Bund beteiligt sich an Impfstoffentwickler Curevac
Im Rennen um einen Impfstoff steigt der deutsche Staat in das Tübinger Biotechnologie-Unternehmen Curevac ein. Es geht um 300 Millionen Euro – und Dietmar Hopp.
Im Rennen um einen Impfstoff steigt der deutsche Staat in das Tübinger Biotechnologie-Unternehmen Curevac ein. Es geht um 300 Millionen Euro – und Dietmar Hopp.
Die EU-Kommission will den Ausverkauf von Unternehmen an Staatskonzerne aus Drittstaaten wie China verhindern. Das ist ihr Plan.
Wegen der Corona-Pandemie hatte Deutschland am 16. März Grenzkontrollen eingeführt. Nun dürfen Bürgerinnen und Bürger aus den deutschen Nachbarländern auch wieder ohne einen Grund die Grenzen passieren.
In einer Videokonferenz will die EU mit dem britischen Premierminister Boris Johnson Bilanz der festgefahrenen Handelsgespräche ziehen. Die Wirtschaft hofft auf eine „Lockerung des Gordischen Knotens“.
Brüssel strebt ein einheitliches Abkommen mit Großbritannien über die künftigen Beziehungen an. So war es verabredet worden. Die Briten fühlen sich mehr an Wahlversprechen gebunden als an die Politische Erklärung.
Viele EU-Staaten wollen am Montag noch bestehende Einreisebeschränkungen aufheben. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sieht darin ein kostenloses zweites Konjunkturpaket.
Die Corona-Krise wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen auf deutschen Schlachthöfen. Die EU will Klärung und liebäugelt mit Regulation.
Das britische Pharmaunternehmen Astra-Zeneca soll die ersten Dosen gegen Corona bis Jahresende liefern. Doch Sanofi aus Frankreich bleibt außen vor – warum?
Zum vierten Mal in der Corona-Krise wandte sich der französische Präsident in einer Fernsehansprache zur Republik. Auch zu gewalttätigen Protesten äußerte sich Macron.
Nicht nur die Freundschaftsbrücke ist gesperrt. Im saarländischen Grenzgebiet laufen in diesen Tagen viele Dinge anders. Momentaufnahmen einer Schülerin.
Im Dialog mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds stellt Regierungschef Conte Bedingungen auf. Gemeinsam will er die Folgen der Corona-Krise angehen. Er zeigt aber auch Entgegenkommen bei einigen Reformvorhaben.
In Deutschland könnten Blutkonserven bald knapp werden. Ohne fragwürdige Importe wäre auch das Plasma in Europa Mangelware.
Am Montag endet die deutsche Reisewarnung für viele europäische Länder und die ersten Ferienflieger starten wieder. Es gibt allerdings einige Ausnahmen – und auch eine große Reisewelle ist zunächst nicht zu erwarten. Ein Überblick.
In der Corona-Krise haben sich viele Länder schon den künftigen Bezug von Impfstoffen gesichert. Europa hinkt nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Spahn etwas hinterher – nun hat er gemeinsam mit drei weiteren Ländern gehandelt.
Die EU will vor allem Italien und Spanien mit hohen Milliardenbeträgen helfen. Die Kommissionspräsidentin mahnt deshalb in Rom Reformen an. Denn zum ersten Mal „leihen wir uns das Geld von unseren Kindern“.
Polen hat seine Grenzen für Reisende aus EU-Staaten wieder geöffnet. Für Nicht-EU-Staaten gilt die Regelung vorerst nicht, weil nach Ansicht der Regierung in einigen Staaten insbesondere in Lateinamerika und Nordamerika die Lage immer noch besorgniserregend ist.
Die Türkei strebt eine „neue Phase“ in ihren Beziehungen zu Europa an, sagt der außenpolitische Berater von Präsident Erdogan. Die Regierung zielt damit auch auf die EU-Beitrittsgespräche.
Großbritannien hat am Freitag abermals sein Nein zu einer Verlängerung der Übergangsphase bekräftigt. Für die EU-Kommission ist das Thema damit vom Tisch – die Option läuft Ende des Monats aus.
Die Versöhnung Deutschlands mit dem von Corona geschwächten Italien könnte bald vorbei sein: Wenn die finanziellen Zusagen nicht bald spürbar das Leben verbessern, wittern Populisten wieder ihre Chance.
Die türkische Marine blockiert eine EU-Mission, die Konflikte im Mittelmeer weiten sich aus. Und anders als beim Beinahe-Krieg zwischen Athen und Ankara 1996 gibt es heute keinen amerikanischen Präsidenten, auf dessen Schlichten man bauen könnte.
Die Vereinigten Staaten sinken im Ansehen der Deutschen. China baut seine Macht aus. Wie soll Europa damit umgehen? Ein Gespräch mit Norbert Röttgen, dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses und Bewerber um den CDU-Vorsitz.
Ein verdächtiger Frachter hat Libyen trotz des Waffenembargos ohne Kontrolle angelaufen. Drei türkische Kriegsschiffe reklamierten „souveräne Immunität“ für das Frachtschiff – es sei unter ihrem Schutz unterwegs.
Um Ideen für den Neustart zu entwickeln, hat Italiens Ministerpräsident in die Villa Pamphilj eingeladen. Das prominent besetzte Treffen ist umstritten – und vor dem Start muss Conte Staatsanwälten Auskunft über den Kampf gegen das Virus geben.
Für welche Drittländer die EU-Staaten ihre Grenzen öffnen, soll von einer Zahl abhängig gemacht werden: den Infektionen je Einwohner.
Französische Brustimplantate aus billigem Industriesilikon, die schnell rissen: Deutsche Patientinnen bekommen auch zehn Jahre nach dem Skandal keinen Schadenersatz oder Schmerzensgeld, wie der Europäische Gerichtshof entschied.
Mit einem Bericht im Auftrag des Euro-Krisenfonds ESM zu den damaligen Griechenland-Hilfsprogrammen sollen „erhebliche Fehler der Vergangenheit“ künftig vermieden werden. Die Liste der Kritikpunkte ist lang.
Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich mit seinen europäischen Amtskollegen auf Reisemöglichkeiten innerhalb der EU verständigt und appellierte an die Verantwortung jedes Einzelnen beim Reisen.
Muss die Demokratie ihre eigenen Mehrheiten fürchten? Der Philosoph Julian Nida-Rümelin sucht in seinem Buch nach einem Weg jenseits von Populismus und Markthörigkeit.
Außenminister Maas überbringt in Jerusalem die deutsche Sorge vor einer israelischen Annexion von Gebieten im Westjordanland. Beide Seiten stellen klar: Die Gesprächskanäle sind noch offen.
Google, Facebook und Twitter sollen jeden Monat darlegen, was sie gegen Falschinformationen unternehmen. Noch ist das freiwillig. Doch im Hintergrund steht die Drohung, gesetzlich gegen die Betreiber vorzugehen.
Carter verärgerte die Deutschen mit seiner Unterstützung der Neutronenbombe, Reagan mit seiner Schauspieler-Vergangenheit und Bush mit dem Irakkrieg: Auch vor Donald Trump gab es Tiefpunkte in den deutsch-amerikanischen Beziehungen. Ein Gastbeitrag.
Man könne nicht riskieren, dass „erneut Deutsche in aller Welt stranden“ oder das Virus mitbrächten, sagt Außenminister Maas. Um Reisen in die Türkei oder nach Südostasien bald zu ermöglichen, werde man die Lage aber immer wieder prüfen.
Das Kabinett billigte damit am Mittwoch ein von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgelegtes Konzept. Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Ländern können im Rahmen der geltenden Einreisebestimmungen kommen. Klöckner macht den Arbeitgebern aber Hygiene-Vorgaben, um das Ansteckungsrisiko in der Corona-Pandemie zu verringern.
Es wird leerer als in Vorjahren – mit dieser Perspektive buhlen Mittelmeerländer um Urlauber. Digitaltechnik soll das Abstandhalten erleichtern, und Zusagen für den Notall sollen Sorgen vor hohen Kosten nehmen.
Bundesinnenminister Horst Seehofer hat die Aufhebung der bestehenden Binnen-Grenzkontrollen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien und Dänemark angekündigt. Die Kontrollen sollen nach fester Überzeugung einen maßgeblichen zum Zurückdrängung von Covid-19 geleistet haben.
Schon vor dem EZB-Urteil des Verfassungsgerichts waren Konflikte über die richtige EU-Verfassung ausgebrochen. Sie nun auf die Spitze zu treiben und markante Entscheidungen zu suchen, wäre der falsche Weg. Ein Gastbeitrag.