus den Vereinigten Staaten mehrmals vergewaltigt zu haben. Einem Bericht zufolge hat der Terrorist die junge Entwicklungshelferin zur Heirat gezwungen.
Das Internet ist bekanntlich kein rechtsfreier Raum: Hunderte von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren suchen nach sinnvollen Regelungen für komplexe Sachverhalte. China und Amerika sind dabei. Und die Deutschen?
Zwei Verfahren gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen sexueller Übergriffe in Schweden hat die Staatsanwaltschaft wegen Verjährung eingestellt. Die schwedische Justiz ermittelt aber trotzdem weiter.
Was tun, wenn reichlich Ökostrom da ist, aber keiner ihn haben will? Elektrische Stromzähler sollen Abhilfe schaffen. Die Bundesregierung will sie in Deutschland einführen. Doch die Geräte sind teuer.
Präsident Obama bekommt Unterstützung für das Iran-Abkommen aus dem Militär. Prominente Generäle und Admiräle bezeichnen die Übereinkunft in einem Brief als die „beste Option, eine iranische Atombombe zu verhindern“.
Während ihrer Amtszeit soll Hillary Clinton von einem privaten Mailkonto Nachrichten verschickt haben, die Geheiminformationen enthielten. Ihr wird vorgeworfen, Transparenzregeln umgangen zu haben.
Verfassungsschützer sind besorgt, weil es Russen und Chinesen immer besser gelingt, deutsche Unternehmen auszuspionieren. Vor allem Cloud-Anwendungen erleichtern dabei den Diebstahl.
Die Türkei wird von einer Welle der Gewalt erschüttert. Bei Anschlägen in Istanbul und an der Grenze zu Syrien kommen mehrere Menschen ums Leben. Politisch steuert das zerrissene Land auf Neuwahlen zu.
Die Affäre um Netzpolitik.org führt vor Augen, dass die Geheimdienste politische Zeichen nicht zu lesen verstehen. Und dass die Politik aus der „Spiegel“-Affäre 1962 nicht die notwendigen Konsequenzen gezogen hat.
Mit der Einstellung der Ermittlungen gegen die Blogger von netzpolitik.org ist die juristische Niederlage für den Verfassungsschutzchef komplett. Politisch hat Hans-Georg Maaßen sich mit seiner Strafanzeige vor allem selbst geschadet.
Der Generalbundesanwalt führt das Ermittlungsverfahren wegen Landesverrats gegen netzpolitik.org nicht weiter. Den Bloggern ist das aber nicht genug.
Seine Opfer feierten auf den Straßen Santiagos seinen Tod. Nach jahrelanger Haft ist der wegen Folter und Mord zu 529 Jahren Haft verurteilte frühere Geheimdienstchef des chilenischen Militärdiktators Pinochet gestorben.
Binnen 24 Stunden erschüttern zwei heftige Explosionen Kabul. Danach sind ganze Straßenzüge der afghanischen Hauptstadt verwüstet. Ziel der Anschläge: die Sicherheitskräfte des Landes und amerikanische Soldaten.
„Landesverrat“: Diesen Vorwurf hat man schon lange nicht mehr gehört. Doch jetzt ist er auf einmal wieder in aller Munde. Was ist damit eigentlich gemeint?
Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily bezeichnet es als grotesk, dass der Blogger Markus Beckedahl als „großer Held“ gefeiert wird. Dieser sieht sich mittlerweile einer Intrige der Politik gegenüber.
Der von Justizminister Maas als Generalbundesanwalt entlassene Harald Range verteidigt sein Handeln in der Netzpolitik-Affäre. Im Gespräch mit der F.A.Z erläutert der Jurist, warum er seinem Dienstherrn offen widersprach.
Mit der Entlassung von Generalbundesanwalt Range ist die Affäre um die Blogger von Netzpolitik.org nicht zu Ende. Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, spricht von einem „offensichtlichen Angriff auf die Pressefreiheit“.
Generalbundesanwalt Range muss bereits gehen, nun rückt die Opposition Verfassungsschutzpräsident Maaßen ins Zentrum der Kritik. Auch seine Entlassung sei überfällig.
Der ukrainische Geheimdienst warnt vor einer radioaktiven Bombe in den Händen der prorussischen Separatisten. Nun haben Sicherheitskräfte vier Verdächtige festgenommen, die Uran verkaufen wollten.
Auch wenn sie jetzt alle wie unschuldige Kälbchen tun: Bei der Entlassung Ranges im Netzpolitik-Skandal kann es nicht bleiben. Denn ein Missbrauch von verantwortlicher Stellung findet bei BND und Verfassungsschutz statt. Ein Debattenbeitrag.
In der Netzpolitik-Affäre kritisieren Politiker der Koalition Justizminister Maas. Die Opposition fordert nicht nur den Rücktritt von Generalbundesanwalt Range, sondern bringt auch einen Untersuchungsausschuss ins Gespräch.
Nach den tödlichen Angriffen auf die „Gay Pride Parade“ in Jerusalem und auf eine palästinensische Familie kommt Israel nicht zur Ruhe. Staatspräsident Rivlin gerät ins Kreuzfeuer der Kritik, weil er die Gewalt jüdischer Extremisten entschieden verurteilt.
Unter dem Deckmantel des Heiligen Krieges sind nach Mullah Omars Tod die blanken Machtinteressen verschiedener Fraktionen der Taliban zum Vorschein gekommen. Eine Spaltung erscheint möglich.
Der „Leuchtende Pfad“ hält in Peru noch immer etwa hundert Gefangene fest. Von den kriminellen Machenschaften eines Drogenkartells ist der Kampf der Guerrillaorganisation kaum noch zu unterscheiden.
Die Anzeige des Verfassungsschutzpräsidenten hat die Ermittlungen gegen die Blogger von Netzpolitik.org ausgelöst. Jetzt wehrt sich Maaßen gegen Kritiker: Sein Schritt sei notwendig für den Kampf gegen Terrorismus und Extremismus gewesen.