Wie hältst Du’s mit Afghanistan?
Die desaströse Lage in Afghanistan hat auch für Deutschland weitreichende Folgen. Entscheidet die Frage, welche Lehren aus Kabul zu ziehen sind, am Ende die Bundestagswahl?
Die desaströse Lage in Afghanistan hat auch für Deutschland weitreichende Folgen. Entscheidet die Frage, welche Lehren aus Kabul zu ziehen sind, am Ende die Bundestagswahl?
Der Sieg der Taliban in Afghanistan entfacht eine Flüchtlingsdebatte in Deutschland. Armin Laschet fordert humanitäre Hilfe an Ort und Stelle, Annalena Baerbock die Aufnahme Tausender.
Pakistan ist der wichtigste Unterstützer der Taliban in Afghanistan. Doch nun wächst dort die Sorge vor einem Wiedererstarken der Islamisten im eigenen Land. Und Iran fürchtet einen Flüchtlingsstrom aus dem Nachbarland.
Angesichts der Ereignisse in Afghanistan könnte sich die Lage auch für die Türkei schnell verschlechtern. Dabei kommen schon jetzt nach dem Geschmack der Regierung zu viele Flüchtlinge. Helfen soll eine Mauer an der Grenze zu Iran.
Deutschland solle mit EU-Staaten, den USA und Kanada Kontingente afghanischer Flüchtlinge aufnehmen, fordert Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion spricht sich dagegen für Flüchtlingsaufnahme in der Region aus.
In der Türkei wächst die fremdenfeindliche Stimmung gegenüber syrischen Flüchtlingen. In Ankara haben Jugendliche erstmals in zwei Stadtvierteln Häuser und Geschäfte von Syrern angegriffen.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt geht im AWO-Skandal davon aus, dass die Arbeiterwohlfahrt für den Betrieb zweier Flüchtlingsheime gut 2,3 Millionen Euro zu viel abgerechnet hat. Der AWO-Vorsitzende reagiert mit Unverständnis.
Zensur in der Wissenschaft +++ Wann fängt der Wahlkampf an? +++ Flutkatastrophe +++ Baerbocks Wahlkampf +++ Krankenmord +++ Seelsorge nach der Flut +++ Berliner Stadtschloss +++ Grüne Ideen +++ Chinas Aufstieg zur Weltmacht
„Kultur ist der Politik immer drei Schritte voraus“: Ein Gespräch mit der Pianistin Kiveli Dörken, Leiterin des Kammermusik-Festivals auf Lesbos, über den Sinn von Musik im politischen Krisengebiet.
Österreich regiert mit der Aufrüstung seines Grenzschutzes auf die steigende Zahl irregulärer Migranten, die von Ungarn her einreisen. Erinnerungen an die Flüchtlingskrise 2015 werden wach.
Aus Angst vor den Taliban fliehen wieder viele Menschen aus Afghanistan. Berlin tue jedoch so, „als wäre nichts geschehen“, kritisiert der Grünen-Ko-Vorsitzende. Deutsche Kommunen fordern, eine Flüchtlingswelle zu verhindern.
Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Hessen kommen, steigt wieder. Vielerorts beginnen die Vorbereitungen, um die Menschen auch unter Corona-Regeln unterbringen zu können.
In Gießen und anderswo werden neue Pavillons errichtet. Das ist nötig, weil mehr Flüchtlinge ankommen und Corona die Unterbringung komplizierter macht. Doch die Pandemie hat auch Folgen für Abschiebungen.
Innerhalb von einer halben Stunde stand Kirchsahr unter Wasser. Die Flut zerstörte auch Heinz Essers „Eifelstube“, ein Gasthof, der bis vergangene Woche als Flüchtlingsunterkunft diente.
Angesichts der Krisen in Jordanien, in der Türkei und in Libanon geraten syrische Flüchtlinge unter enormen Druck. Aber eine sichere und würdevolle Rückkehr in ihr Heimatland ist unter der Herrschaft von Assad nicht möglich.
Angesichts der massiven Geländegewinne der Taliban in Afghanistan geben die USA Hilfen für Flucht und Migration aus dem kriegszerstörten Land frei. Das Nachbarland Tadschikistan hat sich zur Aufnahme zehntausender Flüchtlinge bereiterklärt.
Viele Flüchtlinge machen die Erfahrung, dass ihr Studium und Vorerfahrungen in Deutschland nicht anerkannt werden. Für Zuwanderer mit pädagogischen Kenntnissen gibt es von KUBI ein spezielles Weiterbildungsangebot.
Menschen in Not oder Sicherheitsrisiko: Zwischen diesen Extremen sollen Berichte über Flüchtlinge schwanken. „Redaktionelle Linien“ seien schuld daran, stellt eine Studie der Uni Mainz fest.
Die Lage in Syrien macht eine baldige Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimat unwahrscheinlich. Umso wichtiger ist eine gelungene Integration. Viele Syrer tun sich jedoch schwer damit, ihren Lebensunterhalt hierzulande selbst zu bestreiten.
Nach einer Reihe rechtsextremistischer Vorfälle bei der hessischen Polizei setzte Innenminister Beuth eine Expertenkommission ein. Diese nennt nun „strukturelle Probleme“ – und fordert grundlegende Reformen.
Die Ocean Viking mit 572 aus Seenot geretteten Migranten hat den sizilianischen Hafen Augusta erreicht. Die italienischen Behörden hatten am Donnerstag grünes Licht für die Anlandung gegeben.
In Tadschikistan wächst wegen des Vormarschs der Taliban im Norden Afghanistans die Furcht vor einem Übergreifen des Kriegs. Die derzeitige Lage weckt düstere Erinnerungen.
Viele Flüchtlinge leiden an psychischen Krankheiten, die nicht therapiert werden. Wenn sie dann in Deutschland verzweifeln, kehren die Dämonen zurück.
Nach dem türkischen Präsidenten ist Lukaschenko der nächste Nachbar, der Migranten instrumentalisiert, um Druck auf Europa aufzubauen. Was gerade an der belarussisch-litauischen Grenze geschieht, geht deshalb die ganze EU an.
Immer wieder kommt es zu Verbrechen wie in Würzburg. Psychisch gestörte islamistische Terroristen greifen zum Messer. Ist das eine Folge der Flüchtlingskrise?
Den Aufstieg des Populismus haben Journalisten möglicherweise selbst mit befördert. Rückbesinnung auf journalistische Tugenden könnte schon helfen: Die Bürger-Universität diskutiert über neue Herausforderungen für die Medien.
Das Thema dürfte weder politisch instrumentalisiert noch tabuisiert werden, sagt der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion.
Ein betagtes und tief religiöses Ehepaar im Rhein-Main-Gebiet bemüht sich um ein Stück Heimat für die Heimatsuchenden und bemüht sich besonders, um Kinder zu integrieren.
Die EU stellt „echte Partnerschaft“ in Aussicht. Was das sein könnte, darüber hat die türkische Regierung ziemlich präzise Vorstellungen. Mehr als ein neuer Migrationspakt soll auf alle Fälle herauskommen.
Die Europäische Union wird Syrer in der Türkei und den Nachbarländern weiterhin finanziell unterstützen. Die EU-Kommission hat nun erstmals konkrete Summen vorgeschlagen.
Bei ihrem Treffen sprach die Kanzlerin mit dem italienischen Ministerpräsidenten auch über das Thema Migration. Sie arbeiten an einer neuen Vereinbarung der EU mit Ländern wie der Türkei und Griechenland, die viele Flüchtlinge aufnehmen.
Begriffe wie „internationale Verpflichtungen“, „Konventionen“ und „Menschenrechte“ sind von vornherein negativ besetzt: Vom unheimlichen Schmusekurs der dänischen Sozialdemokratie mit rechtspopulistischen Wählern.
82,4 Millionen Menschen seien im vergangenen Jahr auf der Flucht gewesen, berichtet das UN-Flüchtlingshilfswerk. Damit stieg die Zahl zum neunten Mal in Folge. Besonders nahm die Zahl der Binnenvertriebenen zu.