Seine Freude am Argument
Literat von Weltrang, streitbarer Geist und bedeutender Intellektueller: Wie Politik und Kulturbetrieb auf den Tod von Martin Walser reagieren.
Literat von Weltrang, streitbarer Geist und bedeutender Intellektueller: Wie Politik und Kulturbetrieb auf den Tod von Martin Walser reagieren.
Ein Pflichtdienst für alle? Über die Idee wird seit Jahren immer wieder gestritten. SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese will das Vorhaben nun bald umsetzen.
Die SPD-Politikerin Heide Simonis ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Vizekanzler Robert Habeck hebt ihre bedeutende Rolle als erste Ministerpräsidentin hervor. Und Bundespräsident Steinmeier würdigt ihre „Fachkompetenz, Talent und Empathie“.
Der Rückflug von Bundespräsident Steinmeier aus Luxemburg hat sich um eineinhalb Stunden verzögert. Am Flugzeug der Luftwaffe gab es ein technisches Problem.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verteidigt die ablehnende Haltung der Bundesregierung zu Streumunition – dennoch gelte es, die Lieferung der USA an die Ukraine zu akzeptieren.
Raguhn-Jeßnitz hat einen AfD-Bürgermeister. Die Ampel streitet über den Mindestlohn. Zwei Gerichte befassen sich mit Klagen gegen Impfstoffhersteller. Und Wimbledon beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Nach dem Tod des 17 Jahre alten Nahel bei einer Polizeikontrolle haben Freunde und Verwandte Abschied von dem Teenager genommen. Im ganzen Land wurden Rathäuser in Brand gesteckt.
Wegen der anhaltenden Krawalle in Frankreich kommt Präsident Emmanuel Macron vorerst nicht nach Deutschland. Bundespräsident Steinmeier äußert sein Bedauern.
Am Sonntag soll Emmanuel Macron für einen Staatsbesuch in Deutschland eintreffen. Es ist der erste Staatsbesuch eines französischen Präsidenten hierzulande seit 23 Jahren, das Programm ist umfassend.
Eine Woche lang war Frank-Walter Steinmeier in Kasachstan und Kirgistan unterwegs. Es ging vor allem um wirtschaftliche Fragen.
In Paris beraten zahlreiche Staaten über einen neuen globalen Finanzpakt, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt seine Zentralasien-Reise fort und in Nordrhein-Westfalen beginnen die Sommerferien.
Kasachstan wird vorgeworfen, Russland bei der Umgehung westlicher Sanktionen zu unterstützen. Zu Besuch in Astana findet der Bundespräsident aber lobende Worte.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist in Astana eingetroffen. Bei dem Besuch geht es vor allem um wirtschaftliche Fragen.
Es ist das erste physische Treffen in diesem Format seit 2018. Seither ist das Verhältnis zwischen Berlin und Peking komplizierter geworden. In der Sache geht es nicht voran – China legt aber Wert darauf, dass weiter geredet wird.
Frank-Walter Steinmeier sieht die Lösung im Konflikt mit den Klimaaktivisten nicht im Strafrecht. Zum Umfragehoch der AfD äußert sich der Bundespräsident besorgt.
Die Opfer des Volksaufstands in der DDR seien nicht vergeblich gewesen, sagt der Bundeskanzler. Es gebe eine direkte Linie zur friedlichen Revolution von 1989.
In seiner Rede zum 17. Juni 1953 wendet sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Bundestag gegen alle, die behaupten, heute herrsche wieder Diktatur in Deutschland. Das sei „eine fadenscheinige Lüge“.
Es habe auch schöne Momente in der DDR gegeben, sagt Bundespräsident Steinmeier. Er erinnerte aber auch an den Überwachungsstaat. Vergleiche zu heute seien „eine Lüge“.
Der Vorstand der Partei sieht die Rechte der Opposition durch die Reform der Ampel bedroht. Vor allem die Abschaffung der Grundmandatsklausel alarmiert die Linke.
Wenn der Kanzler einsilbig wird, redet Wolfgang Schmidt umso mehr. Der Kanzleramtsminister muss hinter den Kulissen der Ampel vermitteln und die Schwächen seines Chefs ausgleichen. Da hat er viel zu tun.
Nach der Unterzeichnung befasst sich an diesem Freitag der Europarat mit dem neuen deutschen Wahlrecht. Die Ampel hofft auf Unterstützung – doch die Opposition hat bereits Klagen angekündigt.
Die Ampel will den Bundestag verkleinern. Der Bundespräsident hat die dafür nötige Gesetzesreform nun unterzeichnet. Damit sind jedoch auch Klagen in Karlsruhe möglich.
Zwei Themen dürften den evangelischen Kirchentag prägen: Klimaschutz und Friedensethik. Auf Letzteres geht der Bundespräsident gleich zur Eröffnung ein. „Dieser Krieg stürzt uns Christen in ein tiefes Dilemma“, sagt Steinmeier.
Ein Bundespräsident braucht ein Projekt – und Frank-Walter Steinmeier ist inzwischen in seiner zweiten Amtszeit angelangt und muss sich ein wenig sputen. Doch wir brauchen keine soziale Zwangszeit.
Fleischproduzent Clemens Tönnies pflegte lange eine gute Beziehung zu Wladimir Putin. Die Männerfreundschaft zahlte sich für beide aus. Wie genau, zeigt offenbar ein Blick hinter die Kulissen einer Fußball-Loge.
Das gab’s noch nie: Der Bundespräsident nimmt zum Truppenbesuch Eltern, Partner und Kinder von Soldaten mit nach Litauen. Seinem Kollegen Nauseda übergibt er ein jahrhundertealtes Dokument.
Bundeskanzler Scholz äußert sich zurückhaltend höflich zu Erdogans Wiederwahl und lädt ihn nach Berlin. Anhänger des türkischen Präsidenten fahren mit Autokorsos durch deutsche Städte – und es gibt deutliche Kritik.
Der rassistisch motivierte Brandanschlag in Solingen jährt sich zum 30. Mal. Der Bundespräsident fordert einen wehrhaften Staat als Antwort auf die Gewalt.
Der Brandanschlag mit fünf Toten schockierte 1993 Solingen und ganz Deutschland. Die fremdenfeindliche Tat führte politisch zu einem Umdenken und prägt das Land bis heute.
Der Bundespräsident besucht Rumänien. Über einen Staatsbesuch in einem Land, wo einst viele Deutsche Heimat fanden – und das heute um seinen Platz in Europa kämpft.
In der Türkei geht Amtsinhaber Erdogan als Favorit in die Präsidentschaftswahl. Auf Deutschlands Straßen wird der Pfingstreiseverkehr für viele Staus sorgen. Und in der Fußballbundesliga ist der letzte Spieltag spannend wie lange nicht.
Zwischen einem halben Jahr und einem Jahr soll die vom Bundespräsidenten angeregte soziale Pflichtzeit dauern. Steinmeier sieht darin einen Beitrag zur Festigung der Demokratie.
Mit diesem Vorstoß riskiert Bundespräsident Steinmeier noch mehr Politikverdrossenheit: Es gibt keinen Grund, die Wahlperiode zu verlängern und das Wahlalter zu senken.