Nissan droht ein neuer Finanzskandal
Konzernchef Saikawa, der Saubermann in der Carlos-Ghosn-Affäre, gerät nun selbst unter Druck. Der Grund: ein zu üppiger Bonus.
Konzernchef Saikawa, der Saubermann in der Carlos-Ghosn-Affäre, gerät nun selbst unter Druck. Der Grund: ein zu üppiger Bonus.
Die Französin Christine Lagarde wird bald die Europäische Zentralbank leiten. Wer ihren Werdegang studiert, ahnt, was da auf uns zukommt.
Schon vor Beginn des G-7-Gipfels wurden 17 Demonstranten festgenommen – und drei Deutsche wegen geplanter Gewalttaten zu Haftstrafen verurteilt. Am Samstag wollen zahlreiche Globalisierungsgegner in Hendaye auf die Straße gehen.
Die Arbeitslosigkeit sinkt und die Wirtschaft wächst schneller als die deutsche: Frankreich macht etwas anders als Deutschland. Klappt das?
Seit Jahren heißt es, Deutschland müsse seine Interessen selbst verteidigen. Aber die Diskussion über einen Einsatz im Persischen Golf zeigt wieder einmal: In Berlin ist man sich weder über die Ziele noch über die Mittel einig.
Tausende Quadratkilometer brasilianischer Regenwald sind allein im Monat Juli gerodet worden – etwa drei Fußballfelder in der Minute. Präsident Bolsonaro spottet: „Für meine Kritiker bin ich Hauptmann Kettensäge.“
Sandro Gozi war früher Staatssekretär in Italien und ist jetzt Europa-Berater in Frankreich. Italiens stellvertretender Ministerpräsident Luigi Di Maio will ihm dafür die Staatsbürgerschaft aberkennen.
In den Niederlanden gilt ab sofort ein Burkaverbot. Paris hat die Vollverschleierung bereits 2011 verboten – und hält trotz Kritik des UN-Menschenrechtsausschusses daran fest.
Wegen der Gluthitze drosselt die französische Bahn das Tempo ihrer Schnellzüge. Außerdem ruft sie ihre Kunden auf, Reisen nicht anzutreten. Die Regierung hat derweil Angst um das Wohl ihrer Bürger.
Die Hälfte der EU-Staaten hat sich nach Angaben von Frankreichs Präsident Macron zu einem deutsch-französischen Vorschlag für einen neuen Verteilungsmechanismus für Flüchtlinge bekannt. Doch vor allem Italien mauert weiter.
Teheran hat in der Straße von Hormuz zwei britische Tanker gestoppt , einer wird noch immer festgehalten. Die Regierung in London ist alarmiert – und droht Iran mit ernsten Konsequenzen.
Der französische Globuli-Hersteller Boiron erleidet herbe Einbußen – doch das ist keine Überraschung: Homöopathische Mittel sollen in Frankreich nicht mehr erstattet werden. Der Konzern will dagegen vorgehen.
Die Gruppe der sieben großen Industrieländer hat in Chantilly deutlich gemacht, dass sie eine unliebsame Konkurrenz zum Dollar oder Euro mit allen Mitteln verhindern will.
Von Facebooks einstigem Glanz ist nicht mehr viel übrig. Inzwischen wird sogar über eine Zerschlagung des Unternehmens gesprochen. Was ist passiert?
Die französische Regierung hat die Einführung einer nationalen Digitalsteuer beschlossen. Amerika läuft dagegen Sturm.
Noch vor einem Jahr bezeichnete Macron den Verbleib afrikanischen Kulturerbes in Frankreich als „inakzeptabel“. Diese Haltung scheint sich geändert zu haben: Statt von Rückgaben ist nun von Leihgaben die Rede.
Flüge ab Frankreich könnten nächstes Jahr bis zu 18 Euro teurer werden. Die französische Regierung kündigte eine Ökosteuer auf Flugtickets an. Die Aktienkurse mehrerer Fluggesellschaften gaben nach.
Die französische Regierung hat ein Video veröffentlicht, das Ivanka Trump aussehen lässt wie ein überfordertes Schulmädchen. Der Spott reißt auch Tage später nicht ab – entschuldigen will sich Paris aber nicht.
Die Unabhängigkeit der Notenbanken ist ein hohes Gut. Wird eine EZB-Chefin Christine Lagarde sie verteidigen?
Nachdem die TV-Moderatoren Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf einen Aufruf gestartet hatten, spendeten mehr als 25.000 Menschen Geld für die Seenotrettungsorganisation. Auch aus Italien kamen Spenden.
Schon in den Mittagsstunden sind am Sonntag in Deutschland vielerorts Werte von 35 Grad gemessen worden. Später wurde die bisherige Juni-Höchstmarke vom vergangenen Mittwoch übertroffen.
Frankreich befindet sich wegen der aktuellen Hitzewelle in einem „Umwelt- und Klima-Notstand“. Präsident Macron wirbt seit Wochen für eine Vorreiterrolle in der Klimapolitik – die Opposition widerspricht.
Der amerikanische Konzern will die Namen von Nutzern, die Hassrede verbreiten, an die französische Justiz weitergeben. So wollen Facebook und die französische Regierung gemeinsam gegen Hassrede online vorgehen.
Twitter hat es auch nicht leicht. Erst soll der amerikanische Konzern ein Gesetz gegen Falschnachrichten durchsetzen, dann sorgt dessen radikale Umsetzung in Frankreich für Empörung.
Frankreichs Gewerkschaften verteidigen die Privilegien der Beamten. Der Präsident hat die Mehrheit der Franzosen auf seiner Seite – was ihm noch fehlt, ist der nötige Mut.
Während Europaministerin Loiseau bei der Europawahl antritt, wollen Regierungssprecher Griveaux und Digital-Staatssekretär Mahjoubi bei der Bürgermeisterwahl in Paris kandidieren.
Schon vor drei Jahren gab es bei Renault Pläne, mit dem Konkurrenten Fiat Chrysler zu fusionieren. Jetzt hat der französische Autohersteller aber zunächst etwas anderes vor.
Die französische Regierung hat sich noch nicht entschieden, welche Schlüsselposition in Europa es anstreben möchte. Doch Eingeweihten zufolge gibt es eine Tendenz.
Auch an diesem Samstag demonstrierten wieder Tausende „Gelbwesten“ unter massiven Sicherheitsvorkehrungen in Frankreich. Nach den Ausschreitungen der Vorwoche blieben ihnen in der Hauptstadt jedoch einige Gebiete versperrt.
Die Pariser Polizei hat ein Demonstrationsverbot für „Gelbwesten“ auf den Champs-Elysées verhängt. Auf dem weltberühmten Boulevard sowie rund um den Triumphbogen sind Kundgebungen an diesem Samstag untersagt.
In den vergangenen Wochen hatten die EU-Staaten das Gefühl, zum Spielball der britischen Innenpolitik zu werden. Jetzt wollen sie die Kontrolle über den Brexit-Prozess zurückgewinnen.
Nach der jüngsten Eskalation der „Gelbwesten“ am vergangenen Wochenende beginnt die französische Regierung hart durchzugreifen: Sie droht mit einem Verbot der Demonstrationen – und erwägt weitere Maßnahmen.
Die Bundesregierung verurteilt die abermaligen Ausschreitungen bei Protesten der „Gelbwesten“-Bewegung am Samstag in Paris. An den Plünderungen war nach Medienberichten möglicherweise auch ein Polizist beteiligt.
In Chemnitz startet ein Prozess, der die Republik aufwühlen könnte. In Frankfurt bangen Bankangestellte um ihre Zukunft. Und Frauen arbeiten ab heute nicht mehr umsonst. Was sonst ansteht, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Déjà-vu in Paris: Nach Wochen der Ruhe flammen die „Gelbwesten“-Proteste wieder auf. Die Stadt gleicht einem Kriegsschauplatz. Der Präsident will durchgreifen – und steht in der Kritik. Die französische Regierung gesteht Fehler ein.
In Frankreich gibt es offensichtlich eine Sympathisantenszene, die sich selbst die Hände wenig oder gar nicht schmutzig macht. Aber sie hat nichts dagegen, wenn auf den Straßen von Paris Revolution gespielt wird. Ein Kommentar.