Die Stromnetz-Sonderumlage sinkt
Trotz einer steigenden Zahl von Rabattanträgen wird die von den Stromverbrauchern zu zahlende Netzkosten-Sonderumlage im kommenden Jahr sinken. Eine große Entlastung ist das aber nicht.
Trotz einer steigenden Zahl von Rabattanträgen wird die von den Stromverbrauchern zu zahlende Netzkosten-Sonderumlage im kommenden Jahr sinken. Eine große Entlastung ist das aber nicht.
Seit der Selbstanzeige von FC-Bayern-Chef Uli Hoeneß wird über strengere Vorschriften für Selbstanzeigen diskutiert. SPD und Grüne fordern höhere Hürden. Die Steuerberater sind dagegen.
Spanien hat im vergangenen Jahr in der Eurozone die meisten neuen Schulden angehäuft. Die höchsten Gesamtschulden hat Griechenland - aber sein neues Defizit ist geringer als erwartet.
Die EU will die Einspeisevergütungen in einem Beihilfeverfahren verbieten. Die Förderung des Ökostroms soll sich am Markt orientieren. Eine Analyse.
Sollte sich die institutionell-politische Ordnung der Europäischen Union stärker in Analogie zur Verfassungswirklichkeit der Mitgliedstaaten entwickeln? Oder wäre es nicht sinnvoller und aufrichtiger, die Maßstäbe zur Bewertung und Reform der EU entlang ihrer Verfassung als mehrstufig geordnetes System zu definieren?
EZB-Präsident Draghi will eine Destabilisierung der Märkte verhindern. Deshalb plädiert er dafür, die neuen Regeln zur Bankenrettung erst im Zuge der Bankenunion umzusetzen.
Die EU und Kanada haben ein Wirtschafts- und Handelsabkommen vereinbart. Die Öffnung der Märkte in praktisch allen Bereichen soll auf beiden Seiten des Atlantiks mehr Wachstum bringen.
Was hat die EU-Kommission nur für ein Problem mit „Made in Germany“? Sie übersieht, dass dies heute weniger ein Herkunfts- als ein Qualitätssiegel ist. Es braucht keine neuen Regeln.
Das Europäische Parlament will striktere Regeln für Herkunftsbezeichnungen einführen, um die Produkte sicherer zu machen. Doch die Neuregelung könnte das Aus für zahlreiche Produkte „Made in Germany“ bedeuten.
Deutschlands Aufsichtsräte werden weiblicher – wenn auch nur langsam. Von der EU-Zielmarke sind die Unternehmen noch weit entfernt. In einigen Konzernen sind die Männer im Aufsichtsrat ganz unter sich.
Die EU-Kommission will ein Strategiepapier zu acht Ländern präsentieren, die als Kandidaten für einen EU-Beitritt gelten. Bank of America, Ebay, IBM und Pepsi berichten. Die Fed legt das Beige Book vor.
Das Handwerk in Deutschland fürchtet eine Attacke von EU-Kommissar Barnier gegen zulassungspflichtige Berufe. Es sieht den Meisterbrief in Gefahr. Die Kommission reagiert verwundert und versteht die ganze Aufregung nicht.
Der irische Finanzminister sieht Licht am Ende des Tunnels. Die Schulden seien unter Kontrolle, die Wirtschaft wachse wieder. Nach Jahren unter dem Euroschutzschirm will das Land weitere Auflagen vermeiden.
Die EU-Kommission sieht „positive Tendenzen“ in der Türkei. Sie kritisiert das Vorgehen gegen die Demonstranten. Und ruft dazu auf, rasch die nächsten Schritte in Richtung EU-Beitritt zu unternehmen.
Die EU will aus Klimaschutz-Gründen die Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) begrenzen, die durch den Straßenverkehr in die Atmosphäre gelangen. Die genauen Vorgaben sind aber umstritten.
Der Streit um Klimaauflagen für die Autobranche ist eine europäische Hängepartie. Auch das Treffen der EU-Umweltminister am Montag brachte keine Lösung. Eine Einigung wurde auf deutschen Druck vertagt.
Die EZB verspricht, die Banken scharf zu prüfen. Wenn Kapitallücken auftauchen, soll nur als letzte Absicherung ein europäischer Topf angezapft werden, sagt der zuständige EZB-Direktor Yves Mersch.
Energiekommissar Oettinger will an diesem Montag eine Liste mit mehr als 200 Infrastrukturprojekten für die Erdgas- und Stromversorgung vorstellen, die bis 2020 vorrangig behandelt werden sollen. Ein Großteil stammt aus Deutschland.
Der Euro-Rettungsfonds ESM soll in der geplanten Bankenunion möglicherweise die Abwicklung maroder Finanzinstitute übernehmen. ESM-Chef Regling sieht dies allerdings skeptisch.
In Washington hatten die deutschen Sparkassen ihren Auftritt am Rande der IWF-Jahrestagung: Sparkassenpräsident Fahrenschon warnte vor den Risiken der historisch niedrigen Zinsen.
Ministerpräsident Ponta hat bisher jede Krise überstanden. Doch zehn Monate nach seinem Wahlsieg droht seine Koalition zu bersten, Minister treten zurück, und auf den Straßen gibt es Proteste.
Bald durchforstet die Europäische Zentralbank die Bilanzen von 130 Großbanken nach faulen Krediten und wertlosen Posten. Heikle Fragen sind noch offen: Was, wenn sie fündig wird?
Wenn EU-Mitgliedstaaten Kapitalspritzen für marode Banken gewähren, will die Kommission diese nicht auf das Haushaltsdefizit der jeweiligen Länder anrechnen. Das geht aus einem Brief von Währungskommissar Rehn hervor, der der F.A.Z. vorliegt.
Die EU-Kommission sagt nein zu neuen Subventionen für die Energiekonzerne. Statt dessen will sie, dass Stromengpässe durch Lieferungen aus Nachbarländern aufgefangen werden.
Wird das Financial Fairplay gekippt? Der Rechtsanwalt Jean-Louis Dupont, der durch das Bosman-Urteil berühmt wurde, will gegen die Regeln der Uefa klagen.
Die geplante einheitliche Abwicklung von Krisenbanken in Europa soll nach den Worten von EZB-Chef Mario Draghi ab 2015 möglich sein.
Bisher will die EU-Kommission entscheiden, wann eine wankende Bank abgewickelt werden muss. Deutschland ist dagegen. Nun schlägt ein wichtiger EU-Kommissar den Rettungsfonds ESM dafür vor.
Bundesregierung und EU-Kommission streiten weiter über Armutseinwanderung aus Bulgarien und Rumänien. EU-Kommissarin Malmström findet die Sorgen von Innenminister Friedrich übertrieben.
Die 65. Frankfurter Buchmesse ist eröffnet. Der brasilianische Pavillon versteht sich als „Hommage an das Papier“. Aber die Diskussionen werden sich wieder um das elektronische Veröffentlichen drehen.
Die italienische Bank Monte Paschi plant auf Geheiß der EU-Kommission 8000 Stellen zu streichen. Damit will das Geldhaus die Kosten um 440 Millionen Euro senken.
Der deutsche Leitindex ist am Montag mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Versorgeraktien legten besonders zu, vor allem die Titel von Eon und RWE.
Äußerungen der EU-Kommission, dass die deutschen Sozialkassen durch Einwanderer aus Osteuropa nicht belastet würden, macht Berliner Politiker wütend. Hans-Peter Uhl (CSU) spricht von einer „unverschämten Realitätsverweigerung“ und „Frivolität erster Güte“.
Mailand, 7. Oktober (Reuters). Die italienische Krisenbank Monte Paschi hat am Montag einen verschärften Sanierungsplan vorgestellt, mit dem sie eine ...
Laut EU-Kommission entsteht durch den Zuzug von Rumänen und Bulgaren keine Mehrbelastung der Sozialsysteme. Die von deutschen Gemeinden und der Regierung beklagte Armutseinwanderung sei nicht belegt.
Handwerkspräsident rügt EU-DeregulierungDer Präsident der Handwerkskammer Frankfurt Rhein-Main, Bernd Ehinger (Foto), hat die Pläne der EU-Kommission scharf
Fluglotsen halten die Sparvorgaben der EU-Kommission für die Flugsicherung für realitätsfern und noch dazu gefährlich. Dem zentralen Ziel eines gemeinsamen Luftraums für Europa kommt die Brüsseler Bürokratie derweil nur langsam näher.