Spaniens Küstenwache rettet fast 700 Bootsflüchtlinge
Die Menschen hatten versucht, von Marokko an die spanische Küste zu gelangen. Spanien hat inzwischen Italien als Hauptankunftsland von Migranten in Europa abgelöst.
Die Menschen hatten versucht, von Marokko an die spanische Küste zu gelangen. Spanien hat inzwischen Italien als Hauptankunftsland von Migranten in Europa abgelöst.
Kanzlerin Angela Merkel beklagt mit Blick auf die Zuwanderungsdebatte eine „völlige Enthemmung der Sprache“. Diese Art von Hass sei nicht zu rechtfertigen. Gleichzeitig wirbt Merkel um Verständnis für den Unmut vieler Ostdeutscher.
Die Zahl der Visa für den Familiennachzug zu subsidiär geschützten Flüchtlingen liegt bisher weit unter der Obergrenze. Die Linke kritisiert das – und fordert, den Nachzug nicht weiter zu beschränken.
Sigmar Gabriel hatte dagegen geklagt und bekommt Recht: Der Verkauf des „Pegida-Galgens“ für ihn und Kanzlerin Merkel bleibt verboten.
Russlanddeutsche wählen nicht viel öfter AfD als andere. In einem Stadtteil von Nürnberg aber schon. Bericht aus einer Parallelgesellschaft.
Schäubles Einschätzung, der Großteil der Asylbewerber werde bleiben, mag realistisch sein. Aber die Botschaft der Bundesregierung, die ja nicht zuletzt viel Kraft in die Durchsetzung der Ausreisepflicht steckt, sollte das nicht sein.
Thilo Sarrazin behauptet, die F.A.Z. habe Ausschreitungen bei einem Stadtfest verharmlost. Diese Unterstellung wirft ein Schlaglicht auf seine eigene Vorgehensweise. Was unser Korrespondent Rüdiger Soldt dazu berichten kann.
Nachdem Gibraltar dem Rettungsschiff „Aquarius“ die Registrierung entzog, konnte das Schiff erst unter neuem Namen und panamaischer Flagge seine Hilfsarbeit wieder aufnehmen. Das könnte jetzt vorbei sein.
Eine neue Studie zur Migration will nichts von Konflikten wissen. Tatsächlich gibt es für eine Mehrheit der Befragten keine Probleme. Aber ist ein gesellschaftlicher Konflikt dadurch gelöst?
Der Dachstuhl brannte lichterloh: Am Samstagmittag ist ein Brand in einem Ankerzentrum in Bamberg ausgebrochen. 150 Menschen mussten das Gebäude verlassen.
In einem Dorf in Schleswig-Holstein kommt auf jeden vierten Bürger ein Flüchtling – irgendwann kippte die Stimmung. Innenminister Hans-Joachim Grote steht deshalb auf einer Bürgerversammlung in der Kritik.
Beim informellen Gipfeltreffen der EU bleibt vieles im Vagen. In der Debatte über die Migrationspolitik hat sich die Atmosphäre immerhin entspannt – auch ohne echte Fortschritte.
Die Frontex-Grenzschützer sollen die serbische Polizei bei der Verhinderung illegaler Migration unterstützen. Die EU ringt derweil weiter um eine einheitliche Flüchtlingspolitik.
Eine verpflichtende Quote für die Aufnahme von Flüchtlingen lähmt die EU seit Jahren. Das könnte sich bald ändern, deutet nun Jean-Claude Juncker beim Gipfel in Salzburg an. Beim Thema Brexit bleiben die Fronten dagegen hart.
Laut einer Studie unterstützt eine Mehrheit in acht von zehn EU-Staaten – darunter Deutschland – die Aufnahme von Flüchtlingen. Allerdings lehnt auch eine Mehrzahl der Bürger die EU-Flüchtlingspolitik ab.
Die Koalition hat es mit Mühe geschafft, die Maaßen-Krise zu entschärfen. Der Streit um die Flüchtlingspolitik aber wird weitergehen, solange Merkel Kanzlerin ist.
Die Bundesregierung plant ein Einwanderungsgesetz. Was kann dieses leisten? Erwartungen und Möglichkeiten klaffen auseinander.
Die Demonstranten protestierten gegen die „menschenfeindliche“ Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Die Veranstalter zeigten sich überwältigt von der Teilnehmerzahl.
Amerika sei noch immer die großzügigste Nation der Welt, sagt Außenminister Pompeo. Doch unter Trump ging die Zahl der Flüchtlinge, die das Land aufnimmt, drastisch zurück.
Merkel reist nach Algerien, und auch wenn das Land nur indirekt Einfluss auf den Flüchtlingszuzug nimmt, geht es vor allem um dieses Thema.
Die Frankfurter Polizei rechnete mit 2000 Personen – am Ende kamen 7000. Die Aktivisten forderten eine Abkehr der deutschen Abschiebepolitik und bezeichneten den Staat als „Rassistenpack“.
Entwicklungshilfe kann dazu beitragen, Fluchtursachen zu bekämpfen. Allerdings wird sie nur selten so eingesetzt, dass sie dieses Ziel auch erreicht. Regierungen reagieren oft zu spät und zu halbherzig auf Krisen, die sich häufig schon früh abzeichnen. Das Verhalten der Bundesregierung im Jahr 2015 ist da keine Ausnahme.
Das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft wird laut einer Studie nach wie vor als positiv wahrgenommen. Unterschiede zeigen sich aber zwischen Männern und Frauen – sowie Ost- und Westdeutschland.
Ihr Boot ist vor der südwestlichen türkischen Küste gesunken, doch 16 Flüchtlinge konnten von der türkischen Küstenwache gerettet werden. Für mindestens zwei Menschen kam die Hilfe zu spät, sie sind ertrunken.
Unter den neuen Berufsanfängern sind immer mehr junge Zuwanderer. Doch ihre Chancen zu bleiben, seien nicht gut genug, findet das deutsche Handwerk.
Seit mehr als zehn Jahren ist Edmund Stoiber CSU-Ehrenvorsitzender. Im Interview spricht er über Seehofers Wortwahl, die Selbstherrlichkeit der Christsozialen und warum die Ereignisse in Chemnitz für ihn einen Wendepunkt darstellen.
Der Arzt Gerhard Trabert behandelt Obdachlose, fliegt nach Syrien, um dort etwas für Flüchtlinge zu tun und trägt die Kosten für Asylsuchende – gerade das könnte ihn jetzt in den finanziellen Ruin treiben.
AfD-Fraktionschef Gauland nutzt die Generaldebatte im Bundestag für eine Attacke gegen die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. Die hält dagegen. Martin Schulz kritisiert Gauland mit einem drastischen Vergleich – und bekommt viel Applaus.
Frankfurt an der Oder hat die Integration von Flüchtlingen bisher gut gemeistert. Aber der Stadt macht eine Gruppe krimineller Syrer zu schaffen. Der Bürgermeister will durchgreifen, seine Partei distanziert sich von ihm.
Immer mehr junge Migranten erreichen die spanischen Exklaven in Nordafrika. Spanien nimmt inzwischen mehr Menschen auf als Italien – auch, weil es seine Verpflichtungen erfüllt.
Der Journalist und Moderator Michel Abdollahi fordert die Bundeskanzlerin in einem offenen Brief dazu auf, mehr Engagement gegen Rechte zu zeigen. Er bekommt viel Zuspruch – aber auch Hass.
In Köthen ist die Stimmung nach dem Tod eines 22-Jährigen angespannt. Neonazis demonstrieren, Anwohner werden von Kamerateams belagert. Kann man so trauern?
Im neuen Film von Wolfgang Fischer durchlebt eine Notärztin aus einem Segelboot das moralische Dilemma des Westens, als ein Flüchtlingsschiff auftaucht. Die Schauspielerin Susanne Wolff spricht über ihre Rolle in „Styx“.
Rechtspopulisten könnten bei der Schweden-Wahl zweitstärkste Kraft werden. Auch mit einer Verschärfung der Asylpolitik konnten die amtierenden Sozialdemokraten ihren Aufstieg nicht stoppen. Auf Schweden kommen unruhige Zeiten zu.
Auf dem Landesparteitag der hessischen CDU heißt die Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer Muslime in ihren Reihen willkommen. Eine andere CDU-Politikerin hatte zuvor ein Verbot geäußert.
In der Europäischen Kulturhauptstadt Valletta wird eine Oper über Flüchtlinge uraufgeführt. Sie vermittelt in Malta populäre Botschaften, lässt die Guten aber dumm aussehen. Und das Publikum bleibt aus.