Reformbedürftiger Sozialstaat
Die Franzosen leisten sich einen riesigen und teuren Staatsapparat, der statt sozialem Frieden in wachsendem Maße Unfrieden stiftet. So kann es nicht weitergehen.
Die Franzosen leisten sich einen riesigen und teuren Staatsapparat, der statt sozialem Frieden in wachsendem Maße Unfrieden stiftet. So kann es nicht weitergehen.
Trotz israelischer Drohungen plant Frankreich die Anerkennung eines Palästinenserstaats in der kommenden Woche. Für die deutsche Regierung gibt es aus Paris Lob.
Der neue Premier bekräftigt seinen Willen zu grundlegenden Veränderungen. Doch eine neue Rating-Herabstufung und neue Proteste machen die Lage noch instabiler. Die Linken erheben klare Forderungen.
Die Zinsen für die Staatsschulden in Großbritannien und den USA sind viel höher. Anleger flüchten in Gold. Der Euro bleibt stabil.
In Deutschland herrscht Resignation. Aber wer die nötigen Änderungen verschleppt, gewinnt dadurch nicht.
Sébastien Lecornu soll als neuer Premierminister schaffen, was vier Vorgängern nicht gelang: Mehrheiten für das Sparen finden. Sein Erfolg ist auch bedeutsam für Deutschland.
Deutschland, Frankreich und Belgien meldeten zur Weitergabe russischer Vermögen an die Ukraine bisher rechtliche Bedenken an. Nun zeichnet sich im Kanzleramt ein Umdenken ab.
Die spanische Wirtschaft wächst kräftig. Gleichzeitig leidet das Land unter politischer Instabilität und einer Wohnungsbaukrise. Sozialisten wie Konservative haben in den vergangenen Jahrzehnten versagt, sie zu lösen.
Anders als sein Vorgänger verspricht Sébastien Lecornu, Beschäftigte zu verschonen. Geld sparen will er in der Verwaltung und bei Privilegien früherer Minister. Die Ratingagenturen muss er noch überzeugen.
Der Schuldenberg ist riesig, die Regierung wieder zerbrochen und die Chance auf Wirtschaftsreformen minimal. Nun dürfte es für Paris auch teurer werden, Geld auf dem Kapitalmarkt zu besorgen.
Zum ersten Mal soll es eine integrierte Verteidigung des Luftraums an der Ostflanke geben. Dänemark, Deutschland und Frankreich haben dafür schon mehrere Kampfflugzeuge und eine Fregatte zugesagt.
Damit Europa Elektroautos bauen kann, braucht es zuverlässige Rohstofflieferanten. Manches ließe sich auch hier raffinieren oder abbauen. Das hätte aber seine Kosten.
In Belarus startet Russland eine große Militärübung. In Nordrhein-Westfalen werden neue Bürgermeister und Landräte gewählt. Und in Berlin ist eine große Gaza-Demonstration geplant. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Carl Müller aus Oberursel war als Soldat im Ersten Weltkrieg. Er notierte, was er in Frankreich erlebte. Lange wusste niemand davon. Dann kam der Hobbyhistoriker Rolf Rehberg.
In Frankreich war er der Hit der intellektuellen Klatschküche: Aurélien Bellangers Roman zeichnet den Niedergang der Sozialisten nach.
In Europa ist es immer leichter, neue Schulden zu machen als Haushalte zu konsolidieren. Doch wenn am Ende die Europäische Zentralbank einspringen müsste, wären die Folgen gravierend.
Die Europäische Zentralbank lässt trotz der Turbulenzen um Frankreich die Leitzinsen das zweite Mal unverändert. Welche überraschenden Folgen hat das für Sparer und Bauwillige in Deutschland?
Nach der Drohnenattacke fürchtet Polen neue Provokationen. Der Tod des MAGA-Aktivisten Charlie Kirk nach einem Attentat erschüttert die USA. Und: Erster Arbeitstag für den neuen BND-Chef. Der F.A.Z.-Frühdenker.
175.000 Demonstranten, fast 500 Festnahmen – in Frankreich eskalieren Proteste. Die richten sich gegen Ungleichheit, das Gefühl von Ungerechtigkeit und auch gegen Emmanuel Macron.
Frankreich hat einen neuen Premierminister. Präsident Macron setzt auf einen engen Vertrauten – und einen Mann für kriegerische Zeiten.
In vielen anderen europäischen Ländern kann man Häuser billiger finanzieren als in Deutschland. Was läuft da schief?
Der Prozess um den Terroranschlag von Solingen soll heute enden. Frankreich hat einen neuen Premierminister. Und: Boris Becker hat ein Buch geschrieben – über Tennis und das Leben im Knast. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Gleich am Tag seiner Amtseinführung erwarten Frankreichs neuen Premier Protestblockaden im ganzen Land. Die französischen Behörden sind in Alarmbereitschaft. Gleichzeitig muss ein Sparhaushalt her.
Sébastien Lecornu ist einer der engsten Begleiter von Emmanuel Macron. Er schärfte zuletzt sein Profil als Mann für kriegerische Zeiten – und trägt den Spitznamen „Leutnant“.
Macrons Premierminister kommen und gehen. Doch die Krise der französischen Demokratie bleibt. Nur im Protest findet das Land noch zusammen.
Nach dem Sturz der Regierung Bayrou ist Neustart in Frankreich angesagt. Macron legt rasch einen neuen Premier vor. Doch wird der die drohenden Krisen abwenden können?
Nach dem Sturz der Regierung haben die Anleiherenditen das Niveau Italiens erreicht. Ein hohes Defizit droht, zeigen interne Berechnungen aus dem Finanzministerium.
Die Bankengruppe Crédit Agricole hat das Strafverfahren gegen eine ihrer Tochtergesellschaften wegen „Cum-Cum“-Geschäften durch die Zahlung eines Bußgelds beendet. Doch in Frankreich ist man in der Aufarbeitung des Milliardenskandals noch am Anfang.
In mehreren Städten Frankreichs sind Menschen zusammengekommen, um die verlorene Vertrauensabstimmung des bei ihnen unbeliebten Premierministers François Bayrou zu feiern.
Nach dem Sturz der Regierung scheint wieder klar: Franzosen sind es nicht gewohnt, Kompromisse einzugehen und Koalitionen zu bilden. Dabei zeigt der Blick in die Geschichte ein anderes Bild.
Die fragile politische Lage in Paris verdeutlicht einmal mehr: Ausgaben zu beschließen ist leicht, sie zu senken explosiv. Das ist auch eine Lehre für Deutschland.
Michael Olise wird für Frankreich immer wichtiger, Nationaltrainer Deschamps vergleicht ihn mit einem der wichtigsten Spieler aus dem Weltmeisterteam. Nur neben dem Platz wirkt Olise noch immer unergründlich.
Das hoch verschuldete Frankreich steht vor politischen Turbulenzen. Anleger und Investoren reagieren nervös. Fachleute erkennen gleich mehrere Risiken für die Währungsunion.