Frankreich will Grenzen besser kontrollieren
Nach mehreren Anschlägen verschärft Frankreich die Grenzkontrollen. Präsident Macron kündigte bei einem Besuch im Grenzgebiet zu Spanien zudem eine Verdopplung der Sicherheitskräfte an.
Nach mehreren Anschlägen verschärft Frankreich die Grenzkontrollen. Präsident Macron kündigte bei einem Besuch im Grenzgebiet zu Spanien zudem eine Verdopplung der Sicherheitskräfte an.
Der Verdächtige soll 17 Jahre alt sein, im Norden von Paris leben und mit dem Attentäter Nachrichten ausgetauscht haben.
In den französischen Krankenhäusern spitzt sich die Lage dramatisch zu. Abgeordnete weigern sich dennoch, den Gesundheitsnotstand bis zum Februar zu verlängern. Der Gesundheitsminister reagiert mit einem Wutanfall.
In vielen Ländern haben Muslime gegen die Politik des französischen Präsidenten demonstriert. Gegen einen Beitrag in der britischen Zeitung „Financial Times“ wehrt sich Macron jetzt mit einem offenen Brief. Eine Reise nach Wien sagte er ab.
Im Zentrum von Wien erschießt ein Zwanzigjähriger vier Menschen. Der Täter war verurteilter Islamist – dem es gelungen war, das österreichische Deradikalisierungsprogramm zu täuschen.
Um den Islamismus bekämpfen zu können, müssen einige politische und gesellschaftliche Gruppen schmerzhafte Prozesse der Selbstreflexion durchlaufen. Ein Gastbeitrag.
Bei einem offenbar koordinierten Angriff im Wiener Ausgehviertel sind fünf Menschen getötet worden, darunter der Attentäter. Der österreichische Innenminister bezeichnete den Täter als IS-Sympathisanten. Die europäischen Nachbarn reagieren bestürzt.
In Frankreich haben Schüler und Lehrer des von Islamisten enthaupteten Lehrers Samuel Paty gedacht. In Berlin-Neukölln protestierten arabischstämmige Einwohner gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
Schulen in ganz Frankreich gedenken des ermordeten Geschichtslehrers Samuel Paty. Präsident Emmanuel Macron wendet sich in den sozialen Medien direkt an die Schüler.
Zeiten des Aufruhrs: Frankreich droht zu zerfallen. Der intellektuelle und der islamistische Terror bedrohen den Zusammenhalt der Republik.
Emmanuel Macron verteidigt die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen. In Bangladesch hält der Zorn auf ihn zahlreiche Menschen seit Tagen auf den Straßen.
In einem Video soll zu sehen sein, wie ein Mann mit einer Maske des französischen Präsidenten an einem Strick durch die Sonnenallee geführt und schikaniert wird.
Angriffe auf Kirchen und andere christliche Stätten haben in Frankreich stark zugenommen. Die Wut auf Islamisten wächst – und droht in generelle Islamfeindlichkeit umzuschlagen.
In Tunesien ist ein Mann festgenommen worden, der sich im Namen einer bisher unbekannten Gruppe zu dem Messerangriff in Nizza bekannt hatte. Die Behörden bezweifeln, ob es diese Gruppe wirklich gibt.
Gérald Darmanin bezeichnet den Islamismus als „Form des Faschismus im 21. Jahrhundert“. Nizzas Bürgermeister sagt, dieser „Krieg“ könne nicht mit „den Gesetzen des Friedens“ gewonnen werden.
Die türkische Regierung bekundet den Hinterbliebenen der Terroropfer von Nizza ihr Beileid. Das ist der blanke Hohn. Denn eben noch hat Erdogan gegen Frankreich und die Freiheit gehetzt.
Wieder erschüttert ein islamistischer Anschlag Frankreich. „Wir werden nicht nachgeben“, verspricht Präsident Macron. Doch die Verunsicherung im Land, das durch das Coronavirus ohnehin an seine Grenzen kommt, ist groß.
Recep Tayyip Erdogan bekämpft die Meinungsfreiheit. Der neue Titel von „Charlie Hebdo“ gibt ihm einen Vorwand gegen Frankreich, Emmanuel Macron und vermeintliche Blasphemie zu wüten.
Präsident Emmanuel Macron macht den Franzosen am Mittwochabend eine klare Ansage: Wir haben keine andere Wahl. Die meisten der von Freitag an geltenden Maßnahmen kennt die Bevölkerung aus dem Frühjahr.
Die fundamentalistischen Netzwerke sind dicht geknüpft. Gelingt es, sie zu durchschlagen? Ein Gespräch mit dem französischen Intellektuellen Pascal Bruckner über Frankreich nach dem Attentat.
In Pariser Kliniken werden immer mehr Intensivbetten von Corona-Patienten belegt. Nun aber wird das Personal knapp. Präsident Emmanuel Macron steht unter Druck – und ein Arzt schlägt Alarm.
In Bangladesch haben 40.000 Menschen gegen Karikaturen des Propheten demonstriert. Ansonsten hält sich der Protest gegen Frankreich und seinen Präsidenten Macron in Grenzen.
Die Provokationen des türkischen Präsidenten sind keine Ausrutscher, sie sind kalkuliert. Erdogan weiß, dass er mit Frankreich innenpolitisch mehr erreichen kann als mit Deutschland.
Äußerungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zum Islam hatten in der muslimischen Welt für Empörung gesorgt, in mehreren Ländern gingen am Wochenende hunderte Menschen auf die Straßen.
„Achtet nicht auf französisch gekennzeichnete Waren, kauft sie nicht“, fordert der türkische Präsident in einer Fernsehansprache. Die deutsche Kanzlerin reagiert – und stellt sich hinter Macron.
Frankreich will auch nach der Ermordung von Samuel Paty Karikaturen des islamischen Propheten zeigen. Der türkische Staatschef Erdogan reagiert entsetzt und teilt aus.
In einer öffentlichen Rede hatte Erdogan dem französischen Präsidenten geraten, „seinen geistigen Zustand überprüfen“ zu lassen. Paris nennt die Attacke „inakzeptabel“ – und zieht den französischen Botschafter aus der Türkei ab.
Putin verwickelt sich und den Kreml in Widersprüche, als er zum ersten mal öffentlich über den Fall Nawalnyj spricht. Beim Namen nennt er seinen Gegner nicht.
Mit dem Vorwurf der Islamophobie werden regelmäßig Kritiker von Gewalt und Repression zum Schweigen gebracht. In Frankreich hatte das tödliche Folgen. Ein Gastbeitrag.
Emmanuel Macron würdigt in der Sorbonne den von einem Terroristen brutal ermordeten Lehrer Samuel Paty. Frankreich ist erschüttert. Doch viele sind der Trauerfeiern überdrüssig – und wollen konkrete Schutzmaßnahmen.
Auch der Vater einer Schülerin, der gegen Samuel Paty gehetzt haben soll, steht vor einem Verfahren. Frankreich trauert, die Regierung will mehr gegen Hass im Netz und islamistische Gruppen tun.
Die amerikanische Justiz klagt russische Hacker wegen einer Attacke auf Olympia 2018 an. Doch nicht nur deshalb: auch die kommenden Sommerspiele waren im Visier der Cyberangreifer.
Nathan Grossmans Film „I Am Greta“ ist mehr Spielfilm als Dokumentation. Die Klimaaktivistin Greta Thunberg wird zur lachenden Heldin fiktionalisiert, dabei sollte sie unser Schrecken bleiben.
Nicht nur in Deutschland wird darüber gestritten, wie viel Einheitlichkeit in der Corona-Pandemie landesweit nötig ist. Frankreich, Spanien, Italien und Großbritannien gehen dabei ganz unterschiedliche Wege.
Samuel Paty galt als engagierter und umsichtiger Lehrer. Dennoch wurde er zum Opfer eines Islamisten. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft präsentiert Details des Tathergangs, die beunruhigen.
Frankreich ist stolz auf die Trennung zwischen Staat und Religion. Nun ist ein Lehrer Opfer eines brutalen Anschlags geworden – ausgerechnet wegen Mohammed-Karikaturen.