Deutsche Marine stoppt Lieferung für Haftar-Rebellen
Soldaten der Fregatte „Hamburg“ finden bei der Überprüfung eines Tankers im Mittelmeer Kerosin. Die EU-Operation „Irini“ entscheidet, das Schiff umzuleiten.
Soldaten der Fregatte „Hamburg“ finden bei der Überprüfung eines Tankers im Mittelmeer Kerosin. Die EU-Operation „Irini“ entscheidet, das Schiff umzuleiten.
Der Bundeswirtschaftsminister stellt seine Vorschläge für einen parteiübergreifenden Klimapakt vor – und gesteht ein, dass er von bisherigen Positionen abrückt.
Großbritannien hat mit Japan das erste größere Freihandelsabkommen nach dem Austritt aus der Europäischen Union geschlossen. 99 Prozent der britischen Exporte nach Japan sollen ab 2021 zollfrei sein.
Zehn europäische Staaten hätten sich bereit erklärt, unbegleitete Minderjährige aufzunehmen. Deutschland und Frankreich stehen für den Großteil ein. Die Flüchtlinge auf Lesbos harren derweil weiter im Freien aus.
Zehn deutsche Oberbürgermeister wollen Migranten aus dem abgebrannten Lager auf Lesbos rasch helfen. Sie richten einen Appell an Bundeskanzlerin Merkel und Bundesinnenminister Seehofer.
Demonstrative Einigkeit: Falls die Türkei im Gas-Streit mit Griechenland nicht dialogbereit ist, wird die EU über Sanktionen entscheiden. Das stellen die Staaten der „Med7“-Gruppe auf Korsika klar.
Polens Ministerpräsident dringt auf ein Ende von Nord Stream 2 – seine Regierung bietet Deutschland dafür Ersatzlieferungen aus einem anderen Pipeline-Projekt an.
Nach dem Großbrand dürfen Hunderte Minderjährige Lesbos verlassen. Deutschland und Frankreich wollen sie zusammen mit anderen Staaten aufnehmen. „Wir können dieses Problem nur gemeinsam lösen“, mahnt die Kanzlerin.
Wieder entzündet sich der Konflikt zwischen London und Brüssel an Nordirland. Premierminister Boris Johnson erfüllt nun Versprechen, die dem Austrittsvertrag mit Europa widersprechen.
Die EU darf menschenrechtswidrige Zustände nicht dulden. Sie darf aber auch keinen Anreiz für ungeregelten Zustrom setzen, den nur wenige ausbaden müssen.
Spaniens Ministerpräsident will endlich einen eigenen Haushaltsplan aufstellen. Aber sein Koalitionspartner Podemos will die Realitäten in der Corona-Krise nicht anerkennen. Wie lange kann sich Pedro Sánchez halten?
Ins Stereotyp eines italienischen Politikers mag der ehemalige Journalist Paolo Gentiloni nicht passen. Seine Besonnenheit und Noblesse könnten ihn als EU-Kommissar erfolgreich werden lassen.
Die inhaftierte belarussische Oppositionelle Marija Kolesnikowa wurde von Geheimdienstmitarbeitern verschleppt. Sie sollen ihr gedroht haben, sie „lebend oder in Teilen“ in die Ukraine zu bringen. Jetzt hat sie Anzeige gegen ihre Peiniger erstattet.
Auf Korsika schwört Frankreichs Präsident Macron die Anrainerstaaten auf einen gemeinsamen Kurs gegen die Türkei in der Mittelmeer-Politik ein.
Wie steht es um die Ängste der Deutschen, fragte eine Studie. Statt Angst vor Terroranschlägen und vor islamistisch motiviertem Extremismus, haben die Deutschen die meiste Angst vor der Politik des amerikanischen Präsidenten.
Badesalz, Hautcreme, Kaugummi: Plötzlich sind Produkte mit dem Cannabis-Wirkstoff CBD in vielen Läden erhältlich. Junge Start-ups erobern den neuen Markt – und umgehen geschickt manche gesetzliche Hürde.
Von Oktober an will der Bund nicht mehr pauschal vor Reisen in 160 Länder warnen, sondern differenzierter vorgehen. Ist die Reisebranche damit zufrieden? Und auf welche Ziele dürfen Urlauber hoffen? Das sind die wichtigsten Antworten.
Muss, wer digitale Medien als anklickbaren Link auf Internetseiten einbettet, einen Lizenzierungsvertrag abschließen? Im Framing-Streit zwischen der Deutschen Digitalen Bibliothek und der VG Bild-Kunst hat der EuGH-Gutachter Stellung genommen.
Die griechische Regierung beschuldigt Migranten, den Brand im Flüchtlingslager Moria gelegt zu haben – und wählt drastische Worte. Derweil sind Tausende auf der Suche nach einer neuen Bleibe.
Die britische Regierung hat Brüssel mit einem Gesetzesentwurf brüskiert, der dem Austrittsabkommen mit der EU in einigen zentralen Punkten widerspricht. FAZ.NET erklärt in fünf Fragen und Antworten, worum es in dem Streit geht.
Die Afrikanische Schweinepest hat Deutschland erreicht. Die für Menschen ungefährliche Tierseuche ist bei einem toten Wildschwein in Brandenburg bestätigt worden, hat Bundesagrarministerin Julia Klöckner mitgeteilt.
Der Bewerber um den CDU-Vorsitz Norbert Röttgen hat „konkrete Hilfe“ für Griechenland gefordert. Deutschland solle 5000 Migranten aus dem abgebrannten Lager Moria aufnehmen, schrieben er in einem Brief an Bundesinnenminister Seehofer.
Trotz der gestiegenen Wertschätzung der lokalen Verwaltung rechnet Norbert Kersting nicht mit einer hohen Wahlbeteiligung am Sonntag. Die Migrationsfrage spiele kaum noch eine Rolle, sagt der Politikwissenschaftler.
In ganz Deutschland schrillen heute die Alarmglocken. Und Emmanuel Macron lädt auf Korsika zum Gipfeltreffen. Das und mehr steht im Newsletter für Deutschland.
Schon seit sechs Jahren verhandeln Brüssel und Peking über einen faireren Wettbewerb. Die Spannungen zwischen China und den Vereinigten Staaten bringen neue Bewegung in die Gespräche.
Griechenland will die Territorialkonflikte mit der Türkei im Mittelmeer durch Dialog lösen. Aber nicht mit vorgehaltener Waffe. Ein Gastbeitrag des griechischen Ministerpräsidenten.
Moskau braucht die Pipeline nicht nur, um die Ukraine beim Gastransit zu umgehen. Russland will damit seine Rolle auf Europas Energiemarkt festigen. Wie sehr würden die europäischen Sanktionen das Land treffen?
In ganz Deutschland haben mehrere tausend Menschen für die Unterbringung der Flüchtlinge aus Moria protestiert. Eine Evakuierung des Lagers sei schon vor dem Feuer nötig gewesen, sagten Redner.
Nach Johnsons einseitigen Änderungen am Austrittsvertrag spricht die EU zu Recht von Provokation. Aber sie sollte trotzdem Ruhe bewahren. Die Quittung für den Schaden wird vor allem Großbritannien bekommen.
Auf Lesbos hätte die EU zeigen können, dass der Flüchtlingsdeal mit der Türkei funktioniert und sie ihre eigenen Regeln ernst nimmt. Stattdessen blickt sie nun auf Schutt und Asche.
Der private Konzern Remondis bleibt Anteilseigner der FES. Die Stadt Frankfurt lobt den neuen Vertrag als einzigartig: Er sichere ökologische und soziale Standards.
Die 10. Wettbewerbsnovelle greift unverhältnismäßig in die Rechte der Unternehmen ein. Besonders der Entwurf eines Sonderkartellrechts ist kritisch zu sehen.
Paris bemüht sich seit Jahren um eine Annäherung an Russland. Der Fall Nawalnyj ändert das. Der Präsident ringt sichtlich mit sich, das Scheitern seiner Avancen öffentlich einzugestehen.
In der EU herrschen Erstaunen und Entrüstung über Londons Ankündigung, internationales Recht zu brechen. Erste Forderungen nach einem Aussetzen der Brexit-Verhandlungen werden laut.
Bei ihrer Kritik an Moskau habe die deutsche Seite einen „absolut inakzeptablen Ton“, kritisiert der russische Außenminister Lawrow. Deutschland bremse im Fall Nawalnyj den Aufklärungsprozess. Berlin weist die Vorwürfe zurück.
Weil die Chancen auf ein Freihandelsabkommen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union sinken, ziehen Anleger sich aus der britischen Währung zurück.