Keine Lösung für Flüchtlinge der „Diciotti“ in Sicht
Die Krise um die Flüchtlinge an Bord der „Diciotti“ geht weiter: Trotz des Ultimatums von Italien verstreicht der EU-Gipfel ohne Einigung. Die Situation auf dem Schiff bleibt angespannt.
Die Krise um die Flüchtlinge an Bord der „Diciotti“ geht weiter: Trotz des Ultimatums von Italien verstreicht der EU-Gipfel ohne Einigung. Die Situation auf dem Schiff bleibt angespannt.
Italien droht der EU mit drastischen Maßnahmen, sollten die Flüchtlinge an Bord des „Diciotti“ nicht auf andere Staaten verteilt werden. Doch die will sich nicht erpressen lassen. An Bord des Schiffs spitzt sich die Lage dramatisch zu.
Schon mehr als zwei Millionen Venezolaner sind auf der Flucht – und die Länder der Region mit ihrer Aufnahme zusehends überfordert. Es kommt zu Gewalt und drastischen Maßnahmen.
Immer mehr Geflüchtete finden in Deutschland eine Stelle. Der Großteil von ihnen ist sogar sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Vor der Landtagswahl in Sachsen im kommenden Jahr wirbt Frauke Petrys „Blaue Partei“ um Wähler. Doch bei einer Veranstaltung bei Leipzig kommen nur acht Besucher. Und mancher findet, mit den Wölfen sei es doch wie mit den Flüchtlingen.
Der italienische Innenminister hat dem Schiff „Diciotti“ mit 177 Migranten an Bord erlaubt, in Sizilien anzulegen. Nun schaltet sich Sebastian Kurz ein – und fordert drastische Maßnahmen.
Die Absolventen von Deutsch als Fremdsprache sind als Integrationshelfer gefragt. Die Politik erwartet viel von ihnen – ohne Gegenleistung.
Die Zahl derjenigen Flüchtlinge, die zu Unrecht Schutz in Deutschland erhalten, ist offensichtlich sehr gering. Das geht nach einem Bericht aus einer Überprüfung von Asylentscheiden hervor.
Im bevorstehenden hessischen Landtagswahlkampf wird ein Thema wohl bei allen Parteien eine Rolle spielen: Flüchtlingsintegration. Wird die Lage schöngeredet?
Dass der italienische Innenminister hart gegen Flüchtlinge vorgeht, ist bekannt. Neu ist, dass er nun sogar einem italienischen Küstenwachschiff das Anlegen verbietet – weil es 177 Bootsflüchtlinge an Bord hat. Ein Akt der Freiheitsberaubung?
Die Eckpunkte für ein neues Einwanderungsgesetz stehen. Doch es bleiben zu viele Fragen offen.
Für welche Flüchtlingsgeschichte interessieren sich die Medien? Man sollte nicht nur über den Fall Sami A. reden, sondern auch über den der jungen Jesidin, die Deutschland verließ, weil sie sich hier nicht mehr sicher fühlte.
Auch mit Athen hat die Bundesregierung die Rückführung von Flüchtlingen vereinbart. Deutschland muss im Gegenzug schneller prüfen, ob Flüchtlinge zu ihren Familien nach Deutschland dürfen.
Der hessische Ministerpräsident lehnt eine Bleibeperspektive für abgelehnte Asylbewerber ab. Das würde „Illusionen und Probleme“ schaffen, so der CDU-Politker.
Vor zwei Jahren wurden Flüchtlinge in den kleinen Holzhäusern untergebracht, die braucht die Stadt Hamburg nun nicht mehr - und verkauft sie bei Ebay für mindestens 1000 Euro pro Stück. Die Nachfrage ist riesig. Das Angebot hat allerdings einen Haken.
Meckern und Miesepeterei: Die Beziehung zwischen Angela Merkel und Sachsen ist schon länger eine schwierige – dennoch kann die Bundeskanzlerin bei ihrem Besuch im Protest-Freistaat punkten.
Erst Ende des Jahres werden zusätzliche Unterkünfte in Frankfurt für Flüchtlinge bereitstehen. Wie geht die Stadt bis dahin mit dem Platzmangel um?
Die deutsche Nato-Fregatte „Bayern“ kreuzt seit sechs Monaten in der Ägäis. Sie soll die Flüchtlingssituation im östlichen Mittelmeer beobachten, Schlepperaktivitäten analysieren – und die Einhaltung von Verträgen mit der EU überwachen.
Nach dem Abkommen mit Spanien ist sich das Innenministerium sicher, dass auch Verträge mit Italien und Griechenland zustande kommen werden. Und das schon „sehr bald“, wie eine Sprecherin von Innenminister Seehofer erklärt.
Seit Freitag wartet das Rettungsschiff „Aquarius“ auf einen sicheren Hafen. Nach anfänglicher Weigerung kann es nun in Malta anlegen. Mehrere Länder, darunter Deutschland, haben die Aufnahme einiger Migranten angeboten.
Rassistisch und provokativ: Der AfD-Abgeordnete und Staatsanwalt Thomas Seitz äußert sich gern meinungsstark – und könnte deswegen seinen Beamtenstatus verlieren. Doch der Fall wird sich wohl lange hinziehen.
Die Bundesregierung ist stolz auf ihr Flüchtlingsabkommen mit Spanien – aus der Opposition kommt hingegen beißende Kritik. Das Abkommen sei wertlos, weil kein Flüchtling aus Spanien über Österreich nach Deutschland komme, kritisiert der FDP-Europapolitiker Graf Lambsdorff.
In Mannheim ist zu besichtigen, wie eine Einwanderungsgesellschaft funktioniert. Oder auch nicht funktioniert. Denn es gibt Viertel, die sich entwickelt haben und blühen, und andere, in denen es kaum noch Gemeinsinn gibt.
Körperverletzung, Brandstiftung, Volksverhetzung: In Deutschland kommt es weiterhin zu vielen Angriffen auf Flüchtlinge. Die Zahl der Vorfälle sinkt jedoch.
Bisher waren Marokko, Algerien und Tunesien in der Flüchtlingskrise vor allem Transitländer. Nun werden sie selbst immer stärker zu Herkunftsländern – denn viele Bewohner der Maghreb-Staaten sind mit ihrer Geduld am Ende.
Im äußersten Westen Bosniens endet für viele Flüchtlinge der Weg nach Westeuropa. Tausende sitzen gerade in den Kleinstädten Bihać und Velika Kladuša fest.
Die Bundeskanzlerin und der spanische Ministerpräsident demonstrieren in Andalusien europäische Solidarität in der Migrationskrise. Doch die jüngste Einigung mit Spanien dürfte zahlenmäßig kaum ins Gewicht fallen.
Der Bürgermeister von Boostedt hat die Situation in einer Flüchtlingsunterkunft kritisiert. Er klagte über Respektlosigkeit, rüpelhaftes Benehmen, Lärmbelästigung – und löste damit in Schleswig-Holstein einen kleinen Sturm aus.
Francisco Cantú, Enkel mexikanischer Einwanderer, patrouillierte vier Jahre lang an der amerikanischen Grenze. Jetzt hat er ein Buch über den Alltag im Ausnahmegebiet geschrieben.
Viele Flüchtlingshelfer sehen sich vom Staat in ihren Vorhaben behindert – dabei füllen sie nach eigener Ansicht eine Lücke, die es eigentlich gar nicht geben dürfte.
Madrid, Rom, Athen – die Asylwende bekommt Seehofer nicht umsonst. Dafür startet etwas anderes. Und das völlig kostenlos. Was sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Deutschland kann von Samstag an Flüchtlinge an der österreichischen Grenze nach Spanien zurückweisen, wenn sie dort bereits einen Asylantrag gestellt haben. Mit zwei anderen Ländern ist die Regierung noch nicht so weit.
Seit 2015 sitzen in den Jugendgefängnissen auch immer mehr Flüchtlinge. Ihre oft traumatischen Erfahrungen stellen die Sozialarbeiter und Psychologen vor Probleme – nicht nur organisatorisch.
Neun Menschen sind bei einem Brand in einem Flüchtlingsheim in Bergisch Gladbach verletzt worden. Darunter mehrere Bewohner, die geholfen hatten, das Feuer zu löschen. Einen fremdenfeindlichen Hintergrund schließt die Polizei aus.
Die Zeitarbeitssektor wächst – und das vor allem dank Flüchtlingen und Migranten. Neben Hilfsarbeitern sind auch immer mehr Hochqualifizierte als Zeitarbeiter tätig.
In Bozen leben viele Flüchtlinge, die vor einer Abschiebung aus anderen EU-Ländern geflohen sind – in Italien hoffen sie auf Asyl. Die Chancen dafür stehen gar nicht schlecht, doch langsam kippt die Stimmung in der Bevölkerung.