Polizeigewerkschaft fordert Grenzzaun
Jemand müsse angesichts des Flüchtlingsandrangs die Notbremse ziehen, fordert der Chef der Polizeigewerkschaft. Ansonsten drohen seiner Meinung nach soziale Unruhen.
Jemand müsse angesichts des Flüchtlingsandrangs die Notbremse ziehen, fordert der Chef der Polizeigewerkschaft. Ansonsten drohen seiner Meinung nach soziale Unruhen.
Die CDU-Basis murrt gegen den Kurs der Kanzlerin in der Flüchtlingsfrage. Aber es bleibt vielerorts beim Murren. Wo Angela Merkel ist, verstummen die Zweifler. In Wuppertal wird sie sogar gefeiert.
Bei seinem gemeinsamen Auftritt mit Bundeskanzlerin Merkel griff ihn Marine Le Pen mit herabsetzenden Worten an. Nun bekommt Frankreichs Präsident Hollande Unterstützung von der konservativen Opposition.
Wer sein Bahnticket mit Kreditkarte bezahlt, muss 50 Cent extra löhnen. Das wird sich ändern. Das EU-Parlament hat für eine neue Vorschrift gestimmt.
Nicht nur in ihrer Rede im Europaparlament warnte Bundeskanzlerin Merkel vor einer Abschottung Europas. Auch hinter den Kulissen sagte sie das und fand deutliche Worte für die Haltung einiger osteuropäischer Staaten.
Nach dem Interview der Bundeskanzlerin bei Anne Will streitet die SPD über das weitere Vorgehen in der Flüchtlingskrise. Ihr dämmert, dass sie vor einer ebenso großen Zerreißprobe stehen könnte wie die Union.
Gemeinsam aus der Krise? Kanzlerin Merkel hat zusammen mit Frankreichs Präsident vor dem Europaparlament gesprochen. Hollande warnt in seiner Rede vor einem „totalen Krieg“ im Nahen Osten, Merkel sorgt sich um die die europäischen Werte.
Amerika ist kein sicherer Hafen für Europas Daten. Mit diesem Urteil macht der Europäische Gerichtshof jahrelanges Versagen der Politik wett. Und stellt ihr entscheidende Aufgaben für die Zukunft.
Gemeinsam mit Frankreichs Präsident Hollande diskutiert Kanzlerin Merkel mit den EU-Abgeordneten in Straßburg über die Lage Europas. Hier können Sie den Auftritt im Livestream verfolgen.
Der Stahlhändler Klöckner & Co kommt nicht so schnell aus dem dunklen Tal wie erhofft, der Autobauer Fiat Chrysler bietet Volkswagen-Kunden einem Medienbericht zufolge eine Wechselprämie an und das EU-Parlament geht mit VW hart ins Gericht.
Schinken und Würstchen erhalten schon Markenschutz von der EU. Nun soll dieser auch für weitere Qualitätsprodukte durchgesetzt werden.
Sind alle Schätzungen Makulatur? Bis Ende Dezember könnten noch mehr Asylbewerber dazustoßen als im gesamten Jahr bisher, heißt es laut „Bild“-Zeitung in einem vertraulichen Bericht.
Dass viele Flüchtlinge in die EU kommen verursacht Kosten. Dafür soll es Ausnahmen beim Stabilitätspakt geben, die den Ländern mehr Schulden erlauben. Das jedenfalls fordert Parlamentspräsident Schulz. Tritt Schäuble auf die Bremse?
Die Fischereireform der Europäer begann zu greifen, da droht sie schon wieder zu scheitern: Die jungen Fische werden weiter nicht geschont.
Bislang können Autohersteller sich aussuchen, in welchem europäischen Land sie sich ihre Zulassung holen. Doch das soll sich bald ändern.
Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, erwartet als Ergebnis des Treffen der EU-Innenminister in Brüssel zwar keine verpflichtenden Quoten, aber eine Einigung auf „freiwilliger Basis“. Irritiert zeigt er sich über Äußerungen von Bundesinnenminister De Maizière.
In der Nacht sind rund 5000 weitere Flüchtlinge im österreichischen Nickelsdorf angekommen. Deutschland will nun Lager in Syriens Nachbarländern mit Soforthilfe unterstützen. Ein CDU-Politiker fordert, die Menschen bereits dort zu registrieren – um sie dann sicher nach Europa zu bringen.
Die Rolle Russlands bei der Lösung des Syrien-Konflikts wird immer wichtiger. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz spricht sich auf der Konferenz „Denk ich an Deutschland“ dafür aus, mit Moskau zu kooperieren, um den Krieg zu beenden.
Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben sich für eine Quotenverteilung der Flüchtlinge ausgesprochen. Bindend ist der Beschluss nicht. Aber er erhöht den Druck auf die EU-Staaten.
Österreich hat den Zugverkehr nach Ungarn wegen des großen Andrangs von Flüchtlingen vorübergehend unterbrochen. Helfer wurden aufgerufen, keine weiteren Flüchtlinge zu den Bahnhöfen zu bringen.
Nächste Woche beraten die EU-Agrarminister über Hilfen für die Milchbauern. Dabei erhalten die schon heute Milliardensummen von der Europäischen Union.
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz geht in die Offensive. Am Streit über die Verteilung der Flüchtlinge sei nicht die EU schuld. Amerikas Regierung warnt gar vor einer Destabilisierung Europas. Lob gibt es hingegen für die Türkei.
Wenn es um die Schaffung neuer EU-Institutionen geht, ist Deutschland traditionell skeptisch. Doch nun will die EZB ein europäisches Finanzministerium einführen. Und prompt bröckelt der deutsche Widerstand.
Ernst Hillebrands Plädoyer für eine „Politik der Anerkennung“ will die Besorgnisse der Bürger ernst nehmen. Nur wer ihnen Achtung entgegenbringt, provoziert keine Ächtung.
Griechenlands Ministerpräsident Tsipras fordert die Erweiterung der Gläubiger-Gruppe um das EU-Parlament. Es sei die einzige Institution, die ein wirkliches Mandat der Bevölkerung habe.
Ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Vietnam macht Fortschritte. Die Grundsatzeinigung steht. Das Abkommen soll zum Modell für andere werden.
In Europa werden noch in diesem Jahr die Gebühren zwischen Banken für Kreditkartenzahlungen ihrer Kunden begrenzt. Wie viel davon bei Nutzern ankommt, muss sich aber zeigen.
Rechtspopulisten um Frankreichs Front-National-Chefin Marine Le Pen haben sich zu einer Fraktion im Europa-Parlament zusammengerauft. Sie sind nun Teil einer Institution, die sie abschaffen wollen.
Auch nach der TTIP-Resolution wird der Widerstand gegen das Abkommen nicht abreißen. Dennoch spielen neoliberale Thinktanks Datenschutz gegen Wirtschaftswachstum aus. Die Proteste der Bürger werden nicht gehört.
Über kaum ein politisches Projekt wird diesseits und Jenseits des Atlantiks so viel gestritten wie über das geplante Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen TTIP. Worum geht es - und warum?
Ungefähr Halbzeit bei den Verhandlungen zu TTIP: Nach zehn Runden warten mindestens noch weitere zehn, heißt es in Brüssel. Doch was macht die Freihandelspläne so schwierig?
Sei es der Flughafen oder der Ausschank von Ebbelwei: Die Landesvertretung in Brüssel vertritt hessische Interessen - und das meist mit Erfolg.
In Deutschland und vielen anderen EU-Staaten bleibt die Panoramafreiheit erhalten. Die EU-Abgeordneten stimmten mit überwältigender Mehrheit gegen die Abschaffung. Einschränkungen gibt es trotzdem.
Ein Völkermord, was sonst – für das amerikanische Repräsentantenhaus ist die Bewertung des Massakers an rund 8000 Jungen und Männern vor 20 Jahren in Srebrenica klar. Andere sehen das nach wie vor nicht so.
Die Euro-Staaten sind noch bereit, mit Athen unter Bedingungen über ein Hilfsprogramm zu verhandeln. Aber der Zeitplan ist denkbar knapp bemessen. Und offenbar wollen Gläubiger eher ungewöhnliche Wege beschreiten.
Die wenigsten glaubten dass Ministerpräsident Alexis Tsipras tatsächlich kommen würde. Doch er ließ sich diese Bühne nicht entgehen und nutzte seine Rede vor dem Europaparlament für Attacken gegen die Gläubiger. Das gefällt Europas Populisten.