Lieber in Brüssel unbeliebt als zu Hause
Niederländische Rechtspopulisten wollen den „Nexit“. Auch sie hatte der Ministerpräsident im Blick, als er sich in Brüssel so hartleibig zeigte. Sind die Holländer die neuen Briten der EU?
Niederländische Rechtspopulisten wollen den „Nexit“. Auch sie hatte der Ministerpräsident im Blick, als er sich in Brüssel so hartleibig zeigte. Sind die Holländer die neuen Briten der EU?
Die Sturheit des niederländischen Kollegen Rutte machte den französischen Präsidenten zornig. Auch dem Ungarn Orbán drohte er. Dafür genehmigte er sich nachts um drei einen Wein mit Merkel. Und jubelt nun: Man habe Geschichte geschrieben.
Schnelle Milliardenhilfe, gemeinsame Schulden, eine „Notbremse“ und mehr: Nach dem EU-Gipfel fühlen sich alle als Gewinner. Doch für manche gilt das mehr als für andere.
In der vierten Nacht einigen sich die Staats- und Regierungschefs doch noch auf ein Milliarden Euro schweres Aufbaupaket. Dafür sind schmerzhafte Kompromisse nötig. Eine Analyse.
Am frühen Dienstagmorgen hieß es endlich „Deal“. Seit Freitag hatten die EU-Staatschefs um einen Kompromiss bei den Corona-Hilfsfonds und den Finanzrahmen bis 2027 gerungen. Europa sei bereit gewesen, neue Wege zu gehen, sagte Bundeskanzlerin Merkel.
Erfolg für die „sparsamen Fünf“: Die Zuschüsse im Wiederaufbauplan werden auf 390 Milliarden Euro begrenzt. Außerdem bekommen sie höhere Rabatte. Am Rechtsstaatsmechanismus hält EU-Ratspräsident Michel aber fest.
Die europäischen Regierungschefs verhandeln immer noch über die Corona-Hilfen. Das liegt auch daran, dass dahinter ein grundsätzlicher Konflikt steckt, der über Europas Zukunft entscheidet.
Die Verhandlungen der europäischen Länder über Corona-Hilfen gehen schon in die zweite Verlängerung. Doch Merkel, Macron und Kurz zeigen sich nun zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommt.
In öffentlichen geschlossenen Räumen muss man in Frankreich nun verbindlich eine Maske tragen, das gilt auch für Museen und Sehenswürdigkeiten – sonst droht ein Bußgeld von 135 Euro.
Es gibt Bewegung beim Sondergipfel, doch schon jetzt ist klar: Das Treffen hat tiefe Wunden gerissen, die Kräfte in der EU verschieben sich. Es geht um viel mehr als die Corona-Krise.
Alle Präsidenten der Fünften Republik haben die Lust der Franzosen am Königsmord zu spüren bekommen. Gegen Emmanuel Macron erreicht der Hass aber immer neue Dimensionen.
Die Regierungschefs sind sich uneinig über den Milliardenfonds der EU. Die „sparsamen Vier“ beharren auf einer Kürzung. Auch Fragen des Rechtsstaats und der Rabatte sind offen.
Am zweiten Tag des Sondergipfels zum 1,8-Billionen-Euro-Corona-Paket holt Ratspräsident Michel den Niederländer Rutte an Bord, muss das Treffen aber dann doch auf Sonntag vertagen. Ein wichtiges Streitthema wurde bislang noch gar nicht angesprochen.
In einer Erklärung kündigen Merkel, Macron und Conte Sanktionen an, sollten weiterhin Waffen nach Libyen geliefert werden. Frankreich hatte zuvor der Türkei wiederholt vorgeworfen, gegen ein EU-Embargo zu verstoßen.
Die Europäische Union debattiert über die Verteilung von viel Geld. Gelingt den Staaten die Einigung auf ein Wiederaufbaupaket? Frankreichs Präsident Emmanuel Macron spricht von einem „Moment der Wahrheit“.
Ende dieser Woche sollen sich die EU-Chefs auf den 750-Milliarden-Corona-Aufbaufonds einigen. Erfolg oder Misserfolg könnte von einem einzigen Mann abhängen: dem niederländischen Premier Mark Rutte.
Am Nationalfeiertag dankt Frankreichs Regierung denen, die das Land in der Corona-Krise am Laufen gehalten haben. Auch Gäste aus Deutschland sind angereist – unter ihnen der Pariser Wunschkandidat für die Nachfolge der Bundeskanzlerin.
Am wichtigsten Feiertag des Landes will Emmanuel Macron das französische Volk nach dem Corona-Chaos wieder hinter sich bringen. Wie er das schaffen will und was sonst wichtig wird, steht im Newsletter für Deutschland.
Der exzentrische Arzt Didier Raoult ist in der Corona-Krise weltweit berühmt geworden. Er wird geliebt, weil er die Pariser Elite vorführt. Viele halten ihn aber auch für einen Scharlatan, wenn nicht gar für einen gefährlichen Populisten.
Allmählich zeichnet sich ab, wie die Kathedrale von Notre-Dame in Zukunft aussehen soll. Präsident Macron hat nach Kritik an seinem „innovativen Wiederaufbau“ eingelenkt.
Präsident Macron vertraut auf seinem „neuen Weg“ vor allem auf altbewährte Politiker. Den wichtigsten Neuzugang kann das Umweltministerium verbuchen. Eine Überraschung gibt es mit dem „Wüterich aus dem Norden“ dann aber doch.
Nach der Schlappe seiner Partei bei den Kommunalwahlen wechselt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mehrere Minister auf Schlüsselposten aus, darunter den Innen- und Umweltminister.
Die meisten Politiker kommen aus der virtuellen Welt wieder ins Regierungsviertel. Wie gehen Politiker mit dem Schutz vor Corona um? Selbst die Kanzlerin ist nicht mehr nur im Supermarkt mit Maske zu sehen.
Jean Castex gilt als kommunikativ und bescheiden. In der Corona-Pandemie hat der Lokalpolitiker als Krisenmanager eine gute Figur gemacht. Ist er der Richtige, um Macron aus der Krise zu helfen?
Für Staatspräsident Macron läuft mit dem Rücktritt von Premierminister Édouard Philippe alles nach Plan. Der Weg für einen Politikwechsel ist frei. Einen Nachfolger hat er auch schon ernannt.
Ein Zwischenfall auf See zwischen der Türkei und Frankreich belastet die Nato. Ein geheimer Untersuchungsbericht versucht, die gegenseitigen Vorwürfe aufzuklären. Was genau ist am 10. Juni im Mittelmeer geschehen?
Macrons Partei wurde in den Kommunalwahlen abgestraft. Er hat es nicht verstanden, die jungen Menschen an sich zu binden. Doch auch die Sieger können sich nicht sicher fühlen. Der Zorn der Wähler, kann auch sie treffen
Müssen Unternehmen aus Ländern, die niedrigere Klimaziele verfolgen als die EU, bald einen Aufschlag zahlen, wenn sie hier verkaufen wollen? Geht es nach der Kanzlerin und dem französischen Präsidenten, dann ja. Doch so einfach ist das nicht.
Bei einem Treffen auf Schloss Meseberg in Brandenburg haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron am Montag die bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft der Bundesrepublik besprochen. Dabei stand die Wirtschaftslage in der EU nach der Corona-Pandemie im Mittelspunkt.
Nach langer Pause besucht Macron die Kanzlerin in Meseberg: Beide wollen ein Signal für den europäischen Aufbruch senden. Der französische Präsident spricht von einem Moment der Wahrheit für die EU.
Zwei Tage vor Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf Schloss Meseberg. Die Staatschefs wollen sich unter anderem über das umstrittene milliardenschwere Wiederaufbauprogramm austauschen. de l'arrivée d'Emmanuel Macron
In der zweiten Runde der französischen Kommunalwahl zeigt sich die Enttäuschung über den Präsidenten. Die Franzosen suchen nach politischer Erneuerung. Die repräsentative Demokratie steckt in einer profunden Krise.
Bei den Kommunalwahlen in Frankreich sind die Grünen nach den ersten Prognosen der große Gewinner des Abends. Die Regierungspartei um Emmanuel Macron musste dagegen deutliche Verluste hinnehmen. Die Kommunalwahlen gelten als Stimmungsbarometer in der Coronakrise.
Vor der Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft könnten die Erwartungen an Deutschland kaum höher sein. Derweil prescht der Joker-Kanzlerkandidat wieder voran. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Eine Videoaufzeichnung zeigt einen um die Gunst des Kremlchefs buhlenden französischen Präsidenten. Was hat es damit auf sich?
Der französische Dienst von „Russia Today“ (RT France) verbreitete in den sozialen Netzwerken eine Videoaufzeichnung der ersten Minuten eines Videogesprächs, das den Eindruck einer engen Freundschaft zwischen Putin und Macron erweckt. Sehen Sie das Video im französischen Originalton.