Merz jongliert mit 900 Milliarden
Schwarz-Rot könnte für Verteidigung und Infrastruktur Schulden in Rekordhöhe machen. Sind Zinszahlungen und mögliche Inflation beherrschbar?
Schwarz-Rot könnte für Verteidigung und Infrastruktur Schulden in Rekordhöhe machen. Sind Zinszahlungen und mögliche Inflation beherrschbar?
Angesichts des Zerwürfnisses zwischen den USA und der Ukraine sehen sich Union und SPD bei der Regierungsbildung unter Zeitdruck. CDU-Chef Friedrich Merz will Finanzfragen bis Donnerstag klären.
Nach dem Eklat im Weißen Haus zeigt Europa Einigkeit, nur Deutschland hält sich zwangsläufig noch zurück. Bald-Bundeskanzler Friedrich Merz kann bisher nur von der Seitenlinie aus zuschauen.
Die FDP ist mal wieder aus dem Bundestag geflogen. Was muss sich ändern, damit sie ihr Comeback feiern kann?
Wie kann man Politik wieder cooler machen? Was hat Heidi Klum ihrem Mann geschenkt? Und warum gehen Paparazzi genau dann spazieren, wenn Simone Thomalla auftaucht? Die Herzblatt-Geschichten.
Der Eklat im Weißen Haus sorgt auch im politischen Berlin für Diskussionen: Die CDU fordert eine enge Einbindung von Friedrich Merz, die Grünen wollen rasch weitere Militärhilfen für Kiew.
Viele SPD-Abgeordnete können Friedrich Merz nicht ausstehen. Mindestens acht von ihnen haben ein echtes Problem damit, ihn zum Kanzler zu wählen. Werden es 13, scheitert die Koalition.
Der Anfang ist gemacht. Merz, Klingbeil und Ko. kamen zu einem ersten offiziellen Gespräch zusammen. Was sagt die Zusammensetzung der Verhandlungsteams aus?
Friedrich Merz blickt pessimistisch auf die USA, aber glaubt an die Stärke Europas. Ein Gespräch über die zweite Zeitenwende, den Druck auf der künftigen Regierung – und seine Pläne für Deutschland.
Die schwedischen Linken haben die extreme Rechte in der Zwischenkriegszeit nicht durch schmerzliche Maßnahmen auf Kosten der eigenen Anhänger klein gehalten. Das ist eine Legende. Eine Replik auf Tim B. Müller.
Der Erfolg der künftigen Regierung wird auch daran gemessen werden, ob sie Deutschlands Position im Welthandel stärken kann. Was Schwarz-Rot für die Exportnation bedeutet.
„Wo waren sie denn, als Walter Lübcke in Kassel ermordet wurde?“ Dieser Ausruf von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz gegenüber linken Demonstranten sorgt für Kritik: Die Witwe des früheren Kasseler Regierungspräsidenten hat sich zu Wort gemeldet.
Schon am Wahlabend hat Frankreichs Präsident den deutschen Wahlsieger nach Paris eingeladen. Am Mittwochabend reist Merz nach Paris – und beschreibt das Gespräch gegenüber der F.A.Z. als herzlich und vertrauensvoll.
In Mainz werden zur Straßenfastnacht eine halbe Million Besucher erwartet, im Rheingau wird ein Jubiläum gefeiert und in Heddernheim und Dieburg erreicht die fünfte Jahreszeit erst am Dienstag ihren Höhepunkt. Die größten Umzüge im Überblick.
Merz hat Netanjahu nach Deutschland eingeladen – trotz eines Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs. Könnte er als Kanzler wirklich die Verhaftung von Israels Regierungschef verhindern?
Thorsten Frei hat maßgeblich am Erfolg von Friedrich Merz mitgewirkt. In der nächsten Regierung könnte er einen wichtigen Posten bekommen. Ganz vereinnahmen lässt er sich aber nicht.
Innenpolitisch werden in der Übergangsphase zwischen Scholz und Merz keine großen Entscheidungen fallen. Die außenpolitische Agenda setzen andere: Trump und Putin. Was bedeutet das für Deutschland?
Merz ist noch nicht Kanzler. Trotzdem sucht er offenbar schon nach Geld für die Bundeswehr. Kann er sich mit SPD, Grüne und FDP einigen, bevor der nächste Bundestag zusammentritt?
Noch schnell ein neues Sondervermögen für die Verteidigung schaffen? Oder sogar die Schuldenbremse lockern? In Berlin ist gerade einiges denkbar.
Der politische Herausgeber der F.A.Z., Berthold Kohler, appelliert an die Verantwortlichen von Union und SPD, möglichst schnell und klar Koalitionsvereinbarungen zu treffen.
Der CDU-Vorsitzende muss eine stabile Regierung bilden, die einigermaßen gerade auf den versprochenen Bahnen bleibt. Das hängt allerdings nicht nur von ihm ab.
CDU/CSU und SPD sollten von einem Ritual Abschied nehmen: dem kräfteraubenden Koalitionsvertrag, der dann ohnehin bald Makulatur ist. Die Zeiten verlangen klare Schwerpunkte. Dafür reichen drei DIN-A4-Blätter.
Der CDU-Chef steht unter Zugzwang und möchte die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands stärken. Lockerungen der Schuldenbremse über ein Sondervermögen hinaus sind aber umstritten.
In der Verteidigungspolitik erwartet die EU von Merz schnelle Antworten. Der Druck ist enorm, neuen EU-Schulden für die Rüstungsbeschaffung zuzustimmen. Wo steht der CDU-Chef?
Die Wirtschaft stärken, aber wie? Steuern, Schuldenbremse, Soziales – Schwarz und Rot liegen bei vielem weit auseinander, aber erste Kompromisslinien zeichnen sich ab.
Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel will die „Oppositionsführung“ übernehmen – und kritisiert CDU-Chef Friedrich Merz für seine „undemokratische Blockadehaltung“ gegenüber ihrer Partei.
Friedrich Merz will sich bis Ostern mit der SPD auf eine Koalition einigen. Wie ist sein Verhältnis zu Lars Klingbeil? Und was könnte einer raschen Verständigung im Weg stehen?
Weidels Weidwerk: Laut ihrer Jagdordnung wartet die AfD-Chefin auf dem Hochstand so lange ab, bis Friedrich Merz seinen gebrochenen Versprechen erlegen ist.
All-in zahlte sich für Friedrich Merz nicht aus. Aber auch die SPD muss sich gut überlegen, welche Schlüsse sie aus ihrem Wahlergebnis zieht. Davon hängt viel ab.
Die Union wird spätestens ab der nächsten Woche in Gespräche mit der SPD eintreten, sagt CDU-Chef Friedrich Merz nach der Bundestagswahl. Strittig bleibt die Migrationspolitik. Bis Ostern soll eine neue Regierung stehen.
Die SPD will sich als linke Volkspartei neu aufstellen. Scholz betont die historische Bedeutung der Partei, Klingbeil fordert Modernisierung, und Esken will Antworten auf gesellschaftliche Unsicherheiten.
Welche Auswirkungen hätte eine schwarz-rote Koalition auf die Wirtschaftsbeziehungen zur Volksrepublik? In Shanghai meint man, es hätte schlimmer kommen können.
Wenn Friedrich Merz Bundeskanzler wird, wird er sich auch um die Finanzierung der Aufrüstung kümmern müssen. Für eine Grundgesetzänderung wäre er aber auf Stimmen aus den Reihen von AfD und Linken angewiesen.
Die Union gewinnt die Wahl deutlich, Kanzlerkandidat Merz will bis Ostern eine Regierung bilden. Die AfD wird zweitstärkste Kraft vor der SPD, die ein historisch schlechtes Ergebnis holt.