Von Migration reduzieren bis Abschiebungen stoppen
Vor vier Jahren ging es im Wahlkampf vor allem um Fragen der Migration. Was wollen die Parteien heute auf diesem Feld ändern? Die Unterschiede sind erheblich.
Vor vier Jahren ging es im Wahlkampf vor allem um Fragen der Migration. Was wollen die Parteien heute auf diesem Feld ändern? Die Unterschiede sind erheblich.
Kurz vor der Bundestagswahl ist ein Namensstreit um die im Juni 2020 gegründete Querdenker-Partei entbrannt. Das Betreuungsnetzwerk „Die Basis“ wirft der Partei vor, Namen und Satzung kopiert zu haben.
Afghanische Flüchtlinge werden in Gießen untergebracht, da die britischen Behörden ihnen die Einreise verwehren.
Werden die Nebelwälder für Ackerland, Bau- und Brennholz geopfert, verlieren die Komoren mehr als nur ein paar alte Bäume. Eine Reportage.
Der UNHCR sieht im Zuge der Pandemie Fortschritte bei der Einschulung von Flüchtlingskindern gefährdet. Vor allem bei der weiterführenden Bildung hapert es.
Die Zahl der Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa kommen, steigt weiter an. In der vergangenen Woche wurden so viele illegale Einreisen gezählt wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr.
Nach einer Bluttat in einem Flüchtlingsheim hat das Landgericht Hanau einen 34 Jahre alten Mann zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes verurteilt. Der Mann hatte zuvor bereits schon einmal eine Tat nach gleichem Muster begangen.
In Uganda und Ruanda haben bereits die ersten Flüchtlinge aus Afghanistan einen vorübergehenden Aufenthaltsort gefunden. Die südafrikanische Regierung will keine Menschen aufnehmen – und verweist stattdessen auf Pakistan.
Die polnische Regierung sieht wegen Flüchtlingen und russischer Manöver die Ostgrenze des Landes in Gefahr. Die Opposition sieht im Ausnahmezustand dagegen einen politischen Trick.
Zum Abschluss seiner Reise in Qatar verkündet Außenminister Maas einen ersten Erfolg: Einem Konvoi ist die Ausreise aus Afghanistan über den Landweg gelungen. Weitere Schutzsuchende sollen folgen.
Deutschland braucht sich vor der Zukunft nicht zu fürchten – wenn es sein Potential besser nutzt. Es gibt einige Politikfelder, auf denen das möglich wäre. Auftakt zu einer Serie von Leitartikeln.
Die EU streitet darüber, wie viele Schutzbedürftige aus Afghanistan aufgenommen werden sollen. Das ist auch eine Folge der Flüchtlingskrise 2015.
Auf dem Reiseplan von Außenminister Maas stehen fünf Länder in vier Tagen. Er will schutzbedürftigen Afghanen die Ausreise organisieren. Die Vorwürfe gegen ihn werden lauter. Seine Auftritte haben schon etwas Resigniertes.
Die baden-württembergische Landesregierung geht per Briefaktion auf Tausende gut integrierte Migranten zu. Sie sollen sich um einen dauerhaften Aufenthaltstitel bemühen. Eine späte Reaktion auf den Protest der Arbeitgeber.
Familie Zaida ist vor den Taliban aus Afghanistan geflohen, weil der Vater für die Polizei gearbeitet hat. Jetzt hängen sie in Van fest, einem Ort nahe der Grenze zu Iran. Die Schleuser bringen immer neue Flüchtlinge.
Im Konflikt zwischen der Europäischen Union und Belarus überquerten in den vergangenen Monaten vermehrt Flüchtlinge von Belarus aus die Grenzen nach Lettland, Litauen und Polen. Alexander Lukaschenka verspricht sich davon eine Destabilisierung der EU.
Um sich Europa und den Vereinigten Staaten anzudienen, bietet Recep Tayyip Erdogan die Türkei als Aufnahmeland für Flüchtlinge aus Afghanistan. Dabei sitzt er auf einem Pulverfass. Und warum bekommt er vom Europarat Geld?
Die Zustände in Kabul, in Afghanistan bleiben chaotisch und dramatisch. Wir sprechen mit einer Journalistin, die heute in Kabul gelandet ist und fragen den deutschen Sprecher des UNHCR über Ausmaß und Wege der afghanischen Flüchtlinge.
Angela Merkel hält eine Regierungserklärung zu Afghanistan, der Druck auf Impfverweigerer steigt und die Gamescom in Köln beginnt. Der F.A.Z.-Newsletter.
Biden verteidigt Abzug +++ Einwanderungsgesellschaft +++ Pius-Bruderschaft +++ Rachmaninows Schweizer Villa
Politiker dürfen jetzt keine Angst haben vor zu viel oder wenig Debatte. Herumdrucksen gilt nicht. Die Menschen in Afghanistan und hier haben Klarheit verdient.
Mehr als 10.000 Flüchtlinge verloren durch die Corona-Krise ihre Stelle. Vor der Pandemie arbeiteten ehemalige Asylbewerber besonders häufig im Gastgewerbe oder als Zeitarbeiter. Das ist nicht die einzige schlechte Nachricht.
Der evangelische Theologe Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie, fordert, Menschen aus Afghanistan aufzunehmen. Zugleich warnt er vor einer „absurden“ Debatte über die angebliche Wiederkehr der Flüchtlingskrise des Jahres 2015.
Eine Koalition von SPD, Linken und Grünen würde eine europäische Sicherheits- und Außenpolitik unmöglich machen, glaubt Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Ein Gespräch über eigene Fehler, Unzufriedenheit mit Biden – und das Drama in Afghanistan.
Nicht nur Ortskräfte hoffen auf eine Ausreise: 2,5 Millionen Afghanen sind derzeit auf der Flucht. Nun schließen die Nachbarstaaten Afghanistans ihre Grenzen. Ein Überblick.
Die Bundesregierung möchte, dass Flüchtlinge aus Afghanistan in der Region bleiben und nicht nach Europa kommen. Das ist leichter gesagt als getan.
Markus Söder sparte auf einer Pressekonferenz nicht mit Kritik an der Bundesregierung und an der EU. Gegen den Außenminister setzte er eine besondere Spitze.
Flüchtlinge aus Afghanistan könnten zu einem großen Problem für Europa werden. Doch die Innenminister der EU machen eine Sondersitzung zu einem anderen Thema.
In einem kleinen Boot waren 54 Migranten aus Mauretanien auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln. Sie kamen nie an, stattdessen irrten sie zehn Tage lang ohne Verpflegung umher – nur sieben Menschen überleben.
Die Landesregierung will die Entwicklung in Afghanistan abwarten, heißt es aus Wiesbaden. Außer „Ortskräften“ kommen auch Journalisten und Menschenrechtler in Frankfurt an.
Warum hat die Bundesregierung nicht schon im Juni getan, was jetzt zu spät kommt? Die Migrationskrise von 2015 bleibt als Mythos wirksam, der eine realistische Politik vereitelt. Ein Gastbeitrag.
Die dramatische Lage am Hindukusch treibt viele Afghanen aus dem Land. Deshalb bereitet Deutschland die Aufnahme zahlreicher Flüchtlinge vor. Nordrhein-Westfalen geht dabei voran und will 1800 Menschen aufnehmen.
Der WDR zitiert Armin Laschet zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan falsch. Der Sender räumt den Fehler ein und entschuldigt sich, lässt den entsprechenden Tweet aber stehen. Warum?
An der Flüchtlingsfrage will sich im Wahlkampf keine Partei die Finger verbrennen. Die neue Bundesregierung aber wird sie beantworten müssen.
Angesichts der dramatischen Ereignisse in Afghanistan fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein gemeinsames Vorgehen bei der Aufnahme von Flüchtlingen. An einer gemeinsamen europäischen Asylpolitik müsse mit Nachdruck gearbeitet werden, sagte Merkel in Berlin.