Ost-Regierungschefs fordern Kurskorrektur
Im Osten hat die AfD besonders stark abgeschnitten, die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt stehen deshalb unter Druck. An ihre eigene Partei haben sie Anregungen.
Im Osten hat die AfD besonders stark abgeschnitten, die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt stehen deshalb unter Druck. An ihre eigene Partei haben sie Anregungen.
Die Palästinenserin Reem Sahwil hat eine unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis bekommen. Das Flüchtlingsmädchen war vor zwei Jahren durch eine Begegnung mit der Kanzlerin bekannt geworden.
Nicola Beer zeigt sich in der Frage einer Obergrenze für Flüchtlinge flexibel. Zwar lehne die FDP eine starre Obergrenze ab, für ein Einwanderungsgesetz seien die Liberalen aber offen, sagt sie.
Der amerikanische Präsident will künftig jährlich nicht mehr als 45.000 Flüchtlinge ins Land lassen – so wenige wie noch nie in der Geschichte. Aus dem Nahen Osten dürfen nur 5.000 kommen.
Um die Mitgliedsstaaten in der Flüchtlingspolitik zu unterstützen, will die EU-Kommission 500 Millionen Euro zur Verfügung stellen – und bis 2019 insgesamt 50.000 Flüchtlingen aus Krisengebieten aufnehmen.
Jeder Fünfte in Sinntal hat sich bei der Bundestagswahl am Sonntag für die AfD entschieden, viele auch aus Protest. Dabei wirken die Sinntaler gar nicht besonders unzufrieden.
Obwohl die SPD in die Opposition gehen will, kündigt Angela Merkel Gespräche mit den Sozialdemokraten an. Trotz der erheblichen Verluste mag sie keine Fehler im CDU-Wahlkampf erkennen – und verteidigt abermals ihre Flüchtlingspolitik.
Erleichterung in China, Glückwünsche aus Madrid und Empörung über die AfD in Ankara: Die F.A.Z.-Korrespondenten berichten über die internationalen Reaktionen auf den Ausgang der Bundestagswahl.
Die Bundestagswahl hat begonnen. Bundespräsident Steinmeier richtet eine Warnung an Nichtwähler. Er sieht in der Abstimmung unter anderem eine Entscheidung über die künftige Flüchtlingspolitik.
Die Oberpfalz ist der CSU seit Jahrzehnten treu. Doch die AfD könnte auch hier die politischen Verhältnisse durcheinanderbringen. Wie gehen die Christsozialen mit der Konkurrenz von rechts um? Ein Ortsbesuch.
700.000 Touristen weniger als im vergangenen Jahr kamen im ersten Quartal 2017 nach Amerika. Ist Donald Trump schuld?
Das Arbeitsmarktwunder für Flüchtlinge ist ausgeblieben. Denn das Gros der Neuankömmlinge bestand leider nicht aus syrischen Ärzten und Ingenieuren. Es war ein Scheitern mit Ansage.
Die meisten Flüchtlinge leben unter elenden Bedingungen in angrenzenden Ländern. Bangladesch und Jordanien, die Hunderttausende aus Myanmar und Syrien aufgenommen haben, klagen ihr Leid bei der UN-Generaldebatte.
Bisher konnten nur relativ wenige Verwandte syrischer Flüchtlinge per Familiennachzug einreisen. Die Zahl dürfte bald aber deutlich steigen. Wohlfahrtsverbände warnen vor Überlastung.
Im Frankfurter Westen wählen überproportional viele Bürger die AfD. Auch vor der Bundestagswahl schimpfen sie über „die Flüchtlinge“. Warum eigentlich?
Thyssen-Krupp und Tata – der neueste Stahldeal macht viele Schlagzeilen. Dabei war der Höhepunkt der Übernahmen und Zukäufe in der Branche schon 2007.
Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise kritisierte Edmund Stoiber die Kanzlerin scharf – jetzt findet er nur noch lobende Worte für Angela Merkel. Ein Gespräch über politische Konkurrenz rechts neben der CSU, das Klima in der Union und seine legendäre Transrapid-Rede.
Ein Geheimnis war es nicht, aber nun hatte AfD-Frontfrau Alice Weidel auch auf der Wahlkampf-Bühne ihr Coming Out. Die meisten Zuhörer plagen aber offenbar ganz andere Sorgen.
Viele Ausländer, die zu ihrem Ehepartner nach Deutschland ziehen wollen, müssen Deutschkenntnisse nachweisen – und zwar schon vor der Einreise. Kritiker finden das unsinnig. Für Flüchtlinge gilt die Regel ohnehin nicht.
Der dänische Konzern führt den umkämpften Spielzeugmarkt an – mit einer halben Milliarde Euro Umsatz. Unsere Grafik zeigt, wen Kinder noch lieben.
In der Pflege etwa mangelt es an kundigen Mitarbeitern - Flüchtlinge suchen Arbeit. Schwarz-Grün will angesichts dessen Geflüchtete an soziale Berufe heranführen. „Viel Lärm um wenig“, meint die SPD.
Fast 1,9 Millionen Hessen haben ausländische Wurzeln. Zwei Drittel von ihnen sind schon in Hessen geboren. Immer mehr von ihnen finden Arbeit.
Das soziale Netzwerk Instagram – liebevoll „Insta“ genannt – läuft Facebook gerade den Rang ab. Die Zahl der verwendeten Hashtags zeigt die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland.
Keine Gerechtigkeits- oder Klimadebatte bewegt Bürger mehr als die Flüchtlingsfrage. Weil Hunderttausende integriert werden müssen, wird sich das auch nach der Bundestagswahl nicht ändern.
Über Jahrzehnte war Erika Steinbach Mitglied der CDU. Jetzt macht sie Wahlkampf für die AfD. Sie sagt: Man muss zu seiner Meinung stehen.
Nach langem Zögern hat die Regierungschefin von Burma erstmals die Menschenrechtsverletzungen im Bundesstaat Rakhine kritisiert, aus dem Hunderttausende Muslime geflohen sind. Schuldige nannte die Friedensnobelpreisträgerin jedoch nicht.
Kurz vor der Wahl wird es hektisch – jeder hat noch etwas zu sagen. Während sich Martin Schulz in der „Wahlarena“ Einzelschicksalen stellt, hat Frank Plasberg seine „hart aber fair“-Fragen offenbar aus einem AfD-Chat abgeschrieben.
Sigmar Gabriels Versuch, der Kanzlerin und den Unionsparteien den Schwarzen Peter für die Handhabung der Flüchtlingskrise zuzuschieben, kommt einer Selbstanschwärzung der SPD gleich.
Die Luxemburger zahlen pro Person 16 Dollar an das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen. Der deutsche Beitrag liegt weit darunter.
Außenminister Sigmar Gabriel erhebt kurz vor der Wahl schwere Vorwürfe gegen die Unionsparteien. Sie hätten in der Flüchtlingskrise nichts für die Einheimischen tun wollen. Jetzt wehrt sich CSU-Spitzenkandidat Joachim Herrmann.
Wie ist es, zu Fuß die Wüste in Richtung Amerika zu durchqueren? Der Oscargekrönte Regisseur Alejandro Inarritu lässt Zuschauer in Mailand eine Flucht durch die Augen der Migranten erleben.
Das Schicksal der Palästinenser, die im Unabhängigkeitskrieg ihre Häuser verlassen mussten, war in Israel lange ein Tabu. Eine Stadtplanerin versucht jetzt, das Schweigen zu brechen – mit einem ungewöhnlichen Projekt.
Im ZDF stellt sich die Kanzlerin den kritischen Fragen der Bürger. Doch der Titel führt in die Irre. Statt Klartext und Fronten klären, löst sich alles in einer Atmosphäre allgemeinen Wohlwollens auf.
Die Verteilung von Flüchtlingen in Europa funktioniert noch immer nicht. Ungarn und die Slowakei weigern sich beharrlich, die vereinbarte Regelung anzuwenden. Trotzdem fordert Finanzminister Wolfgang Schäuble Nachsicht.
Die EU-Innenminister haben abermals über die Bewältigung der Flüchtlingskrise beraten. Doch die Frage nach einer gerechteren Lastenverteilung bleibt offen. Italien und Griechenland verlangen, die Dublin-Regeln zu kippen.
Wie haben „die“ Medien zur Zuwanderungskrise 2015 berichtet? Ein Vergleich der F.A.Z., der SZ sowie der Nachrichten von ARD und ZDF zeigt: Man muss differenzieren. Die Wirkung der Fernsehbilder ist ein eigenes Kapitel. Ein Gastbeitrag.