Schlepper stoßen Flüchtlinge ins Meer
Weil sie befürchteten, dass ihr Boot abgefangen werde, stießen Schlepper rund 120 Flüchtlinge vor der Küste von Jemen ins Meer. Mindestens 29 starben, die meisten waren noch minderjährig.
Weil sie befürchteten, dass ihr Boot abgefangen werde, stießen Schlepper rund 120 Flüchtlinge vor der Küste von Jemen ins Meer. Mindestens 29 starben, die meisten waren noch minderjährig.
Die Hochschule Darmstadt bietet ein Vorstudium für Geflüchtete an - jetzt stehen den ersten 24 Absolventen die Türen für ein reguläres Studium offen. Ein Anlass, Deutschland auch einmal zu loben.
An der Hochschule Darmstadt absolvieren 24 Geflüchtete ihr Vorstudium. Das Qualifizierungsprogramm, von dem sie profitieren, gilt als „Erfolgsmodell“.
Der Flüchtlingsansturm auf die spanischen Städte Ceuta und Melilla im Norden Marokkos hält an. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl derer, die es in die Enklaven schaffen, verdoppelt.
Sie überqueren die Grenze nach Kanada zu Fuß, und ihre Zahl steigt massiv. Die Flüchtlinge, die nun den Vereinigten Staaten den Rücken kehren, stammen vor allem aus einem Karibikstaat.
Die Asylbehörden in Griechenland und Deutschland bereiten die Rückkehr zu den Dublin-Regeln im Umgang mit Flüchtlingen vor. Die Hilfsorganisation Pro Asyl spricht von einem „Sündenfall“.
Seit Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping über die harte Nachwendezeit spricht, kommen erschütternde Geschichten ans Licht. Diese Aufarbeitung passt aber nicht allen.
Die Zahlen des Jahres 2015 werden zwar nicht annähernd erreicht, doch es kommen wohl bald wieder mehr Asylsuchende nach Deutschland. Die Sicherheitsbehörden sehen dafür mehrere Gründe.
Die hohen Flüchtlingszahlen bleiben in Italien politischer Sprengstoff. Deshalb will die Regierung in Rom den Zustrom jetzt selbst stoppen – zusammen mit einem heiklen Partner.
Europa der Regionen? Das war einmal. Euro-Krise, Flüchtlingskrise und Brexit dominieren heute die Debatte. Vielleicht liegt im Zank aber auch ein Sinn. Nur in Europa lässt sich so schön streiten!
Ein Besuchsprotokoll von EU-Diplomaten berichtet von äußerst schlechten Lebensumständen der Flüchtlinge in Libyen. Manche würden so lange festgehalten, bis sie Lösegeld zahlten.
Die Hilfe von Nichtregierungsorganisationen bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme ist willkommen. Aber auch sie unterliegen den allgemeinen Regeln – und müssen ihr Tun und die Folgen verantworten.
Trotz Drohungen aus Libyen sieht Rom keine Gefahr für seine Marinemission vor der dortigen Küste. Weiter gibt es Streit über den Einsatz privater Retter.
Dass Boris Palmer sich für seine Buch-Vorstellung die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Klöckner an die Seite geholt hat, wird seine Außenseiterrolle bei den Grünen noch verstärken. Doch die Urteile über sein Buch sind ungerecht.
Italien will private Seenotretter an die Leine nehmen. Nun melden sich die Wissenschaftlichen Dienste zu Wort. Seenotrettung sei Ausdruck von Völkerrecht und dürfe nicht blockiert werden.
Tübingens grüner Bürgermeister Boris Palmer stellt sein neues Buch vor. Darin kritisiert er Angela Merkel: Sie habe die Flüchtlingspolitik zur Frage von Gut und Böse verklärt. Ein schwerer Fehler, sagt er. Ein Auszug aus dem Buch.
BMW und weitere Unternehmen präsentieren ihre Geschäftszahlen, der Grünen-Politiker Boris Palmer stellt sein Buch zur Flüchtlingspolitik vor und das Wacken-Festival beginnt.
Die Klagen von Asylbewerbern gegen Entscheidungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge häufen sich. Doch bei den Verfahren kommt es immer wieder zu Verzögerungen. Nun erhebt der Berliner Senat schwere Vorwürfe.
Italienische Soldaten sollen die libysche Küstenwache jetzt auch innerhalb der Hoheitsgewässer des Bürgerkriegslandes unterstützen. Die EU darf das bislang nicht. Sie wartet immer noch auf eine entsprechende Anfrage aus Libyen.
Italien ist es nicht gelungen, die privaten Seenotretter auf einen Verhaltenskodex zu verpflichten. Ein anderes Projekt zur besseren Kontrolle der Flüchtlingsströme soll nun von Parlament und Senat abgesegnet werden.
In der Berichterstattung ist nicht mehr von „Flüchtlingen“, sondern von „Schutzsuchenden“ die Rede. Zu welcher Schieflage das führt, sieht man, wenn ein „Schutzsuchender“ ein Attentat begeht.
Die Messerattacke von Hamburg hat eine Debatte um Sicherheitspolitik und Behördenversagen ausgelöst. Jetzt gesteht die Bundesagentur für Migration und Flüchtlinge einen Fehler im Asylverfahren ein.
Italien will weniger Flüchtlinge an seinen Küsten und hat für die Rettungshelfer einen Kodex aufgestellt. Doch die Hilfsorganisationen lehnen die Vorgaben ab. Diese würden ihre Arbeit nur erschweren.
Horst Seehofer hat seine Forderung nach einer Obergrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen erneuert. Schon an den EU-Außengrenzen müsse über eine Einreise entscheiden werden, sagte der CSU-Chef.
Boris Palmer vertritt für einen Grünen-Politiker ungewöhnliche Thesen – bald auch in einem eigenen Buch. Vorher zieht er einen gewagten Vergleich.
Dass die angehenden Architekten, die in Mannheim mit Flüchtlingen ein Begegnungszentrum bauten, zu den Studenten des Jahres gewählt wurden, überrascht nicht. Eher schon ihre gemischten Gefühle nach getaner Arbeit.
Bei seinem Besuch in Italien fordert SPD-Kanzlerkandidat Schulz von der EU „praktizierte Solidarität“ mit Italien. Unterdessen könnten NGOs durch einen neuen Kodex unter Druck geraten
In Rom fordert Martin Schulz eine solidarische Flüchtlingspolitik für Europa. Den Vorwurf, bei dem Besuch handele es sich um ein Wahlkampfmanöver, weist er weit von sich.
Nach dem Willen des französischen Präsidenten sollen Migranten ohne Chance auf Asyl in Libyen von der Überfahrt nach Europa abgehalten werden. Macrons Vorschlag ist nicht neu – aber hochumstritten.
In einem Grundsatz-Urteil bestätigt der Europäische Gerichtshof die geltenden EU-Asylregeln. Ziehen Länder aber das Asylverfahren freiwillig an sich, setzt das die Dublin-Verordnung nicht außer Kraft.
Wo müssen Flüchtlinge ihren Asylantrag stellen? Europäische Richter haben diese Frage beantwortet und damit auch über Merkels Flüchtlingspolitik geurteilt.
Der Europäische Gerichtshof befasst sich mit wichtigen Verfahren zur Flüchtlingskrise. Die EU-Kommission könnte neue Maßnahmen gegen Polen beschließen. Die Kartell-Vorwürfe überschatten die Zahlenvorlage der Autobauer.
Der Europäische Gerichtshof befasst sich mit wichtigen Verfahren zur Flüchtlingskrise. Die EU-Kommission könnte neue Maßnahmen gegen Polen beschließen. Die Kartell-Vorwürfe überschatten Zahlenvorlage der Autobauer.
Sie machen Hilfsorganisationen für das Sterben im Mittelmeer verantwortlich und fühlen sich berufen, die Migration nach Europa zu stoppen: Rechtsextreme wollen Geflüchtete mit einem Schiff zurück nach Libyen bringen.
Als Flüchtling bei Olympia wurde die in Berlin lebende Syrerin Yusra Mardini weltbekannt. Bei der WM steht sie wieder im Rampenlicht. Doch die Rückkehr nach Budapest fiel ihr sehr schwer.
Die italienische Regierung berät mit Hilfsorganisationen über einen Verhaltenskodex für Einsätze im Mittelmeer. Ein heikles Treffen, denn über die Rolle der NGOs bei der Seenotrettung von Flüchtlingen wird schon lange diskutiert.