Der digitale Euro als papierloses Bargeld
Gut, dass die EZB an einer Digitalwährung arbeitet. Doch das Tempo reicht derzeit noch nicht. Ein Gastbeitrag.
Gut, dass die EZB an einer Digitalwährung arbeitet. Doch das Tempo reicht derzeit noch nicht. Ein Gastbeitrag.
Russland hat für ein Manöver 15 Kriegsschiffe ins Schwarze Meer entsandt und einige Seegebiete an der Krim für Monate gesperrt. Der Chef der ukrainischen Militäroperation spricht von einer „Demonstration der Stärke“.
Kurz vor dem Klima-Gipfel auf Einladung des amerikanischen Präsidenten Biden haben Frankreich, Deutschland und China über den Klimaschutz beraten. Das virtuelle Vorgespräch passt in ein neues Narrativ Pekings.
Deutschland, Frankreich und die Ukraine fordern einen Abzug der russischen Truppen von der Grenze zur Ukraine. Der ukrainische Präsident dringt auf einen neuen Gipfel mit Putin unter deutsch-französischer Vermittlung.
Die Erneuerbaren-Lobby rechnet vor, warum sich die Stromerzeugung aus Wind und Sonne innerhalb der nächsten zehn Jahre mehr als verdoppeln muss.
Weil Biontech und Pfizer den EU-Staaten bis Ende Juni 50 Millionen Corona-Impfstoff-Dosen mehr liefert als ursprünglich geplant, bekommt auch Österreich nun eine Million mehr Dosen im zweiten Quartal. Bundeskanzler Sebastian Kurz will den „Impfturbo“ einlegen.
Der „Plagiarius“-Negativpreis stellt Markenpiraten an den Pranger. In diesem Jahr geht der erste Platz an eine Kettensäge, die nicht nur dem deutschen Originalmodell schadet – sondern dem Benutzer auch gefährlich werden kann.
Die Diskussion über einen EU-weiten Schutz von Bankkunden vor Pleiten wie zuletzt im Fall Greensill verschärft sich. Deutsche Volksbanken und Sparkassen fordern Ausnahmen.
Kiew schlägt abermals Alarm: Moskau wolle einen Teil des Schwarzen Meers für ausländische Kriegsschiffe sperren. Russlands Militärübungen an der Westgrenze gehen derweil weiter. Und die Armee der Ukraine probt die Abwehr eines Vorstoßes von Panzern.
Geld in Verbrennungsmotoren und Gaskraftwerke zu investieren, soll künftig nicht mehr als „grün“ gelten. Die EU-Kommission möchte die Vorgaben zum Thema Nachhaltigkeit konkretisieren und „Greenwashing“ erschweren.
Fische dürfen nicht mehr mit Stromstößen ins Netz gescheucht werden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat das Verbot dieser Fischfangtechnik bestätigt und eine Klage der Niederlande abgewiesen.
Der amerikanische Präsident erklärt die russische Bedrohung zu einem nationalen Notstand. Zehn russische Diplomaten müssen das Land verlassen. Der Handel mit russischen Staatsanleihen wird verboten.
Eine Reihe osteuropäischer Länder sind EU-Mitglieder, ohne zur Eurozone zu gehören. Das macht ihre nationalen Währungen interessant für die Finanzmärkte. Grund genug für einen Blick über den Tellerrand.
Laut Umfragen ist der Quereinsteiger Szymon Hołownia neuer polnischer Oppositionsführer. Er verspricht ein solidarisches und grünes Polen. Warum gelingt ihm, woran viele scheiterten?
Trotz vieler Warnungen hat sich der kleine Adria-Staat für den Bau einer neuen Autobahn mit etwa einer Milliarden Euro in China verschuldet. Die Strecke ist zwar noch nicht fertig, doch die Rückzahlung steht an – und Geld fehlt.
Das Bundesverfassungsgericht fällt sein Urteil über den Berliner Mietendeckel. Auch die Nato zieht ihre Truppen aus Afghanistan ab. Und die CDU wünscht sich ein Ende des Machtkampfes. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Ursula von der Leyen will nicht mehr kleckern, sondern klotzen. Und mittelfristig faktisch erst einmal auf einen einzigen Hersteller setzen.
Ryanair versucht in 16 Klagen gegen die EU-Kommission wegen der Vergabe von Staatshilfen an andere Airlines vorzugehen, da diese unfaire Subventionen sein.
Nach manchen Rückschlägen werden Gentherapeutika mittlerweile erfolgreich für die Behandlung einzelner Erkrankungen eingesetzt. Doch Deutschland hinkt, vor allem hinsichtlich neuer klinischer Studien, anderen Nationen hinterher. Um aufzuholen, müssen Bürokratie abgebaut und Ressourcen gebündelt werden.
Im Hinblick auf den Umgang mit der Pandemie hat Deutschland ein deutliches Verbesserungspotential. Lars P. Feld und Hagen Pfundner sprechen über die wirtschaftliche Situation, das deutsche Krisenmanagement und die Bedeutung der biomedizinischen Forschung. Das Interview führte Anna Seidinger.
Die EU soll im laufenden zweiten Quartal mehr Impfstoffdosen von Pfizer und Biontech bekommen als bislang geplant. Die genannte Liefermenge wird vorgezogen.
Verreisen inmitten der Corona-Pandemie – ein einheitlicher Impfausweis soll das innerhalb der EU ermöglichen. Darauf haben sich die 27 Mitgliedsstaaten jetzt verständigt. Auch in Deutschland soll das Dokument ab dem Sommer zum Einsatz kommen.
Nach dem vorläufigen Auslieferungsstopp von Johnson & Johnson setzt die EU mittelfristig vor allem auf mRNA-basierten Corona-Impfstoff. Biontech/Pfizer soll bis 2023 1,8 Milliarden Dosen liefern – und auch kurzfristig helfen.
Haushaltskommissar Hahn will im Juli mit der EU-Schuldenaufnahme beginnen. Doch das deutsche Verfassungsgericht hat dem Bundespräsidenten einstweilen untersagt, das Gesetz zum EU-Aufbaufonds auszufertigen.
Die Lieferungen an die Arztpraxen sollen nicht halbiert werden, heißt es in Berlin. Doch die Sorgen niedergelassener Ärzte bleiben bestehen. Die EU will derweil künftig vor allem auf mRNA-Impfstoffe setzen.
Der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, Luis de Guindos, plädiert dafür am bisherigen Kurs festzuhalten. Wenn die Hilfen jetzt zurückgefahren werden, könnten Unternehmen und das Bankensystem schwere Schäden erleiden.
Ein großer Teil der weltweiten Zerstörung von Tropenwald geht auf EU-Importe zurück. Das geht aus einem Bericht der Umweltorganisation WWF hervor. Innerhalb der EU ist Deutschland mit Abstand für die meiste Entwaldung durch Importe verantwortlich.
Laut einem Bericht des WWF war die EU in den Jahren von 2005 bis 2017 für 16 Prozent der Abholzung von Tropenwald im Zusammenhang mit Handel verantwortlich. Nur China hat im internationalen Vergleich noch mehr Abholzung verursacht.
Bundesverfassungsgericht +++ Hans Eichel +++ Bild zum „Brücken-Lockdown“ +++ Genderschrift
Jetzt begründet Russland seinen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine mit Aktivitäten der Nato. Auch wenn die Lage gefährlich ist: Das muss kein schlechtes Zeichen sein.
Opposition und Fraktionen debattieren weiter über die neue Bundes-Notbremse. In New York geht das größte amerikanische Crypto-Unternehmen an die Börse. Die Nato beruft ein außerordentliches Treffen ein. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Impfkampagne stockt – dennoch wird etwa die Hälfte aller in der EU produzierten Impfstoffe exportiert. Was spricht gegen Exportverbote?
Nach mehreren Fällen von Blutgerinnseln empfehlen Amerikas Gesundheitsbehörden, den Impfstoff vorerst nicht mehr zu verabreichen. In Europa werden die Auslieferungen verzögert.
Corona und Brexit hatten die Konjunktur in Großbritannien zuletzt deutlich im Griff. Nun zeigen die Zahlen wieder in die richtige Richtung. Doch Zuversicht bleibt noch aus.
Die Machtübernahme durch das Militär hat im Westen viel Entrüstung hervorgerufen. Aber Amerika und Europa haben nur wenige Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen.
Schließt die Schweiz sich den Sanktionen der EU wegen der Menschenrechtsvergehen in Xinjiang an? Aus wirtschaftlichen Interessen scheut die Regierung noch zurück. Derweil weiten die Chinesen ihren Einfluss aus.