Ein Land in Unruhe
François Bayrou ist als Regierungschef in Frankreich gescheitert. Präsident Emmanuel Macron muss nun schnell einen Nachfolger präsentieren. Eine Frau bietet sich schon an.
François Bayrou ist als Regierungschef in Frankreich gescheitert. Präsident Emmanuel Macron muss nun schnell einen Nachfolger präsentieren. Eine Frau bietet sich schon an.
In New York tritt Annalena Baerbock ihr neues Amt an. In München wird die IAA Mobility von Kanzler Merz eröffnet. Und in Frankreich droht abermals politisches Chaos. Der F.A.Z. Frühdenker
Die EU plant neue Strafmaßnahmen. Geht es nach Berlin und Paris, sollen diese auch den russischen Energieriesen Lukoil und Kryptowährungsdienstleister treffen. Ob das durchkommt, ist unsicher.
Die Unsicherheit rund um Frankreich und die Erwartung sinkender Zinsen in Amerika bewegen die Börsen und treiben den Goldpreis auf neue Höchststände. Was Sparer und Anleger jetzt wissen müssen.
Frankreichs Minderheitsregierung ist gescheitert: Nach der verlorenen Vertrauensfrage will Premierminister Bayrou seinen Rücktritt einreichen. Wen wird Macron zum Nachfolger ernennen?
Der französische Premierminister François Bayrou wollte Rückendeckung für seine Sparpolitik. Die Nationalversammlung entschied anders. Und wieder steht eine französische Regierung vor dem Aus.
Er wollte alles anders machen und Kompromisse schmieden. Doch sein Wort von der unerbittlichen Realität verhallte ungehört.
Ein Anästhesist steht in Frankreich vor Gericht: Er soll 30 Patienten vergiftet und dabei zwölf getötet haben, seine Opfer waren zwischen vier und 89 Jahren alt. Wollte er anderen Ärzten schaden?
Die Anleger fürchten politische Instabilität in Frankreich. Eine mögliche Rating-Abstufung durch Fitch könnte die Märkte weiter verunsichern.
In Frankreich dürfte sich Präsident Emmanuel Macron demnächst nach einem neuen Premierminister umsehen müssen. In Berlin beginnt offiziell die Aufarbeitung der Corona-Pandemie. Und: Giorgio Armani findet seine letzte Ruhe. Der F.A.Z. Frühdenker.
Unionsfraktionschef Jens Spahn glaubt, dass er nach einer Machtübernahme der AfD vor Gericht stehen würde. Für den Herbst erwartet er viele Reformen. Ein Interview.
Die politische Krise in Paris spitzt sich zu. Der Industrie- und Energieminister und enge Macron-Vertraute Marc Ferracci erklärt im Gespräch mit der F.A.Z., wie es weitergeht und warum es mit Berlin derzeit so gut läuft.
Frankreich will Palästina Ende September offiziell als Staat anerkennen und sich so der Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten anschließen. Israel erklärt Präsident Macron daher zur unerwünschten Person.
„Koalition der Willigen“ einigt sich auf Sicherheitgarantien für die Ukraine. Die Bundestagsfraktionen äußern sich zum Haushalt. Ein KI-Superrechner wird eingeweiht. Und auf der IFA-Messe geht es nicht nur um Heißluftfritteusen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Als „Stalingrad-sur-Mer“ wurde Le Havre an der Mündung der Seine lange verspottet. Doch das hat sich radikal geändert – dank des neuen Selbstbewusstseins einer Stadt, die sich ihrer schmerzhaften Vergangenheit stellt.
Die Sparzinsen in Europa gehen mit den EZB-Zinssenkungen tendenziell zurück. Aber nicht überall. Was Anleger jetzt wissen müssen.
Ein Lehrer an einem Gymnasium in Südfrankreich soll mit einem Messer angegriffen worden sein. Zuvor gab es offenbar einen heftigen Streit im Lehrerzimmer.
Die Kommission legt den EU-Staaten den Mercosur-Handelsvertrag zur Abstimmung vor. Er gilt als Antwort auf Trumps Zollpolitik. Dennoch ist unklar, ob er die nötige Mehrheit findet.
Das Personalkarussell bei Renault dreht sich weiter. Das meistverkaufte Auto in Europa wird nun von der deutschen Juristin Katrin Adt vertrieben.
Die politische Krise in Frankreich besorgt zunehmend Investoren – und die Geldpolitik. Die EZB-Präsidentin meint, der IWF müsse noch nicht helfen. Aber Haushaltsdisziplin sei unerlässlich.
Für Eric Lombard hat die wohl letzte Woche als französischer Finanz- und Wirtschaftsminister geschlagen. Doch er könnte auch über den 8. September hinaus ein Schlüsselakteur in Paris bleiben.
Am 8. September wird François Bayrou in der Nationalversammlung die Vertrauensfrage stellen, die er wahrscheinlich verlieren wird. Stünde Frankreich in diesem Fall eine permanente Regierungskrise bevor?
Oslo erwirbt fünf Kriegsschiffe aus Großbritannien, um gegen russische U-Boote vorzugehen. Doch die Entscheidung für die britischen Schiffe ist in Norwegen umstritten.
Im Mai haben chinesische Kampfjets auf Seiten Pakistans französische auf Seiten Indiens abgeschossen. Seither feiert die chinesische Propaganda ihre Kampfflugzeuge. Als Verkaufsargument scheint das aber nicht zu ziehen.
In Warschau müssen wachsende Militärausgaben für rapide steigende Schulden herhalten. In Rumänien legt die Regierung das zweite Sparpaket in zwei Monaten vor.
Das Drama beim Großen Preis der Niederlande hallt in Europas Presse nach. In Frankreich bejubeln die Gazetten den Coup des jungen Isack Hadjar.
Putin lobt Chinas und Indiens Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg. Doch Kanzler Merz und Frankreichs Präsident Macron werfen Moskau Blockadehaltung vor. Drohen nun neue Sanktionen oder ein Durchbruch am Verhandlungstisch?
In der französischen Stadt Évreux ist ein Auto nach einem Streit in eine Gruppe Menschen gefahren. Den Behörden zufolge kam ein Mensch ums Leben, fünf weitere wurden verletzt.
Wero wächst als europäische Alternative zu Paypal. Im kommenden Jahr startet der Dienst im Onlinehandel. Wero ist aber noch nicht so weit wie die US-Konkurrenz. Aber das ändert sich bald.
Deutschland und Frankreich arbeiten beim Auslandsrundfunk enger zusammen. Der deutsch-französische Kultursender Arte soll Europa-Plattform werden.
Der französische Kulturpass ist ähnlich umstritten wie es der deutsche vor seiner Abwicklung war. Dabei füllt er gewaltige Lücken, besonders an den Schulen.
Der sich abzeichnende Sturz der französischen Regierung konterkariert das Vorhaben, Europa mit dem Ministerrat zu revitalisieren. Er zeigt auch, was passiert, wenn sich die Parteien der Mitte nicht mehr einig werden.
Über den Sprachphilosophen, Übersetzer und Dichter Henri Meschonnic.
Vor Beginn der EM wurde Justin Verboomen allenfalls als Geheimfavorit gehandelt, jetzt ist er als erster Belgier Europameister im Dressurreiten – und bringt nach seinem Sieg vor Rührung kaum ein Wort heraus.