Wieso sind die so wütend?
Wenn die AfD es in die Nachrichten schafft, dann meistens mit schrillen Parolen über Flüchtlinge. Ist das alles? FAZ.NET hat die Rechtspopulisten in ihrer ostdeutschen Hochburg Bitterfeld-Wolfen besucht und nachgefragt.
Wenn die AfD es in die Nachrichten schafft, dann meistens mit schrillen Parolen über Flüchtlinge. Ist das alles? FAZ.NET hat die Rechtspopulisten in ihrer ostdeutschen Hochburg Bitterfeld-Wolfen besucht und nachgefragt.
Die Zahl sozialversicherungspflichtig beschäftigter Geflüchteter ist in Hessen sprunghaft gestiegen. Mehr als jeder Zweite landet nicht in Helferjobs, wie es bei der Arbeitsagentur heißt.
Ungarns Ministerpräsident will trotz EuGH-Entscheidung nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen. Bundeskanzlerin Merkel sieht darin Europa als „Raum des Rechts“ in Frage gestellt.
Die Bundeskanzlerin stellte sich in einer ARD-Sendung den Fragen der Bürger und warb für den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Beim Thema Flüchtlinge bekräftigte sie ihr Nein zu einer Obergrenze.
Der Menschenrechtskommissar der UN spricht von einem „Musterbeispiel für ethnische Säuberung“ an den Rohingya. Wegen fehlenden Zugangs sei die Lage aber teilweise unklar.
Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs tobt wieder der Streit über die faire Lastenteilung in Europa. Doch wird intern längst ein Kompromiss geschmiedet. Hier sind die Details.
Ungarn und Polen blockieren weiterhin die Verteilung von 120.000 Flüchtlingen in der EU. Doch in Brüssel wird schon seit zwölf Monaten an einem neuen, flexibleren System gefeilt. Nun rückt eine Einigung näher.
Die Türkei beklagt, dass sie bisher zu wenig Geld aus dem Flüchtlings-Deal erhält. Aus Brüssel kommt eine Begründung, wie sie wohl nur die EU liefern kann.
Migration nach und innerhalb von Europa hat einen wichtigen Anteil daran, dass sich in europäischen Gesellschaften eine neue Klassenstruktur herausgebildet hat. Gilt selbst dafür die neue Formel der postmigrantischen Gesellschaft?
Die Türkei zeigt sich verärgert über Forderungen nach einem Aus der EU-Beitrittsverhandlungen. Beim Treffen der EU-Außenminister macht Europaminister Çelik Deutschland schwere Vorwürfe.
Die Erfolgsquote der Alphabetisierungskurse für Flüchtlinge ist niederschmetternd. Berlin versucht dem jetzt mit einer speziellen Schule beizukommen.
AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel verzichtete auf einen Auftritt bei „illner intensiv“. Stattdessen schickte ihre Partei einen Mann, für den einfache Fakten offenbar zur unüberwindbaren Hürde wurden.
Innenpolitisch profitiert Ungarns Ministerpräsident vom Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu den Flüchtlingsquoten. Anerkennen will er es aber nicht. Die Slowakei dagegen geht einen anderen Weg.
In Italien kommen weniger Migranten an, doch die Herausforderungen im Mittelmeerraum bleiben. Was der Flüchtlingsstrom mit dem Kalten Krieg zu tun hat, erklärt Historiker Tobias Bütow im Gespräch mit FAZ.NET.
Nach den vielen Terror-Anschlägen fürchten sich die Bundesbürger vor allem vor weiteren Attacken, zeigt eine Studie der R+V Versicherung. Doch es gibt auch gute Nachrichten.
Zehntausende Rohingya sind derzeit in Burma auf der Flucht vor Militär und buddhistischen Extremisten. Staatsrätin Aung San Suu Kyi spricht derweil von Missverständnissen.
Ungarn hat das Recht, die Berliner und Brüsseler Flüchtlingspolitik kritisch zu sehen. Es muss aber Regeln achten und Urteile akzeptieren. So funktioniert die EU.
Die CSU will ihrer großen Schwester das Innenministerium abnehmen. Doch Thomas de Maizière will sich gegen Joachim Herrmann wehren. Ausgang offen.
Australien lässt grundsätzlich keine Flüchtlinge mehr ins Land, sondern bringt sie auf abgelegene Pazifikinseln. Dagegen haben Betroffene geklagt – und einen Sieg errungen.
Der Europäische Gerichtshof hat die Klage von Ungarn und der Slowakei gegen die Umverteilung von Flüchtlingen zurückgewiesen. Die von der EU beschlossene Aufnahmequote sei rechtens.
Die EU will Ungarn nicht die Hälfte der Kosten erstatten, die dem Land durch die Errichtung des Grenzzauns zu Serbien entstanden sind. In einem Brief an Orbán reagiert Kommissionschef Juncker abermals sarkastisch auf dessen Forderung.
Wer einmal seine Familie nachgeholt habe, werde das Land nicht mehr verlassen, ist sich der bayerische Ministerpräsident sicher. Auch auf der Obergrenze beharrt Seehofer.
Viele junge Leute glauben, dass ihre beruflichen Chancen größer sind als die der Elterngeneration. Die Ansichten von Jugendlichen aus Unter-, Mittel- und Oberschicht unterscheiden sich deutlich.
Ein dramatischer Fall aus Frankfurt zeigt: Vor allem Zuwanderer erkennen vom Grünen Knollenblätterpilz ausgehende Gefahr nicht. Nun soll es Broschüren auf Arabisch geben.
Selten waren sich zwei Kontrahenten bei einem TV-Duell so einig wie Merkel und Schulz. Trotzdem gibt sich der SPD-Herausforderer angriffslustiger und kann die Kanzlerin bei der Innenpolitik in Bedrängnis bringen. Aber reicht das, um das Rennen noch zu drehen?
Dutzende Kämpfer einer Islamisten-Miliz sollen als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sein. Die Ermittler haben allerdings Probleme, alle zu identifizieren.
Der Zaun zwischen Ungarn und Serbien sei „praktische europäische Solidarität“. Daher fordert Viktor Orbán nun Europa auf, mindestens die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Die EU reagiert.
Paul Nkamani hat sich von Kamerun nach Berlin durchgeschlagen. Filmemacher Jakob Preuss hat ihn zwei Jahre lang begleitet. Jetzt wohnt Nkamani in Preuss’ ehemaligem Kinderzimmer. Die beiden respektieren sich. Aber Freunde sind sie nicht.
Wer sich beim Wahlkampf der großen Koalition langweilt, sollte zu den kleinen Parteien schauen. FDP, Grüne, Linke und AfD lieferten sich einen heftigen Schlagabtausch.Die größten Streit gab es beim Thema Flüchtlinge.
Bei einer Pegida-Kundgebung hat Akif Pirinçci Muslime und Flüchtlinge mit drastischen Worten angegriffen. Wegen Volksverhetzung sollte der Autor eine Geldstrafe zahlen. Doch er legte Einspruch ein.
Kanzlerin Merkel will in diesem Jahr keine neuen Entscheidungen über den Familiennachzug treffen. Doch ihr Innenminister kündigt an, sich für einen Stopp über März 2018 hinaus einzusetzen – sollte die Union die Wahl gewinnen.
„Die Daten werden nur als Ultima Ratio genutzt“, sagt Jutta Cordt zur Verteidigung der Datenträgerauswertung. Trotzdem will das Bamf ab September alle persönlichen Daten von Flüchtlingen sichern – auch wenn gar kein Verdacht besteht.
Flüchtlingspolitik, Diesel-Skandal, Türkei: Bei ihrer Sommer-Pressekonferenz gibt sich Angela Merkel betont lässig und spricht über fast jedes Thema. Sogar über Martin Schulz.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Suchdienst des Roten Kreuzes ein Rettungsanker, um Familienangehörige wiederzufinden. Heute hilft er auch Flüchtlingsfamilien.
Türkei, Flüchtlinge, Diesel – die Liste der Themen zu denen sich die Bundeskanzlerin auf ihrer Sommerpressekonferenz äußerte war lang. Große Überraschung: Die Kanzlerin nannte ihren Herausforderer beim Namen.
Der französische Präsident fordert, dass afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge bereits in Transitländern registriert - und zurückgewiesen werden. Akzeptierte Flüchtlinge sollen hingegen auf einem „sicheren“ Weg nach Europa reisen dürfen.