Komplize wider Willen
Der Bundesnachrichtendienst darf weiterhin Daten über De-Cix abgreifen. Der Konzern wollte die Überwachung im Namen der Bürger verbieten lassen. Doch er kämpft allein auf weiter Flur.
Der Bundesnachrichtendienst darf weiterhin Daten über De-Cix abgreifen. Der Konzern wollte die Überwachung im Namen der Bürger verbieten lassen. Doch er kämpft allein auf weiter Flur.
Der russische Journalist Arkadij Babtschenko wehrt sich gegen Vorwürfe wegen der Inszenierung seiner angeblichen Ermordung – und reagiert sarkastisch auf Kritik. Die Finte wirft indes immer noch viele kritische Fragen auf.
Amerika und Nordkorea bereiten unter Zeitdruck einen historischen Gipfel vor. Donald Trump feiert seinen bisherigen Zick-Zack-Kurs als meisterhaft. Doch viele fürchten seine Sehnsucht nach großen Gesten.
Der Bundesnachrichtendienst bedient sich seit Jahren an den Daten, die den weltweit größten Internetknoten De-Cix durchlaufen. Ein Gerichtsurteil hat ihm die Möglichkeit nun bestätigt.
Der russische Journalist Arkadi Babtschenko wird zunächst für tot erklärt. Nun trifft er den ukrainischen Präsidenten. Der bedankt sich für seinen Einsatz. Russland ist erbost.
Der angebliche Mord an dem Putin-kritischen Journalisten Babtschenko hat international für Empörung gesorgt. Doch die Tat war eine Finte des ukrainischen Geheimdienstes – um tatsächliche Anschlagspläne zu enttarnen.
Der Chef des ukrainischen Geheimdienstes erklärte, russische Spezialkräfte hätten den Tod des Reporters in Kiew angeordnet. Zu diesem Zweck sei ein Profikiller angeheuert worden.
Die Recherchegruppe Bellingcat will zwei Verdächtige für den Abschuss des Flugs MH17 identifiziert haben. Sie tragen die Kampfnamen Delfin und Orion – und sind erfahrene Geheimdienstmitarbeiter.
Seit dem Amtsantritt Donald Trumps sprechen viele darüber. Aber um das Bündnis Europas mit Nordamerika stand es schon vorher nicht zum Besten.
Russland gibt gegenüber der Wada kaum mehr zu als das, was Putin schon lange eingeräumt hat: dass es einen Manipulations-Plan in seinem Anti-Doping-System gegeben hat.
Der Ludwig-Börne-Preis geht an die gebürtige Frankfurterin Souad Mekhennet. Die Journalistin arbeitet für die Washington Post und riskiert für ihre Artikel ihr Leben.
Ein früherer CIA-Analyst meint, dass Chinas Einfluss in Australien und Neuseeland bis auf höchste Ebene reicht. Er will Neuseeland aus der Kooperation der Geheimdienste ausschließen.
Die Aussicht auf eine neue italienische Regierung aus den Parteien „Lega und „Bewegung Fünf Sterne“ wird in Berlin mit Sorge gesehen. Vor allem der Austausch geheimer Informationen müsse auf den Prüfstand gestellt werden.
Jetzt lässt der amerikanische Präsident sogar untersuchen, ob Autoimporte die nationale Sicherheit Amerikas gefährden. Nach all seinen Drohungen erhebt sich zunehmend ein Verdacht.
Teheran finanziert Terrorgruppen und mischt sich in Syrien ein. Die Nachbarstaaten sagen, Iran tue dies, weil die radikalen Mullahs so stark sind. Die Iraner selbst erzählen eine ganz andere Geschichte.
Amerikas Präsident verkauft seine Lösung im Handelsstreit mit China als Erfolg. Doch er setzt dabei die falschen Prioritäten. Das könnte sich rächen.
Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton hat sein Netzwerk aus rechten Politikberatern mit ins Weiße Haus gebracht. Sogar bei Personalfragen holt er sich Hilfe aus einem Büro in Washington. Sicherheitsexperten sind alarmiert.
Die Verschlüsselungstechnik PGP ist nicht gehackt worden und nach wie vor sicher. Es gibt keinen Grund zur Panik und keinen Anlass, darauf zu verzichten.
Die erste Grundsatzrede des amerikanischen Außenministers Mike Pompeo ist eine Drohung gegen Iran. Doch auch die europäischen Verbündeten greift er an. Der iranische Präsident Ruhani wies die Rhetorik zurück.
In seinen Memoiren erinnert sich der todkranke Senator John McCain an Meilensteine seines Lebens. Den Amerikanern legt er ans Herz, nicht in Nationalismus abzugleiten. Auch Donald Trump hat er was zu sagen.
Das Töten von Zivilisten habe keinen Platz in den Richtlinien der Taliban, heißt es in einer Mitteilung der Islamisten. Die Bürger sollten sich deshalb von bestimmten Orten fernhalten.
Donald Trumps Zurückhaltung dem russischen Präsidenten gegenüber ist auffällig. Der Journalist Luke Harding zeigt sich im FAZ.NET-Interview überzeugt davon, dass Moskau Material gegen ihn hat.
Staffel zwei von Matthias Schweighöfers Überwachungs-Thriller „You Are Wanted“ setzt auf noch mehr Action. Ansonsten bleibt alles wie gehabt: Die Optik ist edel, der Inhalt dürftig.
Eine Mehrheit der amerikanischen Senatoren stimmte trotz Bedenken für eine Berufung der Kandidatin des Präsidenten. Haspel hat sich zwar von Folter distanziert, doch gibt es Sorgen sie sei zu Trump-treu.
In Burundi will Pierre Nkurunziza die Verfassung ändern lassen, um bis zum Jahr 2034 regieren zu können. Gleichzeitig eskaliert die Gewalt.
Trump teilt gerne gegen seinen Vorgänger aus. Auf Twitter behauptet er jetzt, es gebe immer mehr Beweise, dass das FBI sein Team im Wahlkampf 2016 ausgespäht habe. Belege für diese Theorie liefert er allerdings nicht.
Gina Haspel steht wegen ihrer Geheimdienst-Vergangenheit in der Kritik. Sie soll Foltermethoden in Verhören toleriert haben haben. Nun erhält sie eine Mehrheit im Senatsausschuss.
Bei einer Kommandoaktion verschleppt der türkische Geheimdienst sechs Regierungsgegner in die Türkei. Die Entführten sind Anhänger des Predigers Gülen, dem Erzfeind Erdogans.
Die Verteidigerin Ralf Wohllebens bemüht sich, mit ihrem Plädoyer den Vorsitzenden Richter doch noch in letzter Sekunde zum Einlenken zu bewegen.
Nach amerikanischen Behörden verbannt auch die Niederlande Software von Kaspersky. Der Grund: „Risiken für die nationale Sicherheit“. Das Unternehmen zieht jetzt Konsequenzen.
Tausende haben in Bayern gegen das neue Polizeigesetz protestiert. Am Dienstag soll es im Landtag verabschiedet werden. Im Interview verteidigt Innenminister Joachim Herrmann das Gesetz – und attackiert die SPD, die „extrem Linken Beifall klatscht“.
Bayerns Polizeigesetz führt zu mehr Überwachung und weniger Bürgerfreiheit. Ungeachtet der Proteste soll es am Dienstag durch den Landtag bugsiert werden. Für Innenminister Hermann ist Bayern nur der Anfang.
Drei koordinierte Selbstmordattentate gegen die christliche Minderheit erschüttern Indonesien. Alle Täter entstammen einer Familie. Die Eltern haben ihre Kinder mit in die Anschläge hineingezogen.
Mindestens 13 Menschen sind bei Bombenexplosionen vor drei Kirchen in Surabaya getötet worden. Die Behörden vermuten einen islamistischen Hintergrund.
„Er stirbt sowieso“ – Diese Bemerkung einer Trump-Mitarbeiterin über den krebskranken Senator John McCain hat Entsetzen ausgelöst. Mittlerweile soll Kelly Sadler um Entschuldigung gebeten haben.
Seit Monaten wird über eine Verstrickung der Slowakei in die Entführung des vietnamesischen Geschäftsmanns Xuan Thanh Trinh in Berlin spekuliert. Mittlerweile ist sich Bratislava der eigenen Unschuld nicht mehr sicher.