Gebraucht wird eine standfeste Freiheitspartei
Die FDP kann eine politische Marktlücke füllen. Diejenigen, die sie hoffentlich bald erneuern, sollten sich aber vor modischen Attributen wie öko-, sozial-, national- oder links-liberal hüten.
Die FDP kann eine politische Marktlücke füllen. Diejenigen, die sie hoffentlich bald erneuern, sollten sich aber vor modischen Attributen wie öko-, sozial-, national- oder links-liberal hüten.
Mehrere hessische Politikerinnen ziehen sich aus ihren Ämtern zurück. Der Bau einer neuen Multifunktionsarena sorgt für Diskussionen über die Verkehrsführung. Und IGBCE-Chef Vassiliadis fordert eine Vermögensabgabe für Infrastruktur. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Machtwechsel in Berlin beendet politische Karrieren. Aber er eröffnet auch neue Perspektiven. Das lässt sich an den Beispielen von Nancy Faeser (SPD) Bettina Stark-Watzinger (FDP) und Anna Lührmann (Grüne) zeigen.
FDP und BSW verpassen den Einzug in den Bundestag wegen der Sperrklausel. Warum wurde sie eingeführt und welche Parteien hatten auch schon mit ihr zu kämpfen?
Würde die Republik wählen wie Königstein, dann wäre die FDP drittstärkste Kraft im Bundestag. Aber auch im reichen Taunusstädtchen zeichnen sich Risse ab.
Hessen wählt anders als die Deutschen insgesamt, aber auch wenig FDP. Fünf siegreiche Kandidaten dürfen nicht in den Bundestag einziehen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Zweitstimmen, Angaben in Prozent
Die CDU ist wieder stärkste Kraft in Frankfurt, die FDP der große Verlierer. Die Analyse der Bundestagswahl räumt mit manchen Gewissheiten auf. Wer junge Wähler sucht, darf nicht zu den Grünen gehen.
Die Liberalen fliegen aus dem Bundestag. In der Ampelkoalition wollten sie eine Neuausrichtung der Politik erzwingen. Das ging gründlich schief. Eine Warnung für eine schwarz-rote Koalition?
Der FDP-Chef geht. Wer beerbt ihn? Zwei prominente Liberale haben schon Interesse bekundet. Andere halten sich bislang bedeckt.
Die FDP scheitert an der Fünfprozenthürde und ist nicht mehr im Bundestag vertreten. Parteichef Lindner kündigt seinen Rückzug an, Buschmann ebenso. Die Nachfolge bleibt unklar.
Nach der Bundestagswahl scheitert die FDP an der 5-Prozent-Hürde und zieht nicht in den Bundestag ein. Welche Konsequenzen zieht die Partei? Verfolgen Sie die Pressekonferenz im Livestream.
Nach der Wahl sprechen die Kandidaten des Wahlkreises Hochtaunus/Oberlahn über die Ergebnisse. Markus Koob bleibt Bundestagsabgeordneter, Katja Adler von der FDP verliert das Mandat.
Die FDP muss die Gründe für ihr Scheitern bei sich selbst suchen – und sich an der Spitze runderneuern. Denn gerade unter Schwarz-Rot bleibt das Thema Freiheit wichtig.
Die Union gewinnt die Wahl deutlich, Kanzlerkandidat Merz will bis Ostern eine Regierung bilden. Die AfD wird zweitstärkste Kraft vor der SPD, die ein historisch schlechtes Ergebnis holt.
Die CDU/CSU gewinnt die Bundestagswahl, während die AfD mit 20,8 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis erzielt. Die FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht scheitern an der Fünfprozenthürde und ziehen nicht in den Bundestag ein.
Die FDP verfehlt den Wiedereinzug in den Bundestag. Parteichef Christian Lindner kündigt seinen Rückzug aus der Politik an. Und jetzt? Schon an diesem Montag könnten Weichen gestellt werden.
Die FDP muss eine Niederlage eingestehen, doch Parteichef Lindner gibt sich kämpferisch. Auch Sahra Wagenknecht betont, dass ihr Bündnis notfalls weitermachen werde. Während beide Parteien auf das Endergebnis warten, bleibt die Unsicherheit groß.
Nach einem schwierigen Wahlkampf zeigt sich die FDP gefasst. Parteichef Christian Lindner räumt Fehler ein, betont aber die Bedeutung des politischen Liberalismus. Während die Partei das Ergebnis analysiert, gibt sie sich kämpferisch für die Zukunft.
Hessen hat gewählt: Die CDU hat dabei die meisten Bürger von ihrer Politik überzeugen können. Der Ball des Sports bringt bekannte Persönlichkeiten zusammen. Und wer Altkleider spendet, muss manches beachten. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die ersten Hochrechnungen zeigen mehrere Überraschungen: Obwohl CDU/CSU klarer Wahlsieger sind, landen sie wohl doch unter 30 Prozent und damit schwächer als erwartet.
Die Parteien haben unterschiedliche Vorstellungen davon, ob Deutschland Kiew Waffen schicken soll. Selbst jene, die für militärische Hilfe sind, unterscheiden sich bei der Wahl der Mittel.
Im Alter von 66 Jahren ist der FDP-Politiker Herbert Mertin überraschend gestorben. Er prägte über viele Jahre das Justizressort.
Auch die letzten Umfragen vor der Wahl lassen einen Sieg der Union erwarten. Unklar bleibt aber, ob es FDP und BSW in den Bundestag schaffen – und ob es für eine schwarz-rote oder schwarz-grüne Mehrheit reicht.
Die Parteien und Politiker haben alles gegeben, nun sind die Bürger am Zug. Am Sonntag können sie den Bundestag neu wählen. Alles, was es dazu aus hessischer Sicht zu wissen gibt, finden Sie in dieser Übersicht.
Kirche und Politik +++ Atomausschuss +++ Grundsteuer +++ Berichtspflichten +++ Persönlich +++ Durs Grünbein +++ Schlagabtausch +++ Merz gegen Scholz
Respekt: Bei der von ARD und ZDF veranstalteten Schlussrunde wird interessant und facettenreich diskutiert. Nur Alice Weidel sorgt für eine Überraschung.
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner, der um den Einzug seiner Partei in den Bundestag bangen muss, wünscht sich eine Regierung aus CDU, SPD und FDP. Von der Wahl der AfD rät er ab: Weil dies Schwarz-Grün begünstige.
Es hätte eine Chance auf eine richtig gute Reform bestanden, aber andere Werte wurden in der Abwägung wichtiger. Pragmatisches Regierungshandeln würde der Altersvorsorge so guttun.
Alle Parteien wollen den Vertrauensverlust der gesetzlichen Alterssicherung stoppen – aber mit konträren Rezepten. Die einen versprechen „Renten rauf“, die anderen Solidität durch Aktien.
Die eigenen wirtschaftlichen Interessen spielen im Wahlkampf eine große Rolle. Wer klug ist, nimmt bei den Steuern alles in den Blick. Das gilt für Politiker – und für Wähler.
Die Linkspartei überspringt die Fünf-Prozent-Hürde in Umfragen nun locker, während die FDP weiter bangt. Doch die Wirtschaftswende, von der die Linke träumt, ist ein Verarmungsprogramm.
Der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Zeit seines Lebens war der FDP-Politiker ein kämpferischer Liberaler.
Der FDP-Politiker Gerhart Baum ist tot. Er wurde 92 Jahre alt. Baum war Bundesinnenminister unter Kanzler Helmut Schmidt und saß mehr als 20 Jahre lang im Bundestag.
Linkspartei, FDP und BSW liegen in den Umfragen nahe an der Fünfprozenthürde. Die jüngste Allensbach-Umfrage für die F.A.Z. zeigt: Es ist noch alles in Bewegung.