Frankreich verstärkt nukleare Abschreckung
Frankreich will den NATO-Luftwaffenstützpunkt Luxeuil-les-Bains im Dreiländereck zu Deutschland und der Schweiz zum vierten Atomwaffenstützpunkt machen. Macron vollzieht damit eine Kurskorrektur.
Frankreich will den NATO-Luftwaffenstützpunkt Luxeuil-les-Bains im Dreiländereck zu Deutschland und der Schweiz zum vierten Atomwaffenstützpunkt machen. Macron vollzieht damit eine Kurskorrektur.
Um Washington macht Kanadas neuer Ministerpräsident Mark Carney gerade einen großen Bogen. Stattdessen entdeckt er Paris neu. Auch ein U-Boot-Auftrag spielt dabei eine Rolle.
Emmanuel Macron ist der Europäer der Stunde, aber er will keinen Bruch mit den Vereinigten Staaten. Und er bietet Deutschland keine nukleare Teilhabe nach amerikanischem Muster an.
Vor einem Jahr wurde Macron noch von Olaf Scholz abgekanzelt, als er Sicherheitsgarantien für die Ukraine vorschlug. Jetzt schmiedet der französische Präsident eine internationale Absicherung der vorgeschlagenen Waffenruhe.
Europa rückt noch enger zusammen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will jetzt sogar die nukleare Abschreckung erweitern. Und er sieht eine Strategie hinter Trumps Werben um Putin.
Die kommende Regierung in Berlin muss endlich mit Paris über die nukleare Abschreckung sprechen. Es gibt viel zu klären.
Macron bietet Deutschland eine gemeinsame atomare Abschreckungsstrategie an. In Brüssel beraten die 27 Regierungschefs über die amerikanische Zeitenwende. Und in Schleswig Holstein beharrt SPD-Politiker Stegner nach wie vor auf Abrüstung.
Noch hat Deutschland keine neue Regierung. Aber Union und SPD haben schon hohe neue Schulden für Rüstung angekündigt – ein erster Schritt, um Macrons Idee der „europäischen Souveränität“ endlich umzusetzen.
Auf „unsere Verbündeten in Amerika“ sei kein Verlass mehr, sagt Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache. Mit Deutschland will der französische Präsident über eine erweiterte nukleare Abschreckung sprechen.
Trumps perverse Machtshow +++ Merz und Netanjahu +++ Koalitionsverhandlungen CDU/CSU und SPD +++ Merz und Sondervermögen +++ Folgen des neuen Wahlrechts
Emmanuel Macron bietet Gespräche über einen europäischen Atomschirm an. Die Opposition um Marine Le Pen wirft der Regierung vor, den Ausverkauf der französischen Atommacht organisieren zu wollen.
Nach den Solidaritätsgesten für Selenskyj überlegen die Europäer, wie ein Waffenstillstand ins Werk gesetzt werden kann – und üben auch auf die Ukraine Druck aus.
Die Annahmen des dominierenden KI-Paradigmas sind falsch. Größe ist nicht alles, Monopolisierung nicht alternativlos.
Angeblich hatten Leute aus Trumps Umfeld Selenskyj gewarnt: Die Beziehung sei noch nicht reif für eine Begegnung im Weißen Haus.
Nach dem Eklat zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj kündigt der britische Premierminister einen Friedensplan an. Die Ukraine soll aus „einer Position der Stärke“ über Waffenstillstand und Frieden verhandeln können.
Schon am Wahlabend hat Frankreichs Präsident den deutschen Wahlsieger nach Paris eingeladen. Am Mittwochabend reist Merz nach Paris – und beschreibt das Gespräch gegenüber der F.A.Z. als herzlich und vertrauensvoll.
Nur fünf Journalisten hat der französische Präsident Emmanuel Macron mit nach Washington genommen, mit dabei die F.A.Z.-Korrespondentin Michaela Wiegel.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Europa bei seinem Besuch im Weißen Haus eine Stimme gegeben. Er meint, seinem Ziel in Washington einen Schritt nähergekommen zu sein.
Macron ist nach Washington gereist, um den europäischen Interessen Gehör zu verschaffen, zögert aber auch nicht, Trump zu widersprechen. Der US-Präsident sagt seine Unterstützung zu.
Der französische Präsident Macron gratuliert dem Wahlsieger Merz – und bespricht mit ihm seinen Besuch heute bei Donald Trump. Die Tage der deutsch-französischen Sprachlosigkeit könnten vorbei sein.
Der nächste Bundeskanzler wird wohl Friedrich Merz heißen. Frankreichs Präsident reist nach Washington. Und der Beginn der russischen Invasion in der Ukraine jährt sich zum dritten Mal. Der F.A.Z. Newsletter.
Auf einem Markt in der französischen Stadt Mulhouse greift ein Mann Polizisten an. Er soll „Allahu Akbar“ gerufen haben. Ein Passant stirbt. Präsident Macron spricht von „islamistischem Terrorismus“.
Emmanuel Macron wird als erster Europäer von Donald Trump im Weißen Haus empfangen. Er weiß schon, was er sagen will, wenn es um die Ukraine geht.
Bevor er mit Trump redet, tauscht sich Macron mit der Opposition im eigenen Land aus. Er will die Verteidigungsausgaben nach dem Vorbild Dänemarks erhöhen.
Macron und Starmer treffen sich bald mit Trump. Dass der Selenskyj einen „Diktator ohne Wahlen“ nennt, kritisiert der britische Premierminister öffentlich. Frankreichs Präsident setzt auf eine andere Strategie.
Ohne Mandat, aber mit direktem Draht zu Trump formuliert der französische Präsident die Antwort der Europäer. Am Mittwoch kommen jene zu Wort, die Montag nicht eingeladen waren.
Europa ist bereit ist, mehr in die Verteidigung zu investieren und der Ukraine starke Sicherheitsgarantien zu geben. Die Frage nach einem Militäreinsatz bleibt kontrovers.
Beim Krisentreffen in Paris wollen die Europäer eine Antwort auf Trumps Pläne erarbeiten. Der britische Premier Starmer sagt bereits Friedenstruppen für die Ukraine zu.
Macron will einen Getreuen als Präsident des obersten Verfassungsgerichtes nominieren. Aber Richard Ferrand stößt auf Widerstand, auch weil er sich ein drittes Mandat für den Präsidenten vorstellen könnte.
Auf dem Außenministertreffen in Paris herrschte nach Trumps Telefonat mit Putin gedrückte Stimmung: Wer könnte Truppen in die Ukraine entsenden – ohne NATO-Beistandsgarantie und US-Hilfe?
Auf dem KI-Gipfel in Paris antwortet Macron mit Investitionen in Höhe von 109 Milliarden Euro auf das US-Projekt Stargate. Doch wer investiert hier wie viel – und was macht der Rest der Welt?
Frankreich möchte in Europa eine Vorreiterrolle für Künstliche Intelligenz einnehmen. Im Rahmen eines Aktionsgipfels in Paris kündigte Präsident Macron eine Investionsinitiative in Milliardenhöhe an.
In Paris startet der zweitägige Aktionsgipfel zur Künstlichen Intelligenz. Vorab gab Frankreichs Präsident Macron Investitionen in Höhe von 109 Milliarden Euro aus dem Privatsektor bekannt.
Nach dem TV-Duell von Olaf Scholz und Friedrich Merz ringen die Parteien um die Deutungshoheit. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfängt Unternehmer und Staatschefs zum KI-Gipfel. Und die Gewerkschaft Verdi bestreikt die Berliner Verkehrsbetriebe. Der F.A.Z. Newsletter.