Der hohe Preis der Wasserflut
Viele Betroffene stehen nach den Fluten vor den Trümmern ihrer Existenz. Längst nicht alle sind versichert. Der Staat hat bereits Hilfe angekündigt – und die Versicherungen rechnen mit einem schadenreichen Jahr.
Viele Betroffene stehen nach den Fluten vor den Trümmern ihrer Existenz. Längst nicht alle sind versichert. Der Staat hat bereits Hilfe angekündigt – und die Versicherungen rechnen mit einem schadenreichen Jahr.
Tief „Bernd“ hat zahlreiche Menschenleben gekostet. Angela Merkel ist in Washington auf Freunde getroffen. Und: Wer holt in Cannes die Goldene Palme? Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Nach der Überflutung Ende Januar sucht das hessische Büdingen eine kurzfristige Lösung für den Hochwasserschutz. Der notdürftigen Ausbesserung soll alsbald eine Lösung mit mehr Substanz folgen.
Rund 200 Häuser sind durch das Hochwasser in Büdingen in Mitleidenschaft gezogen worden. Viele bereits vom Corona-Lockdown geplagte Geschäftsleute müssen um ihre Existenz bangen. Der Wetteraukreis stellt Finanzhilfen in Aussicht.
Ziehen sich die Wassermassen zurück, kommen die Besuchermassen: Venedig leidet. Die Bewohner wünschen sich eine Verschnaufpause – „und auch ein bisschen Respekt“.
Immer wieder gibt es in Venedig heftige Überschwemmungen. Doch der italienischen Politik ist es bisher nicht gelungen, wirksame Vorkehrungen gegen Hochwasser zu treffen.
Venedig steht weiter zu mehr als 80 Prozent unter Wasser. Auch für Freitag rief Bürgermeister Luigi Brugnaro zur Vorsicht auf. Der überschwemmte Markusplatz wurde geschlossen. Viele Urlauber sollen bereits abgesagt haben.
Mehr als 80 Prozent der Stadt stehen zwischenzeitlich unter Wasser, die Bewohner sind entsetzt – und sauer auf die Politik: Diese gibt zwar jetzt Millionen Soforthilfe, habe beim Hochwasserschutz aber komplett versagt und stattdessen rücksichtslos den Tourismus gefördert.
Nach Trockenheit und Waldbränden erlebt die Region um den Baikalsee eine weitere Katastrophe: Ortschaften versinken bei Hochwasser in den Fluten, Menschen sterben. Nun steht das russische Militär bereit.
Nach dem Harz drohen nun Städten nördlich des Mittelgebirges schwere Hochwasserschäden. Im niedersächsischen Wolfenbüttel steht die Innenstadt unter Wasser. In Hannover wird der Höchststand für die Leine für Freitagabend erwartet.
Unwetter, Hochwasserkatastrophen und der Milchpreisverfall hängen stark zusammen. Was heißt das für die Besiedelung der Landschaft und unseren Umgang mit der Natur? Ein Gastbeitrag.
Nach den Sturzfluten legen Bayern und Baden-Württemberg Hilfsprogramme für die Katastrophen-Opfer auf. Kommt nun eine Versicherungspflicht gegen Unwetterschäden?
Die Versicherungen melden eine halbe Milliarde Euro Schäden nach den Unwettern. Die Mittel aus dem Fluthilfefonds, der 2013 geschaffen wurde, will Schäuble dennoch nicht freigeben.
Nach der Hochwasserkatastrophe ist in Niederbayern ein fünfter Toter geborgen worden. In mehreren Bundesländern versinken Orte im Schlamm, Angehörige werden vermisst. Und es soll weiter regnen.
Die schweren Überschwemmungen im Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern haben mindestens vier Todesopfer gefordert. Nach Polizeiangaben gibt es noch „einige Vermisste“. Zudem sind weiter Zehntausende Menschen ohne Strom.
Der Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern löst nach schweren Überschwemmungen Katastrophenalarm aus. Zehntausende Menschen müssen die Nacht ohne Strom verbringen. In NRW sitzen nach heftigem Starkregen Schüler auf einem Bauernhof fest.
Die Wassermassen fluten ganze Landstriche und reißen Häuser mit sich: Bei heftigen Überschwemmungen sind in Burma fast 100 Menschen gestorben. Eine Million sind von den Fluten betroffen.
Das Unwetter hat in Bützow eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Der Schaden beläuft sich auf mehr als zehn Millionen Euro – dabei war die Altstadt gerade erst für viele Millionen saniert worden.
Auf Sardinien haben nach dem schweren Sturm mehr als 2000 Bewohner die zweite Nacht in Notunterkünften verbringen müssen. Auch der Süden Italiens ist von den Unwettern betroffen.
Die wochenlangen Überschwemmungen haben in Deutschland großen Schaden angerichtet. Bei der Bewältigung der Folgen will auch die EU helfen.
Wenn die Versicherer abwinken, können Hausbesitzer in manchen Regionen Deutschlands keine Versicherung gegen Elementarschäden absichern. Könnte eine Versicherungspflicht hier weiterhelfen?
Der Bundestag berät über einen „Aufbauhilfefonds“ sowie weitere Gesetzesvorhaben nach der Flut. Bundeskanzlerin Merkel spricht in ihrer Regierungserklärung von einer „Katastrophe gewaltigen Ausmaßes“.
Eine Pflichtversicherung gegen Hochwasserschäden soll es nach Willen der Bundesregierung nicht geben. Das „zu geringe Bewusstsein“ in der Bevölkerung solle durch Kampagnen geschärft werden.
Nach den Hochwassern der vergangenen Wochen haben Bund und Länder Unterstützungsprogramme auf den Weg gebracht. Was Betroffene beachten müssen.
Mit Interesse habe ich Ihren Bericht „Trockengebiete feuchtgelegt - Wieso wieder der Osten leidet“ (F.A.Z. vom 4. Juni) gelesen.
vL. HANNOVER, 18. Juni. Das Krisenmanagementzentrum Cedim, getragen von Instituten in Potsdam und Karlsruhe, hat in einer Studie befunden, ein Hochwasser wie ...
mas. BERLIN, 13. Juni. Bund und Länder haben ein Milliardenpaket zur Beseitigung der Hochwasserschäden geschnürt. Der gemeinsame Fonds solle mit bis zu acht ...
Bund und Länder haben sich auf die Gründung eines Aufbaufonds für die Hochwassergebiete in Höhe von acht Milliarden Euro geeinigt. Eine Steuererhöhung wie vor zehn Jahren zur Finanzierung der Last ist nicht geplant, dafür aber wohl eine höhere Neuverschuldung.
Die Flut gilt in Berlin als „nationale Herausforderung“. Es ist die „Stunde der Exekutive“. Aber Mitgefühl darf nicht als Mittel des Wahlkampfes erscheinen - darauf muss auch die Kanzlerin achten.
Ein neuer Höchststand an den nördlichen Elborten, neue Evakuierungen in Sachsen-Anhalt, weiche Deiche in Mecklenburg-Vorpommern: Das Hochwasser hält Norddeutschland in Atem.
Für die Opfer der Flutkatastrophe soll schnelle Hilfe fließen. Am Donnerstag treffen sich die Ministerpräsidenten der Länder mit Angela Merkel im Kanzleramt zu einem Flut-Gipfel. Es dürfte abermals auf einen Fonds hinauslaufen.
Mit aller Macht wälzt das Hochwasser durch Norddeutschland. Flussaufwärts gehen die Pegel zurück, dennoch bleibt die Angst vor weiteren Deichbrüchen. Wirtschaftsminister Philipp Rösler kündigt einen Fluthilfefonds an.
Etwa 45.000 Menschen in Sachsen-Anhalt haben wegen der Fluten der Elbe ihre Wohnungen verlassen. Nach dem Bruch eines Deiches strömen tausend Kubikmeter Wasser je Sekunde in die Altmark. Der Bahnverkehr nach Berlin ist stark behindert.
Auch der Sport leidet unter der Flutwelle - und hilft sich selbst mit Benefizspielen, Spenden und Freiwilligen. Die Handballspieler aus Magdeburg nahmen statt Bällen Schaufeln in die Hand und unterstützen die Helfer beim Deichbau.
Wasser, Wasser, überall Wasser. Unser Autor Stefan Locke hat die vergangene Woche mit „Benefiz-Bratwurst“ und steigendem Pegel in Dresden verbracht. Ein Tagebuch.