Guten Morgen!
Wer verhindern will, dass Karlsruhe über die Verfassungsidentität wacht, müsste das Verfassungsgericht oder Deutschland als souveränen Staat abschaffen.
Endlich tritt der Konflikt zutage, der für das Karlsruher Urteil entscheidend ist. Doch man fragt sich: Was hat die Kommission geritten?
Für Jens Spahn endlich einmal eine Erfolgsmeldung: Der digitale Impfpass kommt schneller als erwartet. Auch in der EU könnte jetzt alles ganz schnell gehen.
Die EU-Kommission hat wegen des Karlsruher EZB-Urteils ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eröffnet. Die Reaktionen reichen von Unterstützung bis Kopfschütteln. Die Kläger gegen die EZB reagieren mit beißender Kritik.
Die EU-Kommission will, dass Deutschland Infrastrukturprojekte schneller genehmigt. Dafür hat Deutschland ein Gesetz verabschiedet, durch das Bauvorhaben vom Bundestag genehmigt werden können. Doch auch das gefällt Brüssel nicht.
Sanktionsdrohungen wie nach der Verhaftung Roman Protassewitschs genügen nicht, um den Menschen in Belarus und Russland zu helfen. Internationale Wissenschaftler fordern die Gründung einer Osteuropäischen Universität.
Die vielen Steuerberater, die Konzernen derzeit beim Verschieben ihrer Gewinne helfen, werden künftig nicht weniger zu tun haben. Der Steuerwettbewerb wird sich verlagern, verschwinden wird er nicht.
Das Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission wegen des Karlsruher EZB-Urteils stellt die Bundesregierung vor eine schwierige Entscheidung: Wer hat Vorrang? Das Bundesverfassungsgericht oder Brüssel?
Das Gericht der Europäischen Union hat 2019 verhängte Sanktionen gegen den früheren ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch für ungültig erklärt. In diesem Jahr beschlossene Sanktionen bleiben jedoch in Kraft.
Weil Ryanair durch die staatlichen Corona-Hilfen für die deutsche Condor den freien Dienstleistungsverkehr verletzt sah, klagte der Billigflieger gegen die Freigabe – mit Erfolg. Was genau daraus folgt, ist aber noch unklar.
Laut dem Europäischen Drogenbericht ging der Rauschgiftkonsum während der ersten harten Lockdown-Maßnahmen zurück. Allerdings weiß sich der Drogenhandel in Europa offenbar anzupassen.
Der amerikanische Präsident Joe Biden bricht zu seiner ersten Auslandsreise auf. In Europa will er das westliche Bündnis erneuern. Einige Risse aus der Zeit Trumps aber sind geblieben.
Berlin beschwert sich in Brüssel: Immer mehr Personen, denen in Griechenland schon Schutz gewährt worden ist, stellen auch in Deutschland noch Asylanträge – und können nicht zurückgeführt werden.
London und Brüssel machen sich gegenseitig Vorwürfe. Der jeweils andere untergrabe das Austritts- und das Karfreitagsabkommen, heißt es. Sogar der amerikanische Präsident Joe Biden schaltet sich ein.
Deutsche Friedensforschungsinstitute sind sich einig: Europa und Deutschland sollen sich stärker als „Ordnungsmacht von globalem Rang“ engagieren. Dafür müsse die EU aber erst einmal interne Probleme lösen.
Die EU-Kommission bereitet ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland vor. Dabei geht es vor allem darum, welches Recht eigentlich Vorrang hat.
Kupfer, Lithium und mehr: Washington setzt in der Konkurrenz mit China auf mehr Lieferketten-Kontrolle – und will sich mit Verbündeten zusammenschließen.
CDU und CSU wollen vor der Bundestagswahl abgewanderte Wähler zurückholen, die Fischindustrie steht in der Kritik und steigende Benzinpreise belasten die Bevölkerung. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
In einem Telefongespräch mit Wladimir Putin hat Ratspräsident Michel die politischen Aktivitäten Russlands scharf kritisiert. Der Staat störe und provoziere die EU mit „illegalen“ Handlungen. Der Kreml wehrt sich.
Die EU will mithilfe schwarzer Listen Geschäftspraktiken verbieten und so die Marktmacht der Internetgiganten brechen. Aber ihr läuft die Zeit davon.
Der Vorschlag aus dem EU-Parlament, sich auf die Internetgiganten GAFAM zu konzentrieren, ist klug.
Bosch hat in die neue Fertigung in Dresden eine Milliarde Euro investiert. Weil Halbleiter knapp sind, sind die Erwartungen in ganz Europa hoch. Selbst Kanzlerin Merkel schaut vorbei. Bei einer Frage lässt der Bosch-Chef sie abblitzen.
Die Europäische Union soll außenpolitisch handlungsfähiger werden, sagt Außenminister Heiko Maas. Europa dürfe sich nicht länger von Abweichlern in „Geiselhaft“ nehmen lassen.
Frontex soll den EU-Staaten bei der Bekämpfung illegaler Migration helfen. Das tut die Behörde nach Ansicht des Europäischen Rechnungshofs aber nicht ausreichend. Präsident Klaus-Heiner Lehne erklärt, warum.
Nach dem Fondsverband fordern nun auch die Banken mehr Einsatz von der Bundesregierung: Die nächste wichtige EU-Behörde soll endlich wieder nach Deutschland gehen.
„Europa“ sei keine Erfolgsgeschichte. Polens Regierungspartei wird die Gedanken des Autors gerne lesen.
Am Montag sagte der Gesunheitsminister von der CDU, mit Vorwürfen gegen ihn, Nicht-EU-zertifizierte-Masken in Umlauf gebracht zu haben, wolle vor allem die SPD von den eigenen schlechten Wahlergabnissen und Umfragewerten ablenken.
Bislang wird in der EU nur das Vakzin von BioNTech/Pfizer an Kinder ab dem Alter von zwölf Jahren verabreicht. Nun prüft die EMA auch den Impfstoff von Moderna.
VDMA-Hauptgeschäftsführer Brodtmann sagt in der F.A.Z.: „Die Chinesen spielen auf dem Weltmarkt extrem hart, und unsere Position wird jetzt sicher nicht verbessert.“
Die Sanierung bestehender Gebäude kommt nur schleppend voran – obwohl dieser Sektor eine Schlüsselrolle für das Erreichen der Klimaziele spielt. EU und Bundesregierung wollen nun dafür sorgen, dass die Sanierungsquote erheblich steigt.
Russlands Präsident verlangt von der Ukraine „guten Willen“, wenn trotz der Pipeline Nord Stream 2 weiter russisches Gas durch das Land strömen soll. Deutsche Außenpolitiker kritisieren die Äußerung scharf.
Die EU will nach der erzwungenen Umleitung der Passagiermaschine mit dem Regimekritiker Protassewitsch den Druck auf den belarussischen Machthaber Alexandr Lukaschenko erhöhen. Weitere Strafmaßnahmen werden derzeit vorbereitet.
Russlands Präsident versucht die Politik während des Wirtschaftsgipfels ruhen zu lassen. Am Ende kann er sich den ein oder anderen Kommentar in Richtung EU nicht verkneifen.
Start-ups entdecken die Eisenbahn. Mit neuen Lösungen wollen sie den Schienengüterverkehr aus den roten Zahlen holen und fit machen für die Zukunft.