Das Eqsperiment
Mercedes-Benz zündet sein Elektrizitätswerk. Mit dem ungewöhnlichen EQS beschreiten die Schwaben neue Wege. Eine erste Annäherung zwischen Auto und Autor.
Mercedes-Benz zündet sein Elektrizitätswerk. Mit dem ungewöhnlichen EQS beschreiten die Schwaben neue Wege. Eine erste Annäherung zwischen Auto und Autor.
Hessen will die Nutzung von Wasserstoff vorantreiben. So mancher in Politik und Wirtschaft wünscht sich dabei allerdings deutlich mehr Druck und höheres Tempo von Seiten der schwarz-grünen Landesregierung.
Geldwäsche ist zu einem Standortrisiko für den Finanzplatz Europa geworden. Deshalb ist das von der EU-Kommission vorgestellte Maßnahmenpaket zu begrüßen – es erhöht den Druck auf fahrlässige Länder.
Finanzmärkte haben ein feines Sensorium für Veränderungen. Gerade durch Konflikte zwischen der EU und Ländern wie Polen oder Ungarn kommt es eigentlich schnell zu Umschwüngen auf dem Markt – bisher aber zeigen sich wenige Auswirkungen.
Immer wieder gibt es Konflikte zwischen europäischem und nationalem Recht. Der Fall Polen zeigt, warum es so brandgefährlich ist, den Vorrang europäischer Rechtsprechung infrage zu stellen. Deutschland sollte diesen stärken und für Klarheit sorgen.
Grünes Licht für ein 525-Millionen-Euro-Paket: Die Kommission heilt Mängel einer früheren Freigabe und räumt eine Hürde für die Condor-Zukunft aus. Noch im Juli soll ein Investor einsteigen.
Ungarns Ministerpräsident sucht weiter die Konfrontation mit der EU: Im Streit über das umstrittene Gesetz zum Schutz der Kinder will er keine Bedingungen hinnehmen – lieber verzichtet er auf Corona-Wiederaufbauhilfen.
Die Entwicklungen im europäischen Investitionsschutz stimmen optimistisch. Aber wenn die EU verhindern möchte, dass Unternehmen ihre Investitionen künftig über außereuropäische Länder strukturieren, führt an einer Gleichstellung innereuropäischen und außereuropäischen Investitionsschutzes kein Weg vorbei.
Die Europäische Kommission bläst in der Digitalpolitik die Backen auf. Dabei hat sie gar nichts zu bieten. Sie kann nur die deutsche Gesetzgebung zerstören. Das wäre fatal.
Ungarns Ministerpräsiden hat nach scharfer Kritik der EU ein Referendum über ein gegen LGBTQI-Personen gerichtetes Gesetz angekündigt. Offen ist, ob die benötigte Abstimmungsbeteiligung erreicht wird.
Bis 2035 soll Schluss sein mit dem Verbrenner. Was heißt das für die Autorepublik Deutschland und für jene Landstriche, die vom alten Antrieb leben?
In Deutschland sind die Landesmedienanstalten für die Aufsicht der Digitalkonzerne zuständig. Das lehnt die EU-Kommission ab. Brüssel will selbst bestimmen. Eine Kampfansage.
Auch wenn im Sinne der Polen zu hoffen ist, dass die EU keine finanziellen Sanktionen verhängen muss: Wenn die Regierung weiter die Fundamente der Gemeinschaft unterminiert, kann sie nicht anders.
Die rechte Regierung in Warschau ist sich noch nicht im Klaren darüber, wie sie mit dem EuGH-Urteil zur Disziplinarkammer umgehen soll. Auf der einen Seite droht ein Gesichtsverlust, auf der anderen drohen hohe Strafzahlungen.
Im Bericht zur Lage der Rechtsstaatlichkeit in den EU-Mitgliedstaaten kommen Polen und Ungarn sehr schlecht weg. Doch die EU-Kommission sieht andernorts auch Fortschritte.
Brüssel verschärft den Kampf gegen Geldwäsche. In Münzen und Scheinen sollen künftig nur noch Beträge bis zu 10.000 Euro bezahlt werden können.
Bis Mitte August muss die polnische Regierung eine Disziplinarkammer auflösen, die gegen europäisches Recht verstößt. Andernfalls will die EU-Kommission nun auf Strafzahlungen dringen.
Mehr Staat, weniger Markt: Peter Altmaier ist kein neuer Ludwig Erhard geworden – im Gegenteil.
In der Union gibt es immer schon Kritik an der Europapolitik der Bundeskanzlerin. Ihr alter Gegner Friedrich Merz hat jetzt einiges auf den Punkt gebracht.
Der ÖVP-Politiker bewertet EU-Pläne zur Geldwäschebekämpfung skeptisch. Mit Frankfurt als Sitz der neuen Geldwäschebehörde fremdelt er.
Tief „Bernd“ hat zahlreiche Menschenleben gekostet. Angela Merkel ist in Washington auf Freunde getroffen. Und: Wer holt in Cannes die Goldene Palme? Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Im Machtkampf mit den Mitgliedstaaten instrumentalisiert die Europäische Union das Recht. Nötig wäre statt dessen eine offene Debatte. Ein Gastbeitrag.
Polen verstößt mit der Disziplinarordnung für Richter des Obersten Gerichts laut EuGH gegen Europarecht. Das ist ein neuer Höhepunkt im Konflikt zwischen der EU und der Regierung der nationalkonservativen Partei PiS.
Wegen der Diskriminierung nichtheterosexueller Menschen hat Brüssel die Schritte eingeleitet. „Die Kommission wird alle Instrumente nutzen, die ihr zur Verfügung stehen“, um die Werte der EU zu verteidigen, heißt es.
Vor fünf Jahren versuchten Teile der türkischen Armee, gegen Präsident Erdogan zu putschen. Spätestens da nahm das Unheil auch für die Justiz seinen Lauf. Heute kann sich der Präsident auf die Richter verlassen.
Schlecht für Fluggesellschaften mit Sitz in der EU und auch nicht immer gut fürs Klima – so bewertet die Luftfahrt des Brüsseler Paket. Umweltschützer sehen indes noch zu viel Milde enthalten.
Der Streit zwischen Warschau und der EU spitzt sich zu: Gerade erst hatte das polnische Verfassungsgericht entschieden, dass eine Anordnung des EuGH nicht mit der polnischen Verfassung vereinbar sei. Der entscheidet nun in einem weiteren Fall gegen Polen.
Geht die Europäische Union bald von Frankfurt aus gegen Geldwäsche vor? Es gibt einige Gründe, die dafür sprechen. Es sind aber auch andere Städte im Rennen.
Die EU-Kommission hat erstmals einen konkreten Klimaplan vorgestellt. Energieökonom Andreas Löschel erklärt, warum im Klimaschutz jetzt europäisch gedacht werden muss – und sich Wind- und Solaranlagen immer mehr auch ohne Subventionen rechnen.
Die EU-Kommission will prüfen, ob Steuervorteile für Nike in den Niederlanden rechtens sind. Dagegen zog Nike vor Gericht.
Wie soll Europa klimaneutral werden? Die EU-Kommission nimmt den Flugverkehr in den Blick und strebt eine Importabgabe an – und ein Enddatum für den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor.
Der Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten ist ein wichtiges Instrument für den Klimaschutz. Auch die EU-Kommission will strengere Vorgaben dazu vorstellen.
Klimakommissar Timmermans setzt sich durch: Die Europäische Kommission will Hersteller zu einem schnellen Umstieg auf das Elektroauto zwingen. Das 2035-Ziel steht jedoch unter einem Vorbehalt.
Die EU will den CO2-Ausstoß bis 2030 um 55 Prozent senken. Die zentrale Frage aber ist unbeantwortet: Wie? Die Kommission legt dazu am Mittwoch ein Paket aus mehr als einem Dutzend Vorschläge vor. Ein Überblick.
Das Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland - zwischen der unionsrechtlichen Vorgabe und den Vorbehalten nationaler Verfassungsgerichte, die nicht verstummen werden, sollte der EuGH ein Eigeninteresse haben, mit der Verfassungsidentität der Mitgliedstaaten ein konstruktives Auskommen zu finden.
Die EU beugt sich entgegen aller Beteuerungen dem Druck der USA und legt Pläne für eine eigene Digitalabgabe auf Eis. Dabei war das Geld schon fest im Haushalt der EU eingeplant.