„Wir wissen doch, wohin dieses völkische Denken geführt hat“
Außenminister a. D. Joschka Fischer findet nicht jede Idee der Grünen gut. Im Interview spricht er über die Angst vor Flüchtlingen, die Jungfrau Maria, Bolschewiken und das Rätsel Gauland.
Außenminister a. D. Joschka Fischer findet nicht jede Idee der Grünen gut. Im Interview spricht er über die Angst vor Flüchtlingen, die Jungfrau Maria, Bolschewiken und das Rätsel Gauland.
Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer will den Streit mit der Kanzlerin über die Flüchtlingspolitik in den nächsten Wochen beenden. Auf einer Obergrenze für Flüchtlinge beharrt er trotzdem.
Tuberkulose, Bandwürmer, gefährlich verdrehter Darm, Hautleiden – Flüchtlinge bringen oft aus ihrer Heimat im Gastland wenig verbreitete Krankheiten mit. Die medizinische Versorgung stellt das auf eine harte Probe.
Die ausländerfeindliche „Partei der Dänen“ verteilt „Asylspray“ - angeblich zum Schutz gegen Flüchtlinge. Viele Dänen sind empört.
Bundeswehreinsätze im Innern, doppelte Staatsbürgerschaft als Sicherheitsrisiko: Beim Kampf um mehr Sicherheit werden Menschen- und Bürgerrechte zur Disposition gestellt. Die offene Gesellschaft sägt an dem Ast, auf dem sie sitzt. Ein Gastbeitrag.
Der Standort Deutschland ist im vergangenen Jahr noch attraktiver geworden. Deutlich schlechter sieht es hingegen in einer anderen europäischen Region aus.
Haben Frankreich und Deutschland eine gemeinsame Vision für Europa? Forscher haben Abgeordnete aus den beiden Ländern gefragt und machen Chancen aus für die Zeit nach dem Brexit.
Griechenlands Regierung möchte die Lage der Flüchtlinge verbessern und „eine große Zahl“ von ihnen auf das Festland umsiedeln. Für die bisweilen chaotische Lage auf den Inseln sei die EU mitverantwortlich.
Wie schlecht steht es um die SPD in Berlin tatsächlich? Von Ratlosigkeit und Unruhe ist die Rede. Fraktionsvorsitzender Raed Saleh attestiert seiner Partei eine Existenzkrise – und trifft damit auch den Regierenden Bürgermeister.
Wirtschaftlich geht es Deutschland gut wie nie zuvor. Dennoch haben viele Menschen Angst. Denn die Geschwindigkeit der Veränderungen scheint größer zu werden. Was wir jetzt tun müssen.
Den Streit über eine Obergrenze für Flüchtlinge sieht sie bald beendet, mit Angela Merkel als Kanzlerkandidatin rechnet sie fest. Und Sexismus in der Politik hat sie selbst erlebt. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner im FAZ.NET-Gespräch.
Justizminister Maas will Hasskommentare im Internet einzudämmen. Social-Media-Konzerne wie Facebook sollen in die Pflicht genommen werden, Verursacher strafrechtlich verfolgt werden. Aber auch die digitale Gemeinschaft spielt eine entscheidende Rolle.
Die Tafeln in Deutschland versorgen deutlich mehr Menschen als noch vor eineinhalb Jahren. Unter ihnen sind auch viele Flüchtlinge.
Die Flüchtlingsunterkunft am Alten Flugplatz Bonames liegt mitten im Landschaftsschutzgebiet. Für die Kinder ist das schön zum Spielen. Manchen Eltern wäre es aber lieber, zentraler zu leben.
Kurz vor Ungarns Abstimmung über die Aufnahme von Flüchtlingen sorgt ein Bericht von Amnesty International für Aufregung. Die Menschenrechtler erheben darin schwere Vorwürfe.
In der Demokratie sind Kritik und leidenschaftlicher Streit nicht nur erlaubt, sondern unabdingbar. Aber ein hasserfülltes politisches Klima mit pauschalen Vorurteilen und negativen Stereotypen kann für die Demokratie zur Gefahr werden.
Brennende Hütten, heftige Ausschreitungen: Frankreichs Präsident will den „Dschungel“ von Calais auflösen. Hollande besucht die Hafenstadt, aber um das Lager macht er einen großen Bogen.
Da sich das Verfasserehepaar Herfried und Marina Münkler nicht den Begriff der Leitkultur - weder in einer deutschen noch in einer europäischen Deutung - zu eigen machen will, erscheint Integration wie ein Marathonlauf, bei dem es gleichgültig ist, wo man am Ende angekommen ist.
Das Ziel ist Kontrolle, nicht die Abschottung Europas. Die Stärkung der Außengrenzen ist Voraussetzung für die Zukunft der EU.
Der Dauerstreit in der Union nimmt nahezu alle Aufmerksamkeit in Anspruch und verzerrt die politische Optik. Nach der herben Wahlniederlage in Berlin kommt nun aber Bewegung in den innerparteilichen Stellungskrieg. Vielleicht naht endlich Frieden.
Staatsversagen. Herrschaft des Unrechts. Ein Riss durchs Land, hier die Deutschen, dort die Berliner Politik. Destabilisierung. Souveränitätsverzicht. Und Millionen Flüchtlinge, von der Kanzlerin eingeladen: Über ein Jahr des haltlosen Geredes – und was es angerichtet hat.
Der CSU-Politiker und bayerische Innenminister Joachim Herrmann glaubt an eine Einigung innerhalb der Union in strittigen Fragen der Flüchtlingspolitik und lässt vom Begriff „Obergrenze“ ab. Er verlangt keine Gesetzesänderung, sondern nur eine politische Ansage.
In der Linkspartei hat sie mit ihrer Kritik an der Flüchtlingspolitik angeeckt. Im FAZ.NET-Interview sagt Fraktionschefin Sahra Wagenknecht, was sie von der AfD unterscheidet. Und wie der Machtwechsel mit SPD und Grünen klappen könnte.
EU-Parlamentspräsident Schulz und EVP-Fraktionschef Weber unterstützen den jüngsten Vorstoß der vier Visegrád-Staaten in der Flüchtlingspolitik. Es geht um mehr Geld, mehr Personal für die Grenzsicherung und die freiwillige Aufnahme von Migranten.
63 Flüchtlinge mussten in der Nacht zum Samstag aus einer brennenden Erstaufnahmeeinrichtung in der Gemeinde Nostorf-Horst in Mecklenburg-Vorpommern fliehen. Verletzt wurde niemand.
Ein Boot mit Hunderten Migranten an Bord kentert vor der ägyptischen Küste - und die Zahl der geborgenen Opfer steigt. Ägypten entwickelt sich immer mehr zu einem Hotspot für Schlepperboote. Martin Schulz pocht auf ein Abkommen mit dem Land.
Wo wohnen die Asylsuchenden, die in der großen Flüchtlingskrise kamen, wer lehrt sie die Sprache, was tun die Kreise und Kommunen, wenn sie anerkannt, aber immer noch hilfsbedürftig sind? Streiflichter aus der Region.
Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat einen bemerkenswerten Auftritt in Berlin. Mit viel Selbstkritik – und einem Angebot in eigener Sache.
Einige wenige Zeilen machten ihre Verfasserin unsterblich, denn dieses Gedicht wurde auf dem Sockel der Freiheitsstatue eingraviert, wo es Flüchtlinge aus aller Welt begrüßt. Es gibt noch heute zu denken.
Kann Merkel mit ihrer Selbstkritik das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen? Eine Mehrheit glaubt das nicht. Und: Würden die Deutschen am Sonntag wählen, würde die AfD im Bund die Grünen hinter sich lassen.
Inzwischen ist die Zahl der ankommenden Flüchtlinge gesunken, trotzdem mahnt Hamburgs Bürgermeister Scholz, ein Kontrollverlust wie 2015 dürfe nicht nochmal geschehen. Er ist stolz auf das Erreichte.
Wie kann Deutschland die Flüchtlingskrise meistern? Das ist das Thema der diesjährigen Konferenz „Denk ich an Deutschland“ der Alfred Herrhausen Gesellschaft und der F.A.Z. in Berlin. Verfolgen Sie die Konferenz im Livestream.
Deutschland ist heute ohne Zweifel stark polarisiert. Es wäre die Aufgabe der Politik, diese Polarisierung zu thematisieren. Die Frage ist nur, warum das die etablierten Parteien der AfD überlassen haben.
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz bringt ein europäisches Flüchtlingsabkommen mit Ägypten ins Gespräch. Immer mehr Flüchtlinge machten sich von Nordafrika aus auf den Weg nach Europa.
Überschuldete Haushalte, soziale Verwerfungen: Viele Kommunen kämpfen ohnehin darum, für ihre Bewohner gute Lebensbedingungen zu schaffen. Jetzt kommen noch Flüchtlinge hinzu. Das Beispiel Essen.
Sechs Angeklagte stehen in Konstanz vor Gericht, weil sie eine Handgranate auf das Gelände eines Flüchtlingsheims geworfen haben sollen. Die Staatsanwaltschaft geht bisher von einem Konkurrenzkampf unter Sicherheitsfirmen aus.