Merkel offen für Einwanderer-Kontingente aus Afrika
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte in Paris, wichtig sei eine „klare Unterscheidung“ zwischen Flüchtlingen und Menschen, die aus „wirtschaftlichen Gründen“ nach Europa gelangen wollten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte in Paris, wichtig sei eine „klare Unterscheidung“ zwischen Flüchtlingen und Menschen, die aus „wirtschaftlichen Gründen“ nach Europa gelangen wollten.
Kurz vor dem Pariser Spitzentreffen zur Flüchtlingspolitik hat das italienische Innenministerium neue Zahlen vorgelegt: Weniger Migranten kommen über das Mittelmeer nach Italien. Auch wegen umstrittener libyscher Milizen wie der „Brigade 48“.
Alexander Betts und Paul Collier gehen hart mit der EU-Flüchtlingspolitik ins Gericht. Ihre Analyse überzeugt – auch weil sie zwischen Flüchtlingen und Migranten unterscheiden.
Die Zahl der Flüchtlinge, die in den vergangenen Monaten über das Mittelmeer nach Italien gekommen sind, ist deutlich zurückgegangen. Das soll an den intensiveren Kontrollen liegen – und an einem anderen Grund.
In der Frankfurter Nuur-Moschee treffen sich jeden Montag junge Muslime zu einem Gesprächskreis. Sie diskutieren über Terror, Flüchtlinge und die AfD. Aus der FAZ.NET-Serie „Aufs Maul geschaut – Deutschland vor der Wahl“
Immer wieder werden Abgeordnete oder Bürgermeister brutal attackiert, ihre Büros verwüstet oder Autos angezündet. Viel Schutz gibt es nicht. Trotzdem geben die wenigsten auf.
Die Bertelsmann-Stiftung zeichnet ein positives Bild zum Integrationsprozess von Muslimen. Es hilft sehr, sich die Ergebnisse der Studie näher anzuschauen.
Viele Menschen haben Angst, dass sich die Flüchtlingskrise in Deutschland wiederholen könnte. Innenminister de Maizière sieht dafür keine Gefahr – trotz dramatischer Flüchtlingszahlen in Italien.
Die EU-Kommission lehnt eine Verlängerung von Kontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze ab. Bayerische Politiker halten von dieser Entscheidung gar nichts. Mit welcher Begründung?
Haushaltskommissar Oettinger fordert von den EU-Staaten mehr Geld für das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei – gegen den Willen der Bundesregierung. Auch Grünen-Chef Özdemir will die Zahlungen nicht ohne Gegenleistung erhöht sehen.
Laut einer neuen Studie sind Zuwanderung und Integration die Themen, die die Deutschen und ihre Nachbarn am meisten beschäftigen. Eine Sorge, die Wahlkämpferin Angela Merkel zum Thema macht.
Konservativ und streitlustig – in der Union hat sich Jens Spahn bei Reizthemen wie Islamkritik und Flüchtlingskrise für die Zeit nach Merkel profiliert. An seinem Aufstieg könnte ihn aber einer hindern – er selbst.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann will Flüchtlinge bereits vor Erreichen der nordafrikanischen Mittelmeerküste in eigens geschaffenen Einrichtungen unterbringen. Und dringt auf eine konsequentere Abschiebepolitik.
Um eine abermalige unkontrollierte Einreise von Flüchtlingen zu verhindern, will der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer sie notfalls an der deutschen Grenze zurückweisen. Wie das gehen soll, sagt er aber nicht.
Die Landesregierung hat zu langsam auf die angekommenen Flüchtlinge reagiert, sagt der Deutsche Mieterbund und fordert den Bau neuer Wohnungen. Entstandene Nöte seien früh absehbar gewesen.
Über die Einführung und den Abbau der tödlichen Splitterminen an der innerdeutschen Grenze entschied DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker souverän. Franz Josef Strauß profitierte davon.
Die AfD stellt sich eine Lösung der Flüchtlingskrise binnen weniger Tage vor. Das könnte jedoch schwierig werden. Doch wie sieht der Vorschlag überhaupt aus?
Zuwanderer die über das Mittelmeer nach Deutschland kommen, sollen ungeachtet der Risiken zurück nach Libyen gebracht werden – findet die AfD. Ihr Spitzenkandidat bedient sich zudem bei den Parolen von Donald Trump.
Nach einem spannenden Wochenende geht der deutsche Wahlkampf auch im Zeichen des Terrors weiter. Was heute wichtig wird, steht im FAZ.NET-Countdown.
Fünf Wochen vor der Wahl fehlt es bisher an klaren Perspektiven für die zukünftige Regierungsbildung. Gerade deswegen könnte der 24. September doch noch spannend werden, zeigte sich bei Anne Will.
Der deutsche Autor Dogan Akhanli ist nur unter Auflagen in Spanien freigelassen worden. Die Bundeskanzlerin kritisiert derweil in einem Fernseh-Interview den Umgang der Türkei mit dem Schriftsteller.
Durch den Zuzug von Flüchtlingen sind Erfolgsquoten zur Integration gesunken - das zeigt eine Statistik aus Wiesbaden. Die Gesellschaft sollte die Zahlen als Herausforderung annehmen.
Eine Obergrenze für Flüchtlinge – lange war das eine Bedingung für Koalitionen, von der Horst Seehofer nicht abrücken wollte. Jetzt sieht er das nicht mehr so eng.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge darf jetzt in die Handys und andere Datenträger der Asylbewerber schauen. Doch noch immer bleibt die Frage: Ist das überhaupt verfassungskonform?
Zwar hat sich die Zahl der Neuankömmlinge verringert. Doch nun geht es um die Integration und die kostet Geld. Der Aufwand in den Kommunen bleibt unverändert hoch.
Nicht edle Moral, sondern nur Recht und Gesetz können das einigende Band aller Menschen sein. Die Maxime der Gleichheit aller kann die Unterschiede unter den Menschen nicht abschaffen.
Die Sendung von Dunja Hayali hat ein Problem: Die Moderatorin versucht, bei jedem Thema größtmögliche Nähe zu suggerieren. Aber um die Probleme zu verstehen, wäre mehr Distanz nötig. Auch ihre Gäste kommen meist nur plakativ zu Wort.
Zeitversetzt, aber mit voller Wucht hat die Flüchtlingswelle die Verwaltungsgerichte erreicht. Die Zuständigen ächzen unter der Masse von Asylklagen. Ein Besuch im Verwaltungsgericht Düsseldorf.
Angelino Alfano kritisiert die EU: Italien werde bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise im Stich gelassen. Unterdessen stellen immer mehr Hilfsorganisationen ihre Einsätze auf dem Mittelmeer ein – aus Furcht vor Libyens Küstenwache.
Weil immer mehr Fälle von Flüchtlingen entschieden werden müssen, sind Verwaltungsgerichte überlastet. Richter machen Vorschläge, was sich ändern müsste.
Die Sicherheitslage im Mittelmeer hat sich verschärft. Nach Ärzte ohne Grenzen will eine weitere Hilfsorganisation keine Einsätze mehr vor der libyschen Küste fahren.
Eine iranische Journalistin flieht ausgerechnet nach Israel. Dort hat man Dissidenten aus dem Mullah-Regime gerne zu Gast – bestätigen sie doch die Selbstdarstellung als einzige Demokratie im Nahen Osten.
Sie wollten Flüchtlinge an der Überfahrt nach Europa hindern. Dann brachte ein Motorschaden das Schiff der Rechtsextremen selbst in Seenot. Zur Hilfe kam ausgerechnet ein Schiff der Flüchtlingshelfer.
Im bayrischen Traunstein mussten sich am Donnerstag drei Schleuser verantworten. Sie sollen für den Tod von 13 Flüchtlingen im Mittelmeer verantwortlich sein.
Kurz vor dem Treffen der Kanzlerin mit dem UN-Flüchtlingskommissar hat der CSU-Chef seine Obergrenze-Forderung erneuert – ein heikles Thema in der Union. Auch die EU ringt weiter um eine gemeinsame Linie in der Flüchtlingspolitik.
Ob Mechaniker, Bäcker oder Gärtner: Inzwischen lernen viele Menschen aus Syrien, Afghanistan und Eritrea diese Berufe in Hessen. Grund dafür ist das Wegfallen einer gesetzlichen Hürde vor gut einem Jahr.