Die meisten Flüchtlinge wollen nach „Almanja“
Tausende Flüchtlinge erreichen über Nacht die Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Viele sind am Ende ihrer Kräfte.
Tausende Flüchtlinge erreichen über Nacht die Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Viele sind am Ende ihrer Kräfte.
Nicht nur Sprachkurse helfen bei der Integration. In Lorch haben sich Widerstände gegen eine Asylbewerber-Sammelunterkunft gelegt, nachdem einige der Asylbewerber im dortigen Fußballverein mitspielten.
In der Bundespolizei melden sich nicht genügend Freiwillige für einen dreimonatigen Dienst zur Registrierung von Flüchtlingen. Nun sollen sie angeblich gezwungen werden.
Auch wenn die Regierung Cameron nun ein paar tausend syrische Flüchtlinge aufnehmen will. Eine gemeinsame Strategie hat die EU damit noch nicht.
Serbien erntet von vielen Seiten Zuspruch für seinen Umgang mit Flüchtlingen. Sogar Aktivisten finden lobende Worte für Aleksandar Vučić und sein Kabinett.
Die Kanzlerin droht bei Angriffen auf Flüchtlingsheime mit „scharfer Verurteilung und der Härte des Gesetzes“. Eine Schande wie die Mordserie der Terrorgruppe NSU dürfe sich nicht wiederholen.
Während Europas Politiker weiter ergebnislos über einen Weg aus der Flüchtlingskrise stritten, verschärfte sich die Lage in Ungarn zusehends. Über tausend Menschen sind von Budapest aus zu Fuß auf der Autobahn in Richtung Österreich aufgebrochen.
Budapest schimpft auf Berlin, Berlin auf Budapest. Wer verletzt im Streit über die Flüchtlingswanderungen von Ungarn nach Deutschland die europäischen Regeln?
Vom Budapester Hauptbahnhof bricht ein Flüchtlingstreck zu Fuß gen Österreich auf. Ungarn verschärft die Strafen für illegalen Grenzübertritt und überführte Schlepper. Die östlichen EU-Staaten sprechen sich indes gegen feste Flüchtlingsquoten aus.
Die Modemesse Bread & Butter räumt (fast) freiwillig den Berliner Tempelhof für Flüchtlinge. Die Mode-Ausstellung steht schon seit langem unter keinem guten Stern.
Der britische Premierminister David Cameron vollzieht eine Kehrtwende in der Flüchtlingsfrage. Grund dafür ist auch das Bild des toten Flüchtlingkindes Aylan Kurdi.
Die Integration in den Arbeitsmarkt ist eine Mammutaufgabe. In Deutschland sind so viele Stellen offen wie nie zuvor, doch Asylbewerber dürfen nicht arbeiten. Dabei gibt es positive Erfahrungen in Modellprojekten.
71 Flüchtlinge starben vor einer Woche in einem Lastwagen. Nach Erkenntnissen der österreichischen Polizei ist eine andere Gruppe von Flüchtlingen nur knapp mit dem Leben davongekommen.
UN-Hochkommissar Guterres fordert mehr innereuropäische Solidarität. Die EU soll 200.000 Flüchtlingen umverteilen. Damit geht Guterres noch weiter als EU-Kommissionspräsident Juncker.
Auf den griechischen Ägäis-Inseln ist es zwischen Flüchtlingen zu Schlägereien gekommen. Die Polizei setzte Blendgranaten ein. Schon vorher gab es Handgreiflichkeiten mit Einheimischen.
Die Empfehlung des britischen Premierministers, Frieden und Stabilität nach Syrien zu bringen, ist richtig und zugleich Geschwätz. Denn kurzfristig wird das nicht den Druck in der Flüchtlingskrise mildern.
Lange hatte sich der britische Premier dagegen gesträubt, weitere Flüchtlinge ins Land zu lassen. Unter dem Eindruck schockierender Bilder bewegt er sich nun. Unter Druck setzt ihn auch eine Online-Petition mit 333.000 Unterstützern.
Laut einer Umfrage sind etwa zwei Drittel der Deutschen dafür, mindestens genauso viele Flüchtlinge aufzunehmen wie momentan. Fast 40 Prozent macht die hohe Zuwanderung aber Angst.
Flüchtlinge willkommen: Wer das „helle Deutschland“ sucht, kann nach Darmstadt blicken. Dort hat die Zivilgesellschaft bewiesen, wozu sie fähig ist.
Deutschland und Europa sind nicht mehr wiederzuerkennen. Gilt die Sehnsucht nach Freiheit und Wohlstand nur für Eingeborene? In der Asyldebatte gibt es handfeste Widersprüche.
Hunderte Flüchtlinge harren in einem Zug bei Budapest aus. Sie wollen nicht in ein ungarisches Aufnahmelager gebracht werden. Die ungarische Polizei stoppte am Freitag einen zweiten Zug und brachte alle 120 Flüchtlinge in ein Lager.
Um alle Flüchtlinge unterbringen zu können, braucht es viele Tausend neue Wohnungen in Deutschland, schätzt der Städtetag. Und wer kommt, soll ab dem ersten Tag Deutsch lernen, fordern die Arbeitgeber.
Die Deutschen sind nicht ehrlich - nicht zu sich selbst und nicht zu den Flüchtlingen. Denn wer Versprechen macht, sollte sie auch einlösen wollen.
In einer Flüchtlingsunterkunft in Heppenheim hat es in der Nacht gebrannt. Ein Mann rettet sich mit einem Sprung und wird schwer verletzt, andere erleiden Rauchvergiftungen. Ein technischer Defekt sei aber nicht die Ursache.
Die Vereinigten Staaten, selbst eines der beliebtesten Einwanderungsländer der Welt, will keine der Flüchtlinge, die vor den Toren Europas warten, aufnehmen. Aus dem Weißen Haus heißt es, der Kontinent müsse das Problem alleine lösen.
Viktor Orbán legt die Defizite der EU-Flüchtlingspolitik bloß. Doch zur Lösung hat Ungarns Ministerpräsident nur Laissez-faire beizutragen. Seine Rhetorik entlarvt den Hintergedanken.
Der Großteil der Flüchtlinge werde bleiben, sagt Volker Kauder. Für deren Integration müsse man alles tun. Für ein Einwanderungsgesetz sieht der Fraktionschef der Union keinen Bedarf.
Erfolglos versucht die ungarische Polizei, Flüchtlinge in offizielle Aufnahmelager zu schleusen. Dabei bedienen sich die Behörden eines Tricks.
Kanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident François Hollande sind sich einig: Sie fordern verbindliche Quoten für die Aufnahme von Flüchtlingen in der EU.
Kurz nach der Abfahrt aus Budapest hat die ungarische Polizei einen Zug mit hunderten Flüchtlingen angehalten - offenbar, um sie in ein Flüchtlingslager zu bringen. Beobachter sprechen von chaotischen Szenen vor Ort. Und von einem Trick der Behörden.
Das Bild eines toten Jungen an einem türkischen Strand geht um die Welt. Mit seiner Familie wollte der drei Jahre alte Aylan dem Krieg in Syrien entkommen. Weil Kanada ihnen die Reise zu den Verwandten verweigerte, stiegen sie in ein Boot.
Die SPD lehnt es strikt ab, den Asylparagraphen im Grundgesetz zu ändern. Die Union will das Individualrecht für Flüchtlinge zwar erhalten, aber sichere Herkunftsstaaten künftig mit Prozentzahlen bestimmen.
Ob Flüchtlingsdrama, Fremdenhass oder Millionen-Transfers: Derzeit gibt es viele brisante Themen, mit denen die Nationalkicker konfrontiert werden. Die deutsche Nationalelf findet aber den richtigen Ton – und engagiert sich.
Fast die Hälfte der Flüchtlinge kommt aus sicheren Herkunftsstaaten - mit geringen Aussichten auf Asyl. Im F.A.Z-Gespräch fordert die frühere Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John ein radikales Umdenken im Asylverfahren.
Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán ist mit seiner Äußerung auf Widerspruch gestoßen, wonach die Flüchtlingskrise kein europäisches, sondern ein deutsches Problem sei. Kanzlerin Merkel forderte mehr europäische Solidarität.
Viele Bürger fühlen sich vom Staat alleingelassen und wissen wenig über Flüchtlinge und Asyl. Das ist die Erfahrung eines leitenden sächsischen Richters aus vielen Gesprächen. Ein Gastbeitrag.