Europas Hauptstadt im Ausnahmezustand
Wegen des Coronavirus ist auch das politische Leben in Brüssel beeinträchtigt. Der Europäische Rat kommt als Videokonferenz zusammen und das EU-Parlament sagt seine Sitzung in Straßburg ab.
Wegen des Coronavirus ist auch das politische Leben in Brüssel beeinträchtigt. Der Europäische Rat kommt als Videokonferenz zusammen und das EU-Parlament sagt seine Sitzung in Straßburg ab.
Das berühmte Festival in Kalifornien soll nun im Oktober stattfinden. Auch deutsche Konzert-Veranstalter stehen nach den ersten Absagen vor großen Herausforderungen.
Der Druck auf die Deutsche Bahn steigt, wieder Nachtzüge zu betreiben – gegen die wirtschaftliche Vernunft? Eine SPD-Verkehrspolitikerin will jetzt neue Wege einschlagen.
Deutschland und die Schweiz drängen seit Jahren auf die Abschaltung des ältesten französischen Kernkraftwerks, in dem es immer wieder zu Pannen gekommen war. Im Kontrollraum ging es emotional zu.
Frankreich hat auf das Bekanntwerden von Missbrauchsvorwürfen im Sport reagiert und einen Aktionsplan vorgelegt. Sportministerin Roxana Maracineanu äußert sich deutlich.
Der Brexit ist vollzogen, doch wer London als wichtigsten Finanzplatz in Europa ablöst, ist längst noch nicht entschieden. Wer liegt vorn? Und womit? Ein Streifzug durch Europa.
Der Tod des eigenen Kindes ist das Schlimmste, das Eltern widerfahren kann. Frankreich gewährt dafür künftig 15 Tage Sonderurlaub, Großbritannien erhöht auf zehn. In Deutschland gibt es meist nur zwei Tage. „Damit kommt niemand aus“, findet nicht nur Verdi.
Mehr als 35.000 Menschen südlich von Paris waren am Dienstagmorgen ohne Strom. Die Gewerkschaft CGT soll mutwillig Schaden an einem Umspannwerk verursacht haben. Der Netzbetreiber kündigte rechtliche Schritte an.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Streiks gegen die Rentenreform der französischen Regierung ist es bei einem privaten Theaterbesuch von Präsident Emmanuel Macron in Paris zu einem Zwischenfall mit dutzenden Regierungsgegnern gekommen.
Der Druck der Demonstranten und der Gewerkschaften zeigt Wirkung: Frankreichs Premier Phillipe spricht nicht mehr von der Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 64 Jahre. Moderate Gewerkschaften sind zufrieden – doch die Proteste dürften weitergehen.
Auch zu Beginn des Jahres 2020 ist Frankreich im Teufelskreis zwischen Misstrauen und Glauben an den Staat gefangen. Daran hat allerdings auch die französische Regierung selbst ihren Anteil.
Auch vor den Weihnachtstagen gibt es in Frankreich keine Streikpause. In den großen Bahnhöfen drängeln sich die Reisenden. Auch Verbindungen aus Deutschland sind betroffen.
Jean-Paul Delevoye sollte die Franzosen darauf einstimmen, dass sie bei der Rente kürzertreten müssen. Doch er verschwieg üppige Nebeneinkünfte. Für Präsident Macron wird die Lage immer misslicher.
Die französische Regierung bietet mit ihrer Rentenreform den streikenden Franzosen die Stirn. Das ist beachtlich.
Nach tagelangen Protesten hat die französische Regierung die umfassendste Rentenreform seit Jahrzehnten vorgestellt. Sonderrenten bei der Bahn oder den Pariser Nahverkehrsbetrieben werden gestrichen. Das gesetzliche Renteneintrittsalter von 62 Jahren will die Regierung aber nicht antasten.
Frankreich steht still: Am Samstag fährt nur ein Bruchteil der Züge, Lkw-Fahrer legen gleich mehrere Autobahnen lahm. Und die Gewerkschaften kündigen weitere massive Proteste an – auch zum Beginn der neuen Woche.
Der Index CAC Small läuft schlechter als sein großer Bruder – das ist ungewöhnlich. Immerhin zeichnet sich eine gewisse Rückkehr der Investoren ab.
Im Streit um Frankreichs Digitalsteuer für amerikanische Konzerne bereitet die Regierung in Washington Vergeltungsmaßnahmen vor. Auch Österreich droht ein Konflikt mit den Amerikanern.
Mindestens 116 Frauen wurden in Frankreich seit Jahresbeginn von ihren Partnern oder ehemaligen Partnern getötet. Zehntausende Frauen und Männer fordern deshalb landesweit einen besseren Schutz. Die Politik räumt ein, versagt zu haben.
Die französische Schauspielerin Valentine Monnier erhebt schwere Vorwürfe gegen Roman Polanski. Er habe sich „extrem gewaltsam“ an ihr vergangen. In zwei Briefen wendet sich Monnier auch an Brigitte Macron.
Der Staat verkauft 52 Prozent der Unternehmensanteile. Die Zeichnungsfrist für die Anleger hat am Donnerstag begonnen. Die Treue der Aktionäre soll belohnt werden.
Erst war Präsident Macron gegen feste Quoten zur Regulierung der Einwanderung. Doch nun vollzieht er eine Kehrtwende in der Migrationspolitik. Es geht ihm vor allem darum, diejenigen ins Land zu lassen, die die Wirtschaft braucht.
Bei den Grünen sind viele Anhänger der alternativen Medizin zuhause. Das kollidiert mit dem Wunsch junger Mitglieder, auf die Wissenschaft zu hören. Die Debatte wird heftig geführt – doch nun gibt es einen Kompromiss.
Die Hersteller Peugeot-Citroën und Fiat-Chrysler sind sich rasch über die Eckpunkte ihrer Fusion einig geworden. Wird Opel darin mehr als eine Statistenrolle spielen?
Die beiden Autokonzerne Fiat-Chrysler und PSA, zu dem unter anderem die Marken Opel, Peugeot und Citroen gehören, haben sich auf eine Fusion geeinigt. Das gaben die Konzerne am Donnerstagmorgen bekannt.
Die Autobranche sucht nach Größe: Gelingt PSA die Fusion mit Fiat-Chrysler? Renault war am gleichen Vorhaben gescheitert.
Die geplatzten Verhandlungen mit Renault liegen noch nicht lange zurück – jetzt wagt Fiat-Chrysler einen neuen Anlauf für eine italienisch-französische Autoallianz.
Es könnte der Tag der Tage sein, an dem sich die EU und Großbritannien doch noch in der Brexit-Frage einigen. Etwas mehr Sicherheit gibt es beim Klimapaket. Alles, was wichtig ist, im F.A.Z.-Sprinter.
Die französische Regierung hat Bedenken gegen eine Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit den beiden Balkanstaaten – und fordert eine grundsätzliche Revision des EU-Erweiterungsprozesses.
Während man in Deutschland um Worte für die unfassbare Tat von Halle ringt, richten sich alle Blicke gen Oslo – dort wird heute mit der Vergabe des Friedensnobelpreises ein Zeichen gegen den Hass gesetzt.
Nicht die Muslimbruderschaft, sondern der Salafismus ist die Gefahr, schreibt der Jurist und Autor Rudolf Steinberg in seinem Gastbeitrag: Eine Entgegnung auf Heiko Heinisch und Nina Scholz.
Seit in Rouen eine Chemiefabrik brannte, deren Dach aus Asbest bestand, zeigt die französische Regierung, wie wenig das Volk ihr trauen kann.
Die kranke Ideologie des dschihadistischen Salafismus entschieden zu bekämpfen – das ist die Aufgabe aller, die an einem friedlichen Zusammenleben interessiert sind.
Frankreichs Finanzminister warnt vor wirtschaftlichen Problemen in der Eurozone. Er sieht nun Deutschland in der Verantwortung. Die Bundesrepublik müsse „investieren und zwar jetzt“.
Warum es Klimaschützer in Japan schwer haben, wer in Tel Aviv auf die Straße geht und warum die chinesische Greta Thunberg wenig Aufmerksamkeit bekommt: F.A.Z.-Mitarbeiter und -Korrespondenten berichten über den internationalen Klimastreik.
Die französische Regierung plant, die verschiedenen Rentensysteme im Land anzugleichen. Angestellten der staatlichen RATP könnten Vorteile verloren gehen. Dagegen haben sie am Freitag protestiert.